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Airlines im Sog der Kerosinpreise Aktien verlieren an Schwung

<strong>Lufthansa</strong><br/>2017 waren die Aktien der Kranich-Airline noch der Top-Performer im Dax,  in diesem Jahr aber sind sie kräftig abgestürzt. Über 30 Prozent haben sie seit Anfang Januar eingebüßt - so viel wie kein anderer Dax-Wert. Die Lufthansa rechnet für dieses Jahr mit einem leicht sinkenden operativen Ergebnis, nachdem sie 2017 noch den Gewinn um 70 Prozent gesteigert hatte. Alleine die höheren Kerosinpreise sorgen für eine Mehrbelastung von 600 Millionen Euro. Andererseits dürfte die Konsolidierung der Luftfahrtbranche der Lufthansa eher nützen. Sie profitierte 2017 vom Auslese-Prozess. Die Lufthansa übernahm große Teile der pleite gegangenen Air Berlin und beflügelte damit das Wachstum ihrer Billig-Tochter Eurowings.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Lufthansa
2017 waren die Aktien der Kranich-Airline noch der Top-Performer im Dax,  in diesem Jahr aber sind sie kräftig abgestürzt. Über 30 Prozent haben sie seit Anfang Januar eingebüßt - so viel wie kein anderer Dax-Wert. Die Lufthansa rechnet für dieses Jahr mit einem leicht sinkenden operativen Ergebnis, nachdem sie 2017 noch den Gewinn um 70 Prozent gesteigert hatte. Alleine die höheren Kerosinpreise sorgen für eine Mehrbelastung von 600 Millionen Euro. Andererseits dürfte die Konsolidierung der Luftfahrtbranche der Lufthansa eher nützen. Sie profitierte 2017 vom Auslese-Prozess. Die Lufthansa übernahm große Teile der pleite gegangenen Air Berlin und beflügelte damit das Wachstum ihrer Billig-Tochter Eurowings.

Airlines im Sog der Kerosinpreise Aktien verlieren an Schwung

<strong>Lufthansa</strong><br/>2017 waren die Aktien der Kranich-Airline noch der Top-Performer im Dax,  in diesem Jahr aber sind sie kräftig abgestürzt. Über 30 Prozent haben sie seit Anfang Januar eingebüßt - so viel wie kein anderer Dax-Wert. Die Lufthansa rechnet für dieses Jahr mit einem leicht sinkenden operativen Ergebnis, nachdem sie 2017 noch den Gewinn um 70 Prozent gesteigert hatte. Alleine die höheren Kerosinpreise sorgen für eine Mehrbelastung von 600 Millionen Euro. Andererseits dürfte die Konsolidierung der Luftfahrtbranche der Lufthansa eher nützen. Sie profitierte 2017 vom Auslese-Prozess. Die Lufthansa übernahm große Teile der pleite gegangenen Air Berlin und beflügelte damit das Wachstum ihrer Billig-Tochter Eurowings.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 6 Monate

Lufthansa
2017 waren die Aktien der Kranich-Airline noch der Top-Performer im Dax,  in diesem Jahr aber sind sie kräftig abgestürzt. Über 30 Prozent haben sie seit Anfang Januar eingebüßt - so viel wie kein anderer Dax-Wert. Die Lufthansa rechnet für dieses Jahr mit einem leicht sinkenden operativen Ergebnis, nachdem sie 2017 noch den Gewinn um 70 Prozent gesteigert hatte. Alleine die höheren Kerosinpreise sorgen für eine Mehrbelastung von 600 Millionen Euro. Andererseits dürfte die Konsolidierung der Luftfahrtbranche der Lufthansa eher nützen. Sie profitierte 2017 vom Auslese-Prozess. Die Lufthansa übernahm große Teile der pleite gegangenen Air Berlin und beflügelte damit das Wachstum ihrer Billig-Tochter Eurowings.

