Apple in Irland

Apple und die EU beharren auf ihren Positionen

Stand: 18.09.2019, 17:04 Uhr

Die Fronten im Streit zwischen Apple und der EU-Kommission um die Rekord-Steuernachzahlung von 13 Milliarden Euro in Irland bleiben nach einem zweitägigen juristischen Schlagabtausch hart. Apple warf der Kommission zum Abschluss der Verhandlung vor dem EU-Gericht am Mittwoch vor, "Märchen" zu erzählen. Die Kommission wies das zurück und bekräftigte ihre Argumente für die Nachforderung.

Schlüsselfrage in dem Verfahren ist, wo die in Irland angesammelten Milliarden-Gewinne aus dem internationalen Geschäft von Apple besteuert werden sollten: In dem Land selbst oder in den USA.

Apple argumentiert, dass die Werte mit der Forschung und Entwicklung in den USA geschaffen werden. Apple sollte nicht so tun, als würden die Tochterfirmen "dieses ganze Geld verdienen, aber dass nur ein winziger Teil davon den irischen Niederlassungen zugeordnet werden kann", sagte Kommissions-Anwalt Richard Lyal.