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Marktbericht 20:05 Uhr

Ruhiger Wochenausklang

Die Anleger bleiben skeptisch

Anders als in Amerika will am heimischen Aktienmarkt der Funke einfach nicht überspringen. Der Dax tritt zum Wochenschluss auf der Stelle und hinkt der Wall Street weiter kräftig hinterher.

Der deutsche Leitindex hat zum Wochenschluss seine uneinheitliche Tendenz fortgesetzt. Die Anleger halten sich angesichts einer nur sehr zögerlichen Konjunkturerholung in Europa zurück. Der Dax verlor im Wochenvergleich 0,4 Prozent.

Zum Wochenschluss stand fast eine Nullnummer an der Anzeigetafel. Der Index schloss bei 9.252 Punkten, ein Mini-Plus von 0,05 Prozent. Die Bandbreite lag heute bei genau bei 100 Punkten zwischen 9.184 und 9.284 Zählern. Auch im Späthandel gab es nichts Neues, der L/E-Dax schloss bei 9.251 Punkten ebenfalls nahezu unverändert.

Dax im November-Blues

Die zögerliche Haltung der Anleger ist für viele Marktteilnehmer trotzdem schwer verdauliche Kost, denn in Amerika stehen die Aktienindizes deutlich höher nahe immer neuer Rekordstände. Dies wird sonst nicht so einfach ignoriert. "Der Dax hat den November-Blues. Anders