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Börsentrend 8:00 Uhr

Dax leicht über 7.600 Punkten

Hoffnung aus China

Nach schwachen Vorgaben aus Amerika dürfte der deutsche Aktienmarkt zum Wochenschluss zunächst nur mit gebremstem Schaum in den Handel gehen. Aus China gab es hingegen gute Nachrichten.

Denn die Exporte des Riesenreiches sind im Januar überraschend stark um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, das war der stärkste Zuwachs seit April 2011.

Experten hatten nur ein Plus von 17 Prozent erwartet. Die gute Nachricht hat bis auf den japanischen Nikkei-Index die asiatischen Börsen angeschoben.

Auch der Einzelhandel, die Produktion und die Investitionen deuteten darauf hin, dass die chinesische Konjunktur im dritten Quartal des vergangenen Jahres ihren Tiefpunkt erreicht habe, sagte der Experte Hirokazu Yuihama von Daiwa Securities in Tokio. Der Nikkei verlor hingegen 1,8 Prozent, war aber zuvor kräftig gestiegen.

Euro bei 1,34 Dollar

Wie der Dax auch, bewegt sich der Euro im frühen Geschäft nur leicht, hat aber immerhin die Marke von 1,34 Dollar zurückerobert.

Die Gemeinschaftswährung war nach den Draghi-Kommentaren des Vortages unter Druck geraten. Der EZB-Chef hatte sich zurückhaltend zur wirtschaftlichen Erholung in der Eurozone geäußert und damit den jüngsten Höhenflug jäh gestoppt.

Hugo Boss auf Rekordkurs

Der Modekonzern aus dem MDax hat überraschend einen Umsatzrekord für das abgelaufenen Jahr vermeldet. Im vierten Quartal stiegen die Erlöse um 22 Prozent auf 607 Millionen Euro, das operative Ergebnis (Ebitda) vor Sonderposten legte ebenfalls kräftig um 42 Prozent auf 138 Millionen Euro zu. Auch für 2013 ist der Konzern zuversichtlich.

Software AG gesucht

Nach der Ankündigung des Unternehmens, für 180 Millionen Euro eigene Aktien zur Kurspflege zu kaufen, liegt das Papier vorbörslich über vier Prozent im Plus. Am 29. Januar hatten die Titel nach enttäuschten Erwartungen von Anlegern fast ein Fünftel ihres Wertes verloren und sich bisher nicht wieder von diesem Schlag erholt.

Gegewind für die Telekom

Der US-Investor Peter Schoenfeld will auf der anstehenden Hauptversammlung der Mobilfunkgesellschaft MetroPCS gegen die geplante Fusion mit der Deutschen Telekom stimmen. Schoenfeld, der über seine Anlagegesellschaft rund zwei Prozent der MetroPCS-Anteile hält, erachtet das Geschäft für das Unternehmen als nachteilig. MetroPCS erklärte, am Deal festzuhalten, will die Bedenken des Aktionärs aber prüfen.

Die Fusion war im Oktober angekündigt worden, allerdings müssen die Aktionäre noch zustimmen. Dies soll bis spätestens Ende März erfolgen. Die Aktie stieg in New York leicht um 0,8 Prozent auf 9,78 Dollar.

Peugeot muss vier Milliarden Euro abschreiben

Aus den am Abend aufgekommenen Gerüchten ist Realität geworden. Der angeschlagene französische Autobauer muss 4,1 Milliarden Euro abschreiben, wie jetzt bestätigt wurde. Der Konzern reduziert den Buchwert seiner Anlagen um fast ein Drittel. Grund seien neue Bilanzierungsregeln sowie die schwindende Hoffnung auf eine baldige Erholung der Märkte. Die Jahresbilanz soll am 13. Februar veröffentlicht werden.

Die Wall Street wird immer nervöser

Schwacher Euro, starker Dollar - dazu durchwachsene Konjunkturzahlen. Diese Nachrichtenmischung hat am Donnerstag die New Yorker Börse ins Minus gedrückt. Der Dow-Jones-Index gab am Ende 0,3 Prozent nach und schloss bei 13.944 Punkten. Beim S&P-500 ging es 0,2 Prozent bergab auf 1.509 Zähler und der Nasdaq Composite-Index gab 0,1 Prozent nach.

Die Schwäche des Euro und damit verbunden der Anstieg des Dollar nach den Äußerungen von EZB-Präsident Draghi verstärkte die ohnehin zunehmende Unruhe am Markt. Die Expertenstimmen mehren sich nämlich, die nach der Januar-Rally eine Korrektur bei den Aktienkursen erwarten. Jeder Vorwand werde genutzt, um Gewinn einzustreichen, kommentierte Marktanalyst Andre Bakhos von LEK Securities. Bester Wert im Dow waren American Exress, die nach einer Investorenveranstaltung von positiven Analystenkomentarte profitierten. Die Aktie stieg 2,6 Prozent auf 62,14 Dollar.

Apple soll mehr ausschütten

Apple: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
Kurs
81.79
Differenz absolut
1.58
Differenz relativ
+1.97%

Das fordert der streitbare US-Hedgefondsmanager und Apple-Aktionär David Einhorn. Es gibt in der Tat Einiges zu verteilen, denn Apple hat rund 137 Milliarden Dollar auf der Bank. Einhorn will den Konzern jetzt vor Gericht dazu zwingen, die Aktionäre stärker zu beteiligen. Apple erklärte, man werden den Vorschlag "gründlich prüfen". Apple-Aktien steigen gegen den Trend fast drei Prozent.

LinkedIn kräftig gesucht

Um 9,4 Prozent ging es nachbörslich kräftig aufwärts mit der Aktie des US-Karrierenetzwerkes. Im vierten Quartal waren die Umsätze um 81 Prozent auf 303 Millionen Dollar gestiegen, wie das Unternehmen nach Börsenschluss verkündete. Verdient wurden 40,2 Millionen Dollar, deutlich mehr als erwartet. Damit wurden die Schätzungen bereits das siebte Quartal in Folge übertroffen.

Stand: 08.02.2013, 08:00 Uhr

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