Osram-Schriftzung, davor zwei grüne Ampeln

AMS sammelt kaum mehr Osram-Aktien ein

Stand: 02.01.2020, 08:46 Uhr

Der österreichische Sensor-Spezialist AMS hat kaum weitere Osram-Aktionäre zum Verkauf ihrer Aktien bewegen können. Zum Ende der zweiwöchigen Nachfrist kommt AMS auf 59,9 Prozent. Das ist nur wenig mehr als die 59,3 Prozent, die AMS sich schon während der regulären Frist gesichert hatte. Der Vollzug der Transaktion werde im zweiten Quartal dieses Jahres erwartet.

AMS braucht mittelfristig 75 Prozent an Osram, um Zugriff auf die Finanzmittel des Münchner Traditionskonzerns zu erhalten und damit die Kredite für die rund 4,6 Milliarden Euro teure Übernahme tilgen zu können. Doch horten Hedgefonds Osram-Aktien, um die Österreicher später zu einem höheren Abfindungsangebot zu zwingen.