Evonik-Zentrale

Anleger teilen Evoniks Zuversicht nicht

Stand: 01.08.2019, 17:00 Uhr

Der Spezialchemie-Konzern Evonik sieht sich trotz Autoflaute und internationaler Handelskonflikte auf Kurs zu seinen Jahreszielen. "Die Abkühlung im Welthandel und die zunehmende Schwäche in wichtigen Industrien machen es uns nicht leichter", sagte Konzernchef Christian Kullmann laut Mitteilung am Donnerstag in Essen. "Dennoch bleiben wir auf Jahressicht zuversichtlich."

Die Anleger wollten da heute nicht mitziehen. Das Evonik-Papier verlor deutlich und gehörte im MDax zu den größten Verlierern.

Im abgelaufenen zweiten Jahresviertel musste der Konzern wegen der Autoflaute und niedrigerer Preise für Tierfutter-Eiweiß im Vergleich zu den hohen Vorjahreswerten Einbußen hinnehmen.

Der Konzernumsatz sank im zweiten Quartals im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Das Ebitda fiel um acht Prozent auf 566 Millionen Euro, das Nettoergebnis um rund ein Viertel auf 228 Millionen Euro.