In einer Sonnenbrille auf einer Notebook-Tastatur spiegeln sich Airbnb-Logos

Airbnb-Börsengang unter schlechtem Stern

Stand: 24.03.2020, 15:52 Uhr

Die Coronakrise kommt für die amerikanische Vermietungs-Plattform Airbnb zum denkbar ungünstigensten Zeitpunkt. Der geplante Börsengang wird für die Gründer um Firmenchef Brian Chesky angesichts weltweit drastisch rückläufiger Nachfrage mehr denn je zum Vabanque-Spiel. Dies berichtet das "Handelsblatt".

Denn das lange Jahre erfolgsverwöhnte Start-up aus San Francisco steuert nicht nur auf ein tiefrotes Geschäftsjahr zu, sondern kann die für den Börsengang im Sekundärmarkt immer wieder genannten hohen Bewertungen von 35 bis zu 52 Milliarden Dollar in der Krise wohl nicht mehr halten. Unternehmen mit sinkender Börsenbewertung kommen an der Wall Street aber nicht gut an. Chesky muss das IPO also entweder absagen, oder Einbußen hinnehmen und sich im Silicon Valley damit blamieren. Beides keine guten Optionen, da heißt es mehr denn je, auf wieder bessere Zeiten hoffen.