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Marktbericht 20:06 Uhr

Marktbericht neutral Achterbahn

Späte Erholung nach Kursverlusten

Erneute Achterbahnfahrt an den Börsen

Wo stünde der deutsche Aktienmarkt ohne die Hilfe der Wall Street? Angetrieben von neuen Rekorden an den US-Börsen hat der Dax nach wildem Auf und Ab doch noch im Plus geschlossen. Im Blickpunkt standen eine Fülle von Quartalszahlen… und der Ölpreis.

Was Autofahrer und rohstoffintensive Unternehmen freut, könnte für einige Öl-Staaten immer mehr zu einem echten Problem werden. Das schwarze Gold fällt und fällt. Am Donnerstag rutschte der Ölpreis auf den tiefsten Stand seit September 2010. Die Rohölsorte Brent verbilligte sich um über zwei Prozent auf 78,48 Dollar je Barrel. Seit Ende Juni ist der Ölpreis um mehr als ein Viertel gefallen.

Ölpreis unter der Schmerzgrenze von 80 Dollar

Öl (Brent): Kursverlauf am Börsenplatz BNP Paribas für den Zeitraum Intraday
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Experten schlagen Alarm. "80 Dollar ist die Schmerzgrenze", meint Aktienstratege Alexandre Baradez vom Brokerhaus IG. Denn unterhalb dieser Schwelle würden zahlreiche Bohrungen unrentabel. Besonders die Schiefergas-Industrie in den USA könnte darunter leiden. Experten befürchten fatale Konsequenzen. Viele Fracking-Unternehmen finanzieren sich über Anleihen. Fallen diese aus, drohen negative Auswirkungen auf das Finanzsystem.

Dow schafft neuen Rekord

Noch lässt aber der Ölpreis-Schock die Börsianer relativ kalt. An der Wall Street ging die Rekordjagd weiter- wenn auch mit angezogener Handbremse. Der Dow erreichte mit 17.705 Punkten den höchsten Stand aller Zeiten, schwächelte dann aber wieder und notierte zwei Stunden vor Handelsschluss unverändert. Der S&P 500 schaffte mit 2.046 Zählern ebenfalls zeitweise eine neue Bestmarke.

Dow Jones: Kursverlauf am Börsenplatz Dow Jones Indizes für den Zeitraum Intraday
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S&P 500: Kursverlauf am Börsenplatz S&P Indizes für den Zeitraum Intraday
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Dax rumpelt sich ins Plus

Im Sog der freundlichen Wall Street drehten die europäischen Aktienmärkte in die Gewinnzone. Der Dax ging mit einem Plus von 0,4 Prozent in den Feierabend, nachdem er am Nachmittag leicht im Minus gelegen hatte. Am Vormittag hatte es freilich noch nach einer kräftigeren Erholung ausgesehen.

Walmart verbreitet Zuversicht

Zur positiven Stimmung trugen starke Geschäftszahlen und optimistische Ausblicke einiger Konzerne bei, sagten Börsianer. So legte der weltgrößte Einzelhändler Walmart ein Quartalsergebnis über Markterwartungen vor. Die Aktien zogen um vier Prozent an und erreichten ein Allzeithoch.

Mehr Anträge auf US-Arbeitslosenhilfe

Bei den Konjunkturdaten gab's einen kleinen Dämpfer: Die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe stiegen in der vergangenen Woche um 12.000 auf 290.000. Volkswirte hatten mit 280.000 Anträgen gerechnet.

Euro macht Boden gut

Euro in US-Dollar: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum 6 Monate
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Der Euro legte am Donnerstag leicht zu und verteuerte sich auf 1,2470 Dollar. Der Fed-Chef von New York, William Dudley, deutete bei einer Rede in Abu Dhabi an, dass die aktuellen Markterwartungen einer ersten Zinserhöhung Mitte 2015 angemessen seien. Der genaue Zeitpunkt hänge aber von der konjunkturellen Entwicklung ab.

Guter Tag für Merck

In Deutschland ging die Berichtssaison in den Endspurt. Allein im Dax legten drei Konzerne ihre Quartalszahlen vor. Am besten kam die Bilanz von Merck an. Die Aktie erklomm mit einem Plus von über vier Prozent die Dax-Spitze. Merck steigerte den Umsatz um über neun Prozent und das operative Ergebnis um drei Prozent - dank der Übernahme von AZ Electronic Materials.Vor allem wegen höherer Steuern brach jedoch der Nettogewinn um 27 Prozent auf 249 Millionen Euro ein.

K+S erholt sich

Auch die Bilanz von K+S wurde positiv aufgenommen. Die Aktie stieg um 1,6 Prozent. Der Düngemittel-Konzern hat seine Prognosen für das laufende Jahr erhöht. Der Umsatz dürfte 2014 nur auf 3,7 bis 3,9 Milliarden Euro sinken. Bisher hatte K+S einen Rückgang auf 3,65 bis 3,85 Milliarden Euro erwartet. Grund sei eine positivere Preisentwicklung im dritten Quartal.

Anleger strafen RWE ab

RWE ST: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Dagegen enttäuschte RWE und war Schlusslicht im Dax. Der Energiekonzern kommt einfach nicht in die Spur: In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres schrumpfte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 22 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro. Zudem zieht sich der Verkauf von Dea weiter hin. Lohnt sich das Festhalten an der Aktie?

FMC in Kauflaune

Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) baut sein Geschäft mit Dienstleistungen rund um die Nierenwäsche in den USA mit einem Zukauf weiter aus. FMC übernimmt das US-Unternehmen Cogent Healthcare. Finanzielle Details wurden nicht veröffentlicht. FMC teilte nur mit, dass es für Cogent im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von mehr als 250 Millionen US-Dollar erwartet. Fresenius Medical Care wird die Transaktion mit Barmitteln finanzieren.

Osram geht ein Licht auf

Zum größten MDax-Gewinner katapultierte sich im Laufe des Tages Osram. Die Aktien profitierten am Donnerstag von Übernahmespekulationen und schnellten um sieben Prozent hoch. Laut einem Medienbericht soll Konkurrent Philips mehrere Kaufgebote in Höhe von 2,5 bis drei Milliarden Euro für den Großteil seines Geschäfts mit Lichttechnik-Komponenten erhalten haben. Die gebotenen Summen implizieren, dass die Osram-Aktien derzeit zu niedrig bewertet seien, meinte ein Analyst der Commerzbank.

Salzgitter besser als befürchtet

Hinter Osram reihte sich Salzgitter unter den Top-Gewinnern im MDax ein. Die Aktien stiegen um über vier Prozent. In den ersten neun Monaten gingen die Einnahmen des MDax-Konzerns auf 6,8 Milliarden Euro von 7,3 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum zurück. Vor Steuern erreichte der Konzern ein Ergebnis von 5,5 Milliarden Euro, nach einem Fehlbetrag von 366 Millionen Euro zuvor. Der Konzern senkte die Umsatzprognose. Dennoch schnitt das Unternehmen besser ab als befürchtet.

Symrise wächst stark

Dufte fanden die Anleger auch die Symrise-Zahlen: die Aktie stieg um drei Prozent. Im Neunmonatszeitraum erhöhte Symrise den Umsatz um neun Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Währungsbereinigt betrug der Anstieg 13 Prozent. Der operative Cashflow erhöhte sich um 24 Prozent auf 218,7 Millionen Euro.

Euroshop auf Kurs

Nach Xetra-Schluss veröffentlichte die Deutsche Euroshop ihre Quartalsbilanz. Der Shoppingcenter-Betreiber konnte den Umsatz und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) nur leicht um ein Prozent steigern. Auf Neunmonats-Sicht erhöhte sich aber das Ebit um zehn Prozent auf 132 Millionen Euro- dank des Kaufs der Dresdner Altmarktgalerie. Der um den Verkauf eines Objekts in Breslau bereinigte Überschuss wuchs um 14 Prozent. Die Jahresprognose wurde bekräftigt. Die Aktie drehte im späten Handel ins Plus.

Stada leidet unter Russland-Krise

Stada-Aktien büßten ein Prozent ein. Die Konzernerlöse in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres stiegen dank Zukäufen um vier Prozent auf 1,483 Milliarden Euro. Schwach lief der Markt in Russland wegen des gesunkenen Rubels, während im sonst eher schwierigen deutschen Markt ein kleines Umsatzplus erreicht wurde. Das bereinigte Ergebnis stieg um 36 Prozent auf 136 Millionen Euro.

RTL verdient weniger

Ebenfalls im Minus schlossen die Aktien von RTL. Umsatz und Betriebsergebnis des Medienkonzerns traten im dritten Quartal auf der Stelle. Der Überschuss sank auf 104 Millionen von 117 Millionen Euro, da der Konzern ein Jahr zuvor noch wesentlich höhere Finanzerträge verbucht hatte.

Talanx warnt

Schlusslicht im MDax war Talanx mit einem Minus von über fünf Prozent. Der Versicherungskonzern dämpfte die Erwartungen für 2015 und stellte nur einen Gewinn auf dem Niveau dieses Jahres in Aussicht. Im dritten Quartal verdiente der Versicherungskonzern Talanx unter dem Strich 149 Millionen Euro und damit 26 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Delticom zieht Notbremse bei Tirendo

Im SDax waren am Donnerstag die Aktien von Delticom heiß begehrt. Die Titel zogen um über 14 Prozent an. Anleger honorierten die angekündigten Umbaumaßnahmen beim Sorgenkind Tirendo. Die im Herbst 2013 übernommene Tochter soll im nächsten  Jahr die Gewinnschwelle erreichen. "Delticom hat bei Tirendo die Notbremse gezogen", freute sich Analyst Frank Schwope von der NordLB.

HHLA übertrifft Expertenerwartungen

Zu den Gewinnern zählte ebenfalls HHLA. Der Hamburger Hafenbetreiber hat offenbar die Ukraine-Krise umschifft. Weil die Produktivität der Containerterminals in Hamburg gesteigert wurde und die HHLA dadurch mehr große Schiffe abfertigen konnte, kletterte das operative Ergebnis im börsennotierten Kerngeschäft im Zeitraum Juli bis September überraschend kräftig auf 46 Millionen Euro. Analysten hatten mit deutlich weniger gerechnet.

Cewe hofft auf Weihnachten

Knapp behaupoten konnte sich die Aktie von Cewe. Europas größter Fotoentwickler Cewe sieht sich trotz Einbußen auf Kurs und macht seinen Aktionären Hoffnung auf eine erneute Dividendensteigerung. In den ersten neun Monaten schrumpften die Erlöse des SDax-Konzerns auf 329 Millionen von 345 Millionen im Vorjahr. Das Ebit lag wie im Vorjahr bei minus 4,1 Millionen Euro. Das Gros des Geschäfts wird aber im Weihnachtsquartal erwirtschaftet.

Gewinnziel von MLP wackelt

Auf der Verliererseite lag MLP. Die Aktien büßten fast drei Prozent ein. Der Finanzdienstleister, der vor allem Lebens- und Krankenversicherungen an Selbständige verkauft, sieht sein Gewinnziel für 2014 in Gefahr. Zwar sei das Geschäft mit Lebensversicherungen im wichtigen vierten Quartal gut angelaufen, in der Krankenbversicherung lahme der Absatz aber. Im dritten Quartal schrumpfte das Vorsteuerergebnis (Ebit) von 7,3 auf 4,9 Millionen Euro.

Gewinneinbruch bei Tipp24

Schlusslicht im SDax war Tipp24. Die Titel brachen um über 12 Prozent ein. Der Internet-Lottoanbieter hat wegen der Kosten für den Ausbau seines Geschäfts deutlich Gewinn eingebüßt. Bei einem nahezu unveränderten Umsatz von 105,4 Millionen Euro in den ersten neun Monaten sank das Betriebsergebnis auf 11,1 von 26,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich schrumpfte der Profit auf 1,1 von 18,4 Millionen Euro.

VTG besser ausgelastet

Die VTG-Aktie zog um fast drei Prozent an. Das Waggonvermiet- und Schienenlogistikunternehmen VTG setzt den Wachstumskurs im dritten Quartal fort. Der Konzernumsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent auf 610,6 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebitda) stieg um 3,6 Prozent. Die Auslastung der Waggonflotte stieg auf 90,6 Prozent nach 89,4 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Air Berlin schrumpft

Die frühere SDax-Firma Air Berlin enttäuschte mit ihren am Mittwochabend vorgelegten Quartalszahlen Das operative Quartalsergebnis (Ebit) habe sich auf rund 75 Millionen Euro von 115,6 Millionen Euro vor Jahresfrist verringert, teilte Air Berlin mit. Bereinigt um bereits angefallene Restrukturierungskosten liege das operative Ergebnis bei 90 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von knapp 50 nach 101 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Manz führt den TecDax an

Aus dem TecDax stach Manz mit einem Kursplus von sieben Prozent heraus. Im Stammgeschäft mit Displays lief es wegen des anhaltenden Handy- und Tabletbooms rund. Wegen des schwachen Solargeschäfts schlitterte aber Manz in die roten Zahlen. Das Minus im dritten Quartal sorgte auch für einen Verlust in den ersten neun Monaten in Höhe von 840.000 Euro. Der Umsatz stieg in den ersten neun Monaten um 18 Prozent auf 251 Millionen Euro.

Nordex traut sich mehr zu

Im Blickpunkt standen am Donnerstag auch mehrere Öko-Aktien. So zum Beispiel Nordex: Nach einem kräftigen Gewinnsprung in den ersten neun Monaten hat der Windturbinenbauer seine Jahresziele angehoben. Demnach erwartet der Vorstand 2014 einen Umsatz in der Bandbreite zwischen 1,65 Milliarden und 1,75 Milliarden nach 1,5 Milliarden Euro im Vorjahr. Bisher waren 1,5 bis 1,6 Milliarden angepeilt. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) werde zudem den oberen Bereich des Zielkorridors von 4,5 bis 5,0 Prozent erreichen.

Für Capital Stage scheint die Sonne

Der im SDax notierte Solar- und Windparkbetreiber Capital Stage wuchs in den ersten neun Monaten 2014 zweistellig. Der Umsatz erhöhte sich um fast 42 Prozent auf 65 Millionen Euro, das operative Ergebnis (Ebit) um knapp 44 Prozent auf 41,9 Millionen Euro. Unterm Strich verdiente die Firma 22,1 Millionen Euro. Im dritten Quartal erwarb Capital Stage einen weiteren Solarpark in Bayern. Die Aktie schloss nahezu unverändert.

Solarworld wieder rentabel

Um drei Prozent nach oben ging es mit der Solarworld-Aktie. Die angeschlagene Solarfirma hat in den ersten neun Monaten wieder schwarze Zahlen geschrieben und bestätigte die bereits veröffentlichten Eckdaten. Konzernchef Frank Asbeck blickt optimistisch in die Zukunft. "Wir werden 2015 unser internationales Wachstum fortsetzen", versprach er. Als größten Wachstumstreiber sieht er die USA.

Zahlen aus der dritten Reihe

Aus der dritten Reihe meldeten am Donnerstag ebenfalls eine Reihe von Firmen ihre Zahlen. So verdreifachte Aurelius in den ersten neun Monaten sein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf das Rekordniveau von 208,5 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr hob die Beteiligungsfirma ihre Ebitda-Prognose auf mindestens 240 Millionen Euro an - 20 Millionen mehr als bisher geplant.  Dagegen weitete die Biotech-Firma Mologen ihren Verlust in den ersten neun Monaten des Jahres auf 13,3 Millionen Euro aus. Grund waren höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. Die Aktien von Aurelius und Mologen büßten über ein Prozent ein.

Tiefrote Zahlen bei Singulus

Um 13 Prozent stürzten die Aktien von Singulus ab. Der Spezialmaschinenbauer erlitt in den ersten neun Monaten wegen der schleppenden Nachfrage nach Blu-Ray-Disks einen Verlust von 41,7 Millionen Euro. Die neuen Aufträge schrumpften um fast die Hälfte auf 48,4 Millionen Euro. Das einstige TecDax-Unternehmen warnte zudem vor einem schwachen vierten Quartal. Die Kosten für die Umstrukturierung werden das Ergebnis zusätzlich mit drei Millionen Euro belasten. Das anvisierte ausgeglichene operative Ergebnis im Gesamtjahr werde daher nicht erreicht.

Adler expandiert

Fast sechs Prozent legten indes die Aktien von Adler Modemärkte zu. Die Modekette hat entgegen dem Branchentrend Umsatz und Gewinn weiter steigern können. Das Textilunternehmen nahm bis Ende September 377,9 Millionen Euro ein. Davon blieben 1,4 Millionen Euro Gewinn übrig. Im Vorjahreszeitraum hatte es noch ein Minus gegeben. Ein Grund für die positive Entwicklung sei die Schließung mehrerer unrentabler Märkte, sagte Finanzvorstand Karsten Odemann.

WMF trennt sich von Alfi

Die Trennung des Isolierkannen-Herstellers Alfi bestätigte der schwäbische Kuchengerätehersteller WMF. Alfi soll an das US-Unternehmen Thermos verkauft werden. Die Konzernerlöse zogen im dritten Quartal um zwei Prozent auf 718,4 Millionen Euro an - dank der starken internationalen Expansion. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um gut ein Drittel auf 50,1 Millionen Euro.

Virgin Money schafft Sprung an die Londoner Börse

Grund zum Jubeln hatte Milliardär Richard Branson. Die britische Bank Virgin Money, die maßgeblich ihm gehört, schaffte im zweiten Anlauf den Sprung aufs Londoner Börsenparkett. Sie stiegen um zwei Prozent gegenüber dem Ausgabepreis von 283 Pence. Künfrtig besitzt Branson noch 34 Prozent der Anteile. Zuletzt hatte er mit seinem Weltall-Tourismus-Unternehmen Virgin Galactic einen Rückschlag erlitten. Das Raumschiff "SpaceShip Two" stürzte ab.

Hasbro schielt auf Dreamworks

In den USA legten die Aktien des "Shrek"-Produzenten Dreamworks zweistellig zu. Ein Zeitungsbericht heizte die Übernahmefanasie neu an. Angeblich habe der US-Spielwarenhersteller Hasbro Interesse an Dreamworks. Ende September war eine Übernahme von Dreamworks durch die japanische Softbank geplatzt.

nb

Stand: 13.11.2014, 20:06 Uhr

Tagestermine am Montag, 24. November

Unternehmen:
Borussia Dortmund: Hauptversammlung
Telekom Austria: Bezugsfrist für Kapitalerhöhung endet

Konjunktur:
Deutschland:
Ifo-Geschäfsklimaindex im November, 10:00 Uhr
USA:
CFNAI-Index, 14:30 Uhr

Sonstiges:
Commerzbank:
Corporate Finance Outlook 2015, 09:30 Uhr
LBBW: Kapitalmarktausblick mit Chefvolkswirt Burkert, 10:00 Uhr
Japan:
Börse wegen Feiertags geschlossen

Darstellung: