BlackBerry

Im August ist Frist-Ende Lebt wohl, Blackberry-Smartphones!

Stand: 04.02.2020, 09:32 Uhr

Bald heißt es wohl endgültig Abschied nehmen vom Blackberry: Ende August soll das Smartphone endgültig vom Markt verschwinden, das derzeit von einem chinesischen Lizenznehmer hergestellt wird.

Einst war es so etwas wie ein Statussymbol für Geschäftskunden und Manager, aber besonders die physischen Tastaturen waren allgemein beliebt. Heute ist es fast vergessen und bald verschwinden Blackberrys vermutlich ganz. Für Smartphones der Traditionsmarke droht voraussichtlich Ende August das Aus.  

Der chinesische Hersteller TCL, der sie seit 2016 in Lizenz produziert, wird den Verkauf mit dem Auslaufen der Lizenz einstellen. Kundenservice für verkaufte Geräte solle es bis zum 31. August 2022 geben, wie TCL ankündigte.

Den Anschluss verloren  

Das kanadische Unternehmen Blackberry mit Firmensitz in Waterloo, war mit seinen Tastaturtelefonen einst ein Vorreiter im Smartphone-Markt, verlor aber den Anschluss, nachdem Apples iPhone und Geräte mit Googles Android-System Touchscreens populär gemacht hatten. Blackberry gab das hauseigene Betriebssystem auf und lagerte die Entwicklung und Produktion von Geräten komplett an TCL aus.

Die Blackberry-Telefone mit Android als Betriebssystem spielten zuletzt kaum noch eine Rolle im Smartphone-Markt. Deshalb dürfte auch kaum ein neuer Lizenznehmer in Sicht sein.

Heute ein Software-Unternehmen

Blackberry konzentrierte sich nach dem Abschied vom Mobiltelefon komplett auf das Geschäft mit Software für Unternehmen. Im Jahr 2013 übernahm der Software-Experte John Chen, und versprach, das Unternehmen wieder auf die Gewinnspur zu führen. Chen strukturierte das Unternehmen um und trennte sich im Jahr 2016 komplett von der Handysparte.

Blackberry-CEO John Chen

Blackberry-CEO John Chen. | Bildquelle: Imago

Chen, der noch immer CEO ist, richtete den Konzern auf das Geschäft mit Software und Unternehmens-Dienstleistungen aus. Das Thema IT-Sicherheit spielt seitdem eine tragende Rolle beim neuen Geschäftsmodell.

ts