1/15

Die Zwischenstops der Air Berlin Chronik

Kim Lundgren (l.) lässt Air Berlin im US-Bundesstaat Oregon als „Air Berlin Inc.

1978: Kim Lundgren legt den Grundstein
Kim Lundgren (l.) gründet die Fluggesellschaft. Er war zuvor Pilot bei PanAm. Der erste Flug von Air Berlin geht von Berlin-Tegel nach Mallorca.

Die Zwischenstops der Air Berlin Chronik

Kim Lundgren (l.) lässt Air Berlin im US-Bundesstaat Oregon als „Air Berlin Inc.

1978: Kim Lundgren legt den Grundstein
Kim Lundgren (l.) gründet die Fluggesellschaft. Er war zuvor Pilot bei PanAm. Der erste Flug von Air Berlin geht von Berlin-Tegel nach Mallorca.

Joachim Hunold mit Air Berlin Flugzeugmodell

1991: Joachim Hunold tritt an
1991 kauft LTU-Manager Joachim Hunold die Mehrheit an Air Berlin. Bei LTU hatte sich Studienabbrecher Hunold hochgearbeitet.

Zwei Air Berlin Maschinen auf dem Flughafen von Palma de Mallorca

1998: Shuttle nach Palma de Mallorca
Air Berlin steigt mit dem Mallorca Shuttle ins Linienfluggeschäft ein. Diese Flüge machen die Airline bekannt.

Niki Lauda

2004: Einstieg bei Niki
Der frühere Formel-1-Pilot Niki Lauda verkaufte seine Fluggesellschaft Niki an Air Berlin. Er saß noch bis 2013 im Verwaltungsrat und prophezeite zuletzt Air Berlins Pleite.

Air Berlin Börsengangam 11.05.2006

2006: Börsengang
Im Mai 2006 geht Air Berlin an die Börse. Im gleichen Jahr übernimmt der aufstrebende Billigflieger die Fluggesellschaft dba.

Startendes Flugzeug

2007: LTU
Air Berlin kauft LTU und bietet nun Interkontinentalflüge an. Später wird sich das Unternehmen immer wieder den Vorwurf gefallen lassen müssen, sich nicht auf ein Kerngeschäft zu konzentrieren.

Air Berlin-Maschine im  Landeanflug auf den Flughafen Berlin-Tegel

2008: Abgerutscht
2008 rutscht Air Berlin in die roten Zahlen. In den nächsten Jahren wird sich dieses Bild trotz Sparprogramm nicht ändern. Air Berlin versucht 2008 zudem, Condor zu übernehmen - und scheitert.

2011: Mehdorn kommt
Joachim Hunold räumt den Posten bei Air Berlin 2011, Hartmut Mehdorn folgt. Hunold habe, so heißt es, seinen Freund Mehdorn um Hilfe gebeten. Der Manager war zuvor Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn gewesen.

Stewardessen von Air Berlin posieren neben Kolleginnen von der Fluggesellschaft Etihad Airways

2011: Air Berlin und Etihad
2011 steigt die arabische Airline Ethiad bei den Berlinern ein. Sie wird der kriselnden Airline immer wieder unter die Arme greifen. 2012 erhöht Ethiad ihren Anteil an Air Berlin von drei auf fast 30 Prozent.

2013: Wolfgang Prock-Schauer tritt an
2013 übernimmt Wolfgang Prock-Schauer das Ruder bei der angeschlagenen Airline. Er ist in Luftfahrtskreisen bereits als Sanierer bekannt. Nach einem Jahr im Amt prognostiziert er: "Zweifellos brauchen wir einen fundamentalen Wandel."

Stefan Pichler, ehemaliger Vorstandschef von Air Berlin

2015: Stefan Pichler geht ans Ruder
Wieder wechselt der Chef, wieder versucht ein neuer CEO, das angeschlagene Unternehmen zu sanieren. Pichler steht zwei Jahre an der Spitze des Unternehmens und treibt den Schrumpfkurs voran.

Boeing 747-8 der Lufthansa landet bei Sonnenaufgang in Frankfurt

2016: Lufthansa im Spiel
Gespräche mit der Lufthansa beginnen. Air Berlin versucht, Geschäftsteile an die Fluggesellschaft zu verkaufen. 2017 wird die Lufthansa anbieten, Air Berlin zu übernehmen - allerdings ohne Schulden. Ethiad soll diese ausgleichen.

Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann

2017: Und der Nächste: Thomas Winkelmann
Thomas Winkelmann übernimmt die Geschicke bei Air Berlin. Zuvor war er Manager bei der Lufthansa.

Logo und Schriftzug von Air Berlin an einer Boeing 737

15.8.2017: Insolvenz
Air Berlin beantragt die Insolvenz. Etihad hatte seine finanzielle Unterstützung eingestellt.

<b>Die Air-Berlin-Aktie: Ein Trauerspiel</b><br />Die Anleger hatten nicht lange Freude mit der Aktie. Schon nach einem Jahr an der Börse leitete sie ihren kontinuierlichen Niedergang ein. Am Tag der Insolvenzverkündung kracht der Kurs zunächst um 50 Prozent ein, danach kann er wieder etwas Boden gut machen. : Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 10 Jahre

Die Air-Berlin-Aktie: Ein Trauerspiel
Die Anleger hatten nicht lange Freude mit der Aktie. Schon nach einem Jahr an der Börse leitete sie ihren kontinuierlichen Niedergang ein. Am Tag der Insolvenzverkündung kracht der Kurs zunächst um 50 Prozent ein, danach kann er wieder etwas Boden gut machen.