Booking Holdings: Kursverlauf am Börsenplatz Nasdaq für den Zeitraum 5 Jahre

Nach Namensänderung Booking Holdings: Noch Potenzial nach 30.000 Prozent?

Stand: 04.05.2018, 14:32 Uhr

Lange Zeit trug das Mutterunternehmen der Hotelreservierungsplattform Booking.com den Namen Priceline.com. Doch unter dem neuen Namen Booking Holdings wird nun ganz deutlich, wo die Musik bei dem US-Unternehmen spielt.

Der mit Abstand wichtigste Bereich ist die Website booking.com, über die täglich bereits mehr als ein Million Hotelbuchungen vorgenommen werden. Weitere bekannte Websites aus dem Reisebereich sind Cheapflights für die Vermittlung von Flügen, Kayak als Suchmaschine für alles rund ums Reisen und der Mietwagen-Vermittler Rentalcars.

Der Boom auf dem Internet-Reisemarkt hat Umsätze und Gewinne in den vergangenen Jahren steil in die Höhe getrieben. Von 2016 bis 2017 wuchsen die Erlöse von 10,7 auf 12,7 Milliarden Dollar. Unter dem Strich verdiente Booking Holdings 2,34 Milliarden Dollar. Noch beeindruckender sieht das längerfristige Wachstum aus: Im Jahr 2013 lag der Umsatz gerade einmal bei 6,8 Milliarden Dollar, der Gewinn bei 1,9 Milliarden Dollar.

Genug Wachstumsmöglichkeiten

Trotz des inzwischen beachtlichen Umsatzniveaus liegt der Marktanteil nach Berechnungen des Börsen-Dienstes "Finanzwoche" noch im einstelligen Prozentbereich. Genug Raum für ein weiter dynamisches Wachstum sollte es damit geben. Allein im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen aus Norwalk im Bundesstaat Connecticut die Zahl der buchbaren Unterkünfte um 470.000 auf nun 1,2 Millionen steigern.

Booking Holding

Booking Holding. | Bildquelle: Unternehmen, Montage: boerse.ARD.de

Steigerung um rund 30.000 Prozent

Die Aktie hat eine ziemlich rasante Entwicklung hinter sich. Seit ihrem Allzeittief von 6,60 US-Dollar schaffte sie es in rund 15 Jahren auf über 2.000 Dollar. Das bisherige Allzeithoch liegt bei 2.228 Dollar. Derzeit notiert der Kurs bei rund 2.150 Dollar.

Analysten rechnen im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 87 Dollar im laufenden Jahr. Damit käme das Papier auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von knapp 25. Das ist nicht billig, für einen wachstumsstarken Titel wie Booking aber auch nicht extrem viel.

"Die Bilanz ist solide und der üppige freie Cash Flow dürfte im Falle von Kursrückgängen für Aktienrückkäufe genutzt werden", folgert die "Finanzwoche".

ME

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