<strong>Air France-KLM</strong><br/>Noch mehr ins Schlingern als die Aktien der Lufthansa kamen die Titel der KLM Air France. Der Kurs der niederländisch-französischen Airline halbierte sich nahezu. Die Fluggesellschaft steckt in einer Führungskrise. Nach einer verlorenen Abstimmung im Tarifkonflikt trat Vorstandschef Jean-.Marc Janaillac zurück. Manche Luftfahrt-Experten sehen nun den Sanierungskurs der Air France in Gefahr. Die Airline steht gleich an zwei Fronten unter Druck: auf der einen Seite setzen ihr die Billigflieger zu, auf der anderen Seite stehen die profitableren Konkurrenten Lufthansa und British Airways.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 6 Monate

Air France-KLM
Noch mehr ins Schlingern als die Aktien der Lufthansa kamen die Titel der KLM Air France. Der Kurs der niederländisch-französischen Airline halbierte sich nahezu. Die Fluggesellschaft steckt in einer Führungskrise. Nach einer verlorenen Abstimmung im Tarifkonflikt trat Vorstandschef Jean-.Marc Janaillac zurück. Manche Luftfahrt-Experten sehen nun den Sanierungskurs der Air France in Gefahr. Die Airline steht gleich an zwei Fronten unter Druck: auf der einen Seite setzen ihr die Billigflieger zu, auf der anderen Seite stehen die profitableren Konkurrenten Lufthansa und British Airways.

<strong>IAG - British Airways</strong><br/>Deutlich besser behaupten konnten sich die Aktien von IAG seit Jahresbeginn. Sie stiegen leicht um knapp drei Prozent. Die British-Airways-Mutter konnte bislang den höheren Spritpreisen trotzen und im ersten Quartal die Ticketpreise anheben. Das operative Ergebnis kletterte um 75 Prozent auf 280 Millionen Euro. Der Gewinn konnte gar mehr als verzehnfacht werden auf 794 Millionen Euro. 2018 will IAG sein operatives Ergebnis verbessern. Im letzten Jahr lag es bei drei Milliarden Euro. Zu dem Konzern gehören neben British Airways auch die spanischen Fluggesellschaften Iberia und Vueling, die irische Fluglinie Aer Lingus und die neue Billig-Langstrecken-Airline Level.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 6 Monate

IAG - British Airways
Deutlich besser behaupten konnten sich die Aktien von IAG seit Jahresbeginn. Sie stiegen leicht um knapp drei Prozent. Die British-Airways-Mutter konnte bislang den höheren Spritpreisen trotzen und im ersten Quartal die Ticketpreise anheben. Das operative Ergebnis kletterte um 75 Prozent auf 280 Millionen Euro. Der Gewinn konnte gar mehr als verzehnfacht werden auf 794 Millionen Euro. 2018 will IAG sein operatives Ergebnis verbessern. Im letzten Jahr lag es bei drei Milliarden Euro. Zu dem Konzern gehören neben British Airways auch die spanischen Fluggesellschaften Iberia und Vueling, die irische Fluglinie Aer Lingus und die neue Billig-Langstrecken-Airline Level.

<strong>Ryanair</strong><br/>Seinen Zenit überschritten hat auch vorerst Ryanair. Die Aktien des Billigfliegers erreichten im Dezember 2017 ihr Rekordhoch von 104,15 Euro. Danach ging es abwärts. In diesem Jahr immerhin liegen die Ryanair-Titel noch 12 Prozent im Plus. Nachdem die Iren im Geschäftsjahr 2017/18 einen Rekordgewinn von 1,45 Milliarden Euro erzielt hatten, droht 2018/19 erstmals seit fünf Jahren ein Gewinnrückgang. Der Billigflieger peilt 1,25 bis 1,35 Milliarden Euro an. Höhere Spritpreise, gestiegene Kosten für Piloten und Crew sowie nun auch noch Streiks kann Ryanair nicht mit höheren Ticketpreisen kompensieren. Im Gegenteil: Die Ticketpreise sind im ersten Quartal sogar gesunken – wegen des zunehmenden Wettbewerbs unter den Billigfliegern.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 6 Monate

Ryanair
Seinen Zenit überschritten hat auch vorerst Ryanair. Die Aktien des Billigfliegers erreichten im Dezember 2017 ihr Rekordhoch von 104,15 Euro. Danach ging es abwärts. In diesem Jahr immerhin liegen die Ryanair-Titel noch 12 Prozent im Plus. Nachdem die Iren im Geschäftsjahr 2017/18 einen Rekordgewinn von 1,45 Milliarden Euro erzielt hatten, droht 2018/19 erstmals seit fünf Jahren ein Gewinnrückgang. Der Billigflieger peilt 1,25 bis 1,35 Milliarden Euro an. Höhere Spritpreise, gestiegene Kosten für Piloten und Crew sowie nun auch noch Streiks kann Ryanair nicht mit höheren Ticketpreisen kompensieren. Im Gegenteil: Die Ticketpreise sind im ersten Quartal sogar gesunken – wegen des zunehmenden Wettbewerbs unter den Billigfliegern.

<strong>Easyjet</strong><br/>Gut geschlagen haben sich auch die Aktien von Easyjet. Trotz höherer Kerosinpreise  stiegen sie in diesem Jahr um acht Prozent. Der britische Billigflieger hat jüngst seine Gewinnprognose angehoben und rechnet für das bis Ende September laufende Geschäftsjahr 2017/18 mit einem Anstieg des Vorsteuerergebnisses um bis zu 45 Prozent auf 550 bis 590 Millionen Pfund (619  bis 664 Millionen Euro). Durch die Übernahme von Teilen der Air Berlin hat der britische Billigflieger Marktanteile in Deutschland gewonnen und macht nun der Lufthansa zunehmend Konkurrenz. : Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 6 Monate

Easyjet
Gut geschlagen haben sich auch die Aktien von Easyjet. Trotz höherer Kerosinpreise  stiegen sie in diesem Jahr um acht Prozent. Der britische Billigflieger hat jüngst seine Gewinnprognose angehoben und rechnet für das bis Ende September laufende Geschäftsjahr 2017/18 mit einem Anstieg des Vorsteuerergebnisses um bis zu 45 Prozent auf 550 bis 590 Millionen Pfund (619  bis 664 Millionen Euro). Durch die Übernahme von Teilen der Air Berlin hat der britische Billigflieger Marktanteile in Deutschland gewonnen und macht nun der Lufthansa zunehmend Konkurrenz.

<strong>Norwegian Air</strong><br/>Vom Negativ-Trend ganz abgekoppelt hat sich die Aktie des norwegischen Billigfliegers. Die Titel von Norwegian schossen seit Jahresbeginn knapp 40 Prozent in die Höhe. Das lag allerdings nicht an den guten operativen Kennzahlen, sondern an Übernahmespekulationen. Mehrere Fluggesellschaften schielen auf den defizitären Billigflieger. IAG versuchte zwei Mal, Norwegian zu schlucken – ohne Erfolg. Auch die Lufthansa hat Interesse am norwegischen Billigflieger signalisiert. Norwegian peilt in Kürze den Turn-Around an.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 6 Monate

Norwegian Air
Vom Negativ-Trend ganz abgekoppelt hat sich die Aktie des norwegischen Billigfliegers. Die Titel von Norwegian schossen seit Jahresbeginn knapp 40 Prozent in die Höhe. Das lag allerdings nicht an den guten operativen Kennzahlen, sondern an Übernahmespekulationen. Mehrere Fluggesellschaften schielen auf den defizitären Billigflieger. IAG versuchte zwei Mal, Norwegian zu schlucken – ohne Erfolg. Auch die Lufthansa hat Interesse am norwegischen Billigflieger signalisiert. Norwegian peilt in Kürze den Turn-Around an.

<strong>Delta Airlines</strong><br/>Etwas nachgegeben haben die Aktien von Delta Airlines. Seit Jahresbeginn haben die US-Titel rund sechs Prozent eingebüßt. Delta senkte wegen der gestiegenen Öl- und Kerosinpreise seine Gewinnprognose für das laufende Jahr.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 6 Monate

Delta Airlines
Etwas nachgegeben haben die Aktien von Delta Airlines. Seit Jahresbeginn haben die US-Titel rund sechs Prozent eingebüßt. Delta senkte wegen der gestiegenen Öl- und Kerosinpreise seine Gewinnprognose für das laufende Jahr.

<strong>American Airlines Group</strong><br/>Auch der US-Rivale American Airlines reduzierte seine Jahresziele wegen der höheren Spritpreise. Die Aktien sackten um 26 Prozent seit Anfang Januar ab.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 6 Monate

American Airlines Group
Auch der US-Rivale American Airlines reduzierte seine Jahresziele wegen der höheren Spritpreise. Die Aktien sackten um 26 Prozent seit Anfang Januar ab.