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USU Software: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Mit USU in die USA USU macht Wissen zu Geld

Stand: 14.06.2016, 14:56 Uhr

Wissensmanagement ist eine Wachstumsbranche, die von USU Software intensiv bearbeitet wird. Die Aktie hat eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte hinter sich. Aber was könnte sie noch vor sich haben?

Im laufenden Jahr war die Aktienperformance bislang solide. Seit Jahresstart legte das USU-Papier etwas mehr als ein Prozent zu, was angesichts der allgemeinen Marktschwäche natürlich positiv ist. Erst vor wenigen Tagen erreichte die Aktie bei 20,56 Euro den höchsten Stand seit rund 15 Jahren. Die aktuellen Turbulenzen an den Finanzmärkten drückten das Papier bis auf knapp mehr als 19 Euro.

Wachstumsbranche Wissensmanagement

USU Software - Firmensitz in Möglingen

USU Software - Firmensitz in Möglingen. | Bildquelle: Unternehmen

USU ist in einer äußerst zukunftsträchtigen Branche tätig: Das Geschäftsmodell des Unternehmens besteht darin, die IT-Infrastruktur von Unternehmen effizienter und kostengünstiger zu machen. USU optimiert vor allem wissensintensive Geschäftsprozesse. Ein großer Wachstumsmarkt ist auch das Wissens-Management. Die Softwarefirma durchforstet für ihre Geschäftskunden das Internet nach firmenrelevanter Kommunikation. Sie analysiert dafür 40.000 Portale, Blogs und Communities. USU hilft Unternehmen dadurch, schneller auf Anfragen ihrer Kunden oder Neuigkeiten im Internet zu reagieren.

USU unterwegs in die USA

Die Zahlen zum ersten Quartal des laufenden Jahres fielen nach dem Rekordjahr 2015 überzeugend aus. USU startete mit Umsatzplus von 20,5 Prozent in das laufende Geschäftsjahr. Der Auftragsbestand kletterte um 30 Prozent auf 43 Millionen Euro.  

Die Fachleute der LBBW raten derzeit, die Aktie zu halten. Positiv zu Buche schlage insbesondere, dass die Auslandsexpansion an Fahrt gewinne. Lars Dannenberg, Analyst bei Hauck & Aufhäuser, empfiehlt ebenfalls "Halten". USU bediene derzeit 80 Prozent der Dax-Unternehmen. Der aktuelle Fokus liege nun auf den USA, wo auf die Fortune 500 gezielt werde, also die 500 größten US-Konzerne nach Umsatz.  

Nach Ansicht der LBBW-Experten ergeben sich Risiken auf makroökonomischer Ebene, da "eine überraschende gesamtwirtschaftliche Eintrübung auch die Nachfrage nach IT-Leistungen temporär belasten dürfte", heißt es in ihrer Analyse.

ts