FACC: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Strammes Wachstum FACC - eine Aktie hebt ab

Stand: 20.11.2017, 11:45 Uhr

Seit dreieinhalb Jahren ist der chinesisch-österreichische Flugzeugzulieferer FACC an der Börse notiert. In den ersten zwei Jahren ging es überwiegend nach unten. Doch seit einiger Zeit hat die Aktie des Unternehmens eine beeindruckende Trendwende nach oben geschafft.

Lag der Ausgabekurs im Juni 2014 noch bei 9,50 Euro je FACC-Aktie, ging es in den zwei Jahren danach um mehr als die Hälfte auf nur noch rund 4,00 Euro nach unten. Doch seitdem kennt die FACC-Aktie kein Halten mehr. Im Oktober 2017 kletterte das Papiere zeitweise auf über 16 Euro.

Facc AG

Facc AG. | Bildquelle: Unternehmen

FACC entwickelt und produziert Flugzeuginnenausstattungen und Strukturbauteile in Leichtbauweise für Flugzeug-, Hubschrauber und Triebwerkhersteller. Zu den Kunden gehören Branchengrößen wie Airbus, Boeing, Bombardier, Embraer, Northrop Grumman und die Hersteller von Triebwerken wie Pratt & Whitney und Rolls-Royce. Keimzelle des Unternehmens ist der österreichische Sportgerätehersteller Fischer Ski & Tennis, der Anfang der achtziger Jahre mit seiner Forschung im Bereich der Faserverbundtechnologie die Grundlage für die heutige FACC legte.

Umsatz- und Gewinnwachstum

In den vergangenen drei Geschäftsjahren konnte das Unternehmen seine Umsatz kontinuierlich steigern - von 528 auf 705 Millionen Euro. Nach zwei verlustreichen Geschäftsjahr fuhr FACC zuletzt wieder 16 Millionen Euro Gewinn ein. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2017/18 konnte bereits ein Gewinn mehr als 18 Millionen Euro erreicht werden, bei einem um fast zehn Prozent verbesserten Umsatz. Bis zum Geschäftsjahr 2020/21 will das Unternehmen aus Ried im Innkreis einen jährlichen Umsatz von einer Milliarde Euro machen.

Eine Mehrheit von 55 Prozent des FACC-Anteile werden vom FACC International gehalten, hinter dem wiederum der staatliche chinesische Rüstungs- und Flugzeugkonzern AVIC mit Sitz in Peking verbirgt. Der Rest ist in Streubesitz.

ME