Basf und Dea

Nach langen Verhandlungen BASF: Kassierte Prognose belastet

Stand: 28.09.2018, 06:59 Uhr

Die geplante Fusion der BASF-Öl-und Gastochter Wintershall mit dem Rivalen Dea ist besiegelt. BASF und die Investorengruppe LetterOne unterzeichneten eine verbindliche Vereinbarung zum Zusammenschluss ihrer jeweiligen Öl- und Gasgeschäfte.

Das zusammengeschlossene Unternehmen soll den Namen Wintershall DEA firmieren. BASF wird mit 67 Prozent die Mehrheit der Anteile an der Öl- und Gasfirma halten. Die beiden Gesellschafter streben einen Börsengang von Wintershall DEA an. Der Abschluss der Transaktion wird im ersten Halbjahr 2019 erwartet - vorbehaltlich der Genehmigungen der zuständigen Behörden.

Im Jahr 2017 hatte das kombinierte Geschäft von Wintershall und DEA einen Pro-forma-Umsatz in Höhe von 4,7 Milliarden Euro, ein Ergebnis vor Zinsen,Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 2,8 Milliarden Euro und einen Jahresüberschuss nach Anteilen anderer Gesellschafter von 740 Millionen Euro.

Prognose verändert

Wegen der durch die Transaktion hervorgerufenen Änderungen in der bilanziellen Berücksichtigung von Wintershall bei BASF ändert der Konzern seine Jahresprognosen. So soll das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) nun leicht unter dem angepassten Wert für 2017 von 7,6 Milliarden Euro liegen. Beim Ebit rechnet BASF mit einem deutlichen Rückgang im Vergleich zu den 7,6 Milliarden Euro aus dem Vorjahr. Der Umsatz soll hingegen weiterhin leicht über den 61,2 Milliarden Euro von 2017 liegen.

ME