Logo des Axel Springer Verlages vor der Berliner Unternehmenszentrale

Axel Springer sagt der Börse am 6. April ade

Stand: 01.04.2020, 14:44 Uhr

Der Medien- und Technologiekonzern Axel Springer verlässt nach 35 Jahren die Börse. Mit Ablauf des 6. April könne mit Aktien des Unternehmens nicht mehr an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden, teilte der Herausgeber von "Bild" und "Welt" am Mittwoch mit. Man rechne damit, dass dies auch bald für die Börsen Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart sowie Tradegate Exchange gelte.

Größter Anteilseigner bei Springer ist noch vor der Verlegerwitwe Friede Springer der US-Finanzinvestor KKR mit rund 47,6 Prozent. Mit den Amerikanern im Rücken wollen die Berliner in langfristiges Wachstum investieren und hatten bis zuletzt auch Zukäufe im Visier. Wegen der Corona-Krise hat Springer allerdings seine Prognose für 2020 bereits einkassiert.