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Baustellen ohne Ende Probleme der Autobauer

Chinesisches E-Auto auf der China-ASEAN Expo in Nanning

Deutsche E-Autos ohne Strom
Die größte Herausforderung: das E-Auto. Schon öfter haben die deutschen Autokonzerne die E-Auto-Revolution ausgerufen. Aber sie sind alles andere als auf der Überholspur. Kein gutes Zeugnis für die deutsche Ingenieurskunst.

Baustellen ohne Ende Probleme der Autobauer

Chinesisches E-Auto auf der China-ASEAN Expo in Nanning

Deutsche E-Autos ohne Strom
Die größte Herausforderung: das E-Auto. Schon öfter haben die deutschen Autokonzerne die E-Auto-Revolution ausgerufen. Aber sie sind alles andere als auf der Überholspur. Kein gutes Zeugnis für die deutsche Ingenieurskunst.

Toyota-Logo an einem Yaris

Nichts übrig für Hybrid
VW und Co haben beispielsweise Toyota mit seinem Hybridantrieb ignoriert und belächelt. Jetzt dürften die deutschen Konzerne das bereuen.

Mit einer chinesischen Fahne bedecktes Auto

Sorgen im gelobten Auto-Land
Äußerst schlecht, wenn man Richtung China blickt. Die Volksrepublik ist der wichtigste Absatzmarkt für die deutschen Konzerne. 30 bis 40 Prozent ihrer Autos verkaufen sie dort. Noch. Was ist, wenn das Land nächstes Jahr die E-Auto-Quote von zehn Prozent einführt? Ist das für Daimler, BMW und VW zu schaffen? Oder wird die Quote zum Bremsklotz?

Ein Toyota Mirai an einer Wasserstoff H2 Tankstelle in Japan

Wasserstoff? Fehlanzeige!
Haben die deutschen Autobauer noch eine wichtige Zukunftstechnologie verschlafen? Bis heute haben sie kein einziges Brennstoffzellen-Fahrzeug. Konzerne wie Toyota oder Hyundai sind dagegen in der Serienfertigung.

Bosch - autonomes Fahren

Kein Blindflug
Noch einen Trend will man nicht verpassen. Deshalb mischen die deutschen Konzerne auch beim Autononen Fahren ganz vorn mit. Sie halten hierzulande 42 Prozent aller Patente in dem Bereich. Das geht nur durch Zusammenarbeit. Daimler hat sich mit Bosch verbündet. Sie wollen noch 2018 Selbstfahrer-Taxis auf die Straße birngen. VW und BMW planen erste selbstfahrende Fahrzeuge bis 2021. BMW schmiedet ein Industriekonsortium gemeinsam mit Intel und dessen Tochter Mobileye.

Ein Jahr VW-Abgasskandal

Neue Razzia bei VW
Der Diesel-Abgas-Skandal nimmt einfach kein Ende. Jetzt gab es wieder ein Razzia bei VW nach der Mitte November. In dem neuen Fall geht es um einen möglichen Betrug bei Verbrauchs- und CO2-Werten. Und um ein Verfahren wegen des Anfangsverdachts der Marktmanipulation.

BMW-Logo von 1917

Steckt auch BMW im Sumpf?
Auch bei BMW hat es eine große Ratzzia gegeben im Rahmen des Abgasskandals. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen Betrugsverdachts und ließ die Konzernzentrale durchsuchen. Was wird das noch für Folgen haben?

Diesel-Zapfpistole im Tank

Diesel-Skandal
Schlecht fürs Image. Ganz abgesehen von den Kosten. Zur Reduzierung des Schadstoffausstoßes hatte die Autobranche beim Dieselgipfel im August 2017 Software-Updates für 5,3 Millionen Autos zugesagt. Dies sind zum einen jene 2,46 Millionen VW-Diesel, für die schon Pflichtrückrufe angeordnet worden waren, sowie zusätzliche 2,84 Millionen Autos aus freiwilligen Rückrufaktionen der Hersteller.

Feinstaubalarm in Stuttgart

Fahrverbote?
Aber damit nicht genug. Der neue Minister Andreas Scheuer (CSU) will die Autohersteller im Kampf für bessere Luft in Städten generell stärker in die Pflicht nehmen. "Es wird neue, sehr, sehr ernste Gespräche mit den Automobilkonzernen geben. Dabei setzt er auf "Einsicht und Kooperationsbereitschaft". Klar sei: "Die Steuerzahler haben keine Schuld an der Situation. Wer in gutem Vertrauen in Industrie und Politik sein Fahrzeug gekauft hat, darf nicht die Zeche zahlen."

Eingenebelte Logos der Autohersteller BMW. Porsche,VW, Audi und Daimler

Teure Absprachen
Über zwei Jahrzehnte sollen deutsche Autohersteller über die Entwicklung ihrer Fahrzeuge, Kosten, Zulieferer und Märkte Absprachen getroffen haben. Das könnte VW, Audi, Porsche, Daimler und BMW teuer zu stehen kommen. Ihnen droht in den USA ein Milliarden-Vergleich.

Brexit-Schriftzug

Brexit

Dieselmotor eines VW-Golf 2.0

Rekordgewinne - Rekordgehälter
Viele Baustellen, viele Herausforderungen: Wie gut, dass dann dank globalem Autoboom wenigstens die Gewinne stimmen. Im Konzern und auf dem Gehaltszettel der Vorstände. Einen kleinen Seitenhieb gab es von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ob der Gehaltszuwächse von VW-Top-Managern. "Ich freue mich, wenn es Gewinne gibt, weil dann vielleicht auch Geld in die Zukunft investiert werden kann", sagte Merkel. Trotzdem sei sie "schon erstaunt" gewesen, "dass es dann auch sehr hohe Zuwachsraten bei bestimmten Gehältern gibt". Nicht gerade förderlich fürs Image. Aber VW hat ja schon schlimmere Imageschäden überstanden.

Volkswagen VZ: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 5 Jahre

Volkswagen VZ

Audi: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 5 Jahre

Audi

Daimler: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 5 Jahre

Daimler

BMW ST: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 5 Jahre

BMW ST