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Audi will die Nachtschicht streichen

Stand: 20.02.2019, 10:22 Uhr

Die wegen des Dieselskandals und des schärferen Abgasprüfzyklus WLTP unter Druck geratene VW-Tochter Audi will auf die Kostenbremse treten. "Eine Nachtschicht auf einer Linie zu streichen ist eine Überlegung unter anderen", sagte ein Audi-Sprecher am Dienstag.

Das "Handelsblatt" hatte zuvor berichtet, der neue Audi-Chef Bram Schot wolle einen Teil der Nachtschichten im Stammwerk Ingolstadt streichen. Anders als die Konkurrenz hatte Audi 2018 weniger Autos verkauft. Weltweit lieferte die Marke mit den vier Ringen im vergangenen Jahr 1,81 Millionen Fahrzeuge aus, das sind 3,5 Prozent weniger als 2017. Konzernchef Schot hat Anfang des Jahres das Ruder bei Audi übernommen, nachdem Rupert Stadler infolge der Dieselaffäre ausgeschieden war.