Ado Properties-Immobilie in Berlin

Mieten und Erträge wachsen Ado: Händchen für die Hauptstadt

Stand: 16.05.2018, 08:03 Uhr

Das Immobilienunternehmen aus dem SDax zeigt der Konkurrenz aus dem Dax und MDax, wie Wachstum geht. Das erste Quartal lief für den Spezialisten für Berliner Immobilien prächtig. Die Prognose wird erhöht.

In der Hauptstadt scheint das Mietpreispotenzial noch erheblich zu sein. Das zeigt die durchschnittliche "Ist-Miete" der Wohnungen im Portfolio von Ado: Sie lag im ersten Quartal 2018 bei 6,45 Euro je Quadratmeter. Der Preis stellt ein Wachstum von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum dar.

Weiter im Kaufmodus

Die Wachstumszahlen legten bei dem Unternehmen mit Sitz in Luxemburg aber ansonsten im deutlich zweistelligen Prozentbereich zu. Ado Properties hat sein Wohnimmobilien-Portfolio binnen eines Jahres von 18.800 auf jetzt 22.200 Einheiten ausgebaut. Weiterhin will das Unternehmen Objekte innerhalb des S-Bahnringes und in attraktiven Stadtrandlagen zukaufen.

Insgesamt erhöhten sich die Erträge aus Vermietung um 23,7 Prozent auf 31,3 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuerung und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um 25 Prozent auf 22,5 Millionen Euro. Die in der Immobilienbranche wichtige Ergebnisgröße FFO I legte um 21,4 Prozent auf 15,9 Millionen Euro zu.

Ergebnisprognose erhöht

Dank der Zukäufe und Wertsteigerungen liegt das Immobilien-Portfolio von Ado inzwischen bei 3,37 Milliarden Euro. Das Unternehmen traut sich für das laufende Jahr auf der Ergebnisseite mehr zu als bislang erwartet. Die Vorgabe für das FFO I wurde auf 66 Millionen Euro für das Gesamtjahr erhöht.

Die Aktie von Ado klettert seit dem Börsengang vor rund drei Jahren kontinuierlich. Von rund 20 Euro im Jahr 2015 hat sich der Titel auf inzwischen 45 Euro nach oben geschraubt. Am Mittwoch dürfte er nach vorbörslichen Indikationen bei rund ein Prozent höher in den Handel starten.

AB