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Börsentrend: 7:45 Uhr

Dax leicht im Plus erwartet

Zuversicht nimmt zu

Knapp über der Marke von 7.200 Punkten wird der deutsche Leitindex in den Donnerstagshandel starten. Die Entspannung im Nahost-Konflik sorgt für Erleichterung, ebenso wie gute Industriedaten aus China.

Nach einer Studie der Großbank HSBC ist die Industrieproduktion im Reich der Mitte erstmals seit 13 Monaten wieder gestiegen. Der entsprechende Einkaufsmanagerindex verbesserte sich von 49,5 auf 50,5 Punkte. Die asiatischen Aktienmärkte reagierten darauf bereits mit steigenden Kursen: Der HangSeng-Index gewann rund 0,5 Prozent, der japanische Nikkei-Index legte sogar 1,6 Prozent zu. In Japan freuen sich Investoren zudem über die Schwäche des Yen gegenüber Euro und Dollar, die den Export-Unternehmen hilft.

Gute Vorlage vor dem Feiertag

Auch die US-Börsen hatten am Vorabend freundlich geschlossen. Die Nachricht über die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas hatte für Erleichterung gesorgt und den Dow-Jones-Index 0,4 Prozent ins Plus gehievt. Die Börsen an der Wall Street werden am Donnerstag aber keine weitere Unterstützung für den Dax leisten können - wegen des Erntedankfestes "Thanksgiving" ist die Wall Street geschlossen.

Fitch mag Zypern nicht

Von der Euro-Krise gibt es eine weitere schlechte Nachricht: Die Ratingagentur Fitch hat Euro-Mitglied Zypern um zwei Stufen auf "BB-" heruntergestuft. Der Ausblick bleibt wegen des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes zudem negativ. Die Gemeinschaftswährung hält sich am Morgen aber dennoch deutlich über der Marke von 1,28 Dollar.

Siemens kann nicht liefern

Endlich wieder einmal über der Marke von 7.200 Punkten dürfte der Dax zur Handelseröffnung steigen. Unternehmenszahlen aus der ersten Reihe stehen am Donnerstag nicht an, doch einige Nachrichten von Dax-Konzernen könnten die Kurse bewegen. So muss der Elektro-Konzern Siemens die geplante Auslieferung der neuen ICE-Züge an die Bahn erneut verschieben. Wegen Software-Problemen verzögere sich die Auslieferung über Anfang Dezember hinaus, so Siemens.

ThyssenKrupp kommt nicht zum Abschluss

Auch beim Stahlkonzern ThyssenKrupp gerät ein Zeitplan durcheinander: Der geplante Verkauf der Übersee-Stahlwerke dauert laut einem Bericht der "Süddeutsche Zeitung" wohl Monate länger als geplant. Verhandlungen mit Interessenten ziehen sich offenbar in die Länge. Der Erlös soll früheren Angaben zufolge bei mindestens sieben Milliarden Euro liegen.

Bayer macht den Weg frei

Der Pharmakonzern geht beim Bieterstreit um den Vitamin-Hersteller Schiff Nutrition aus den USA leer aus. Einen Tag nachdem sich die Leverkusener aus dem Kampf um Schiff zurückgezogen haben, wurde nun eine Übernahmevereinbarung mit dem Konkurrenten Reckitt Benckiser geschlossen. Reckitt hatte in der vergangenen Woche das Bayer-Angebot von 1,2 Milliarden Dollar um 200 Millionen Dollar übertrumpft.

UI gut verbunden

Aus dem TecDax hat am Morgen der Internet-Dienstleister United Internet seine Zahlen den ersten neun Monaten 2012 vorgelegt. Der Konzern hat danach seinen Umsatz auf den neuen Rekordwert von 1,77 Milliarden Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte um 24,1 Prozent auf 267,8 Millionen Euro. Den Jahresausblick, der einen Umsatzanstieg auf 2,4 Milliarden Euro vorsieht, bekräftigte das Unternehmen.

Stand: 22.11.2012, 06:58 Uhr

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