Jenoptik-Firmensitz, Ernst-Abbe-Hochhaus, Jena

Anleger honorieren Klarheit bei Jenoptik

Stand: 06.08.2020, 10:33 Uhr

Der Technologiekonzern Jenoptik setzt sich nach einem Umsatz- und Ergebnisrückgang im zweiten Quartal konkretere Ziele für das Gesamtjahr. 2020 wird ein Umsatz zwischen 770 und 790 Millionen Euro angepeilt. Die Prognose schließe den erwarteten Kauf der Trioptics GmbH nicht mit ein. Die um Sondereffekte bereinigte Ergebnismarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda-Marge) soll in einer Spanne von 14,5 bis 15,0 Prozent liegen.

Zuvor war der Jenoptik-Chef Stefan Traeger von Erlösen in Höhe von 800 Millionen Euro in diesem Jahr und einer Ebitda-Marge von 14,3 Prozent ausgegangen. Allerdings hatte Unternehmen 2019 noch einen Umsatz von 855 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Ebitda-Marge hatte 15,7 Prozent betragen.

Bei seinen Jahreszielen geht der Jenoptik-Vorstand von einem stärkeren zweiten Halbjahr aus und setzt leichte Erholungstendenzen in der Wirtschaft und ein Ausbleiben einer weiteren Corona-Welle voraus.