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US-Gesundheitskonzern, alt aber topfit Abbott und der Dividenden-Strom

Stand: 18.10.2017, 14:46 Uhr

Auch im abgelaufenen Quartal hat der US-Hersteller von Generika und Nahrungsergänzungsmitteln wieder überzeugt. Die Erlöse wachsen beständig, genauso wie die Gewinne und die Dividende.

Auch für das abgelaufene Quartal wird es wieder eine Ausschüttung bei Abbott Laboratories geben. Die Quartalsdividende hat das Management des US-Unternehmens bereits auf 0,265 Dollar je Aktie festgelegt. Damit wird der Konzern, der bereits 1888 gegründet wurde, die 376. Dividendenzahlung in Serie leisten, die erste wurde im Jahr 1924 gezahlt.

Milliarden an Ausschüttungen

Pharmazeutische Produkte von Abbott Laboratories

Abbott Laboratories. | Bildquelle: Unternehmen

Noch ein paar Superlativen in Sachen Dividendenzahlungen: Seit 45 Jahren wird die Ausschüttung stets von Jahr zu Jahr angehoben. Nur Procter & Gamble hat eine noch bessere Serie aufzuweisen. Bislang wurden über die Dividenden und Aktienrückkäufe mehr als 33 Milliarden Dollar an die Aktionäre verteilt.

Die Aktie selbst geizte in den vergangenen Jahren ebenfalls nicht mit Zuwächsen. Der Titel notiert in New York mit 55 Dollar wieder einmal auf Allzeithoch, das Kursplus auf Sicht von zwölf Monaten: gut 20 Prozent.

Nicht umsonst zählt der Konzern zu dem illustren Mitgliedern des S&P 500 Dividend Aristocrats Index', der die dividendenstärksten Konzerne des wichtigen US-Börsenbarometers zusammenfasst. Mindestens 25 Jahre in Folge muss man seine Ausschüttung angehoben haben, um diesem Index anzugehören.

Zahlen wieder einmal wie erwartet

Abbott Laboratories hat dank starker Nachfrage nach seinen Medizingeräten und Generikaprodukten im abgelaufenen Quartal einen Überschuss von 603 Millionen Dollar aus. Je Aktie verdiente man 0,66 Dollar. Beim Umsatz gab es dank Zukäufen ein Plus von mehr als 28 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar im Quartal. Auf vergleichbarer Basis fiel der Erlöszuwachs mit 5,6 Prozent allerings deutlich moderater aus. Beide Werte lagen leicht über den Prognosen des Marktes.

Auf Jahressicht will man weiterhin 2,48 bis 2,50 Dollar je Aktie verdienen. Derzeit, so Vorstandschef Miles D. White, sehe es eher nach dem oberen Ende dieser Gewinnspanne aus.

AB