Münzstapel

AMS bringt Kapitalerhöhung durch

Stand: 31.03.2020, 21:11 Uhr

Der österreichische Sensor-Spezialist AMS hat mit einer Kapitalerhöhung wie geplant 1,65 Milliarden Euro für die Übernahme von Osram eingesammelt. Allerdings blieben die begleitenden Investmentbanken auf 38 Prozent der AMS-Aktien sitzen. Die Banken müssen nun versuchen, die 72,4 Millionen nicht platzierten Aktien am Aktienmarkt unterzubringen. Die Kapitalerhöhung war zur Zitterpartie geworden, nachdem die AMS-Aktie in der Coronakrise kräftig abstürzte. Mit der Kapitalerhöhung wollte AMS rund ein Drittel des Kaufpreises für Osram finanzieren. Von den 4,6 Milliarden Euro haben die Österreicher aber erst einen Teil ausgegeben, weil ihnen die Osram-Aktionäre nur 40 Prozent angedient hatten. Mit den am Markt hinzugekauften Aktien kommt AMS auf 63 Prozent an Osram. Der Übernahme stehen nur noch die Wettbewerbsbehörden in verschiedenen Ländern im Wege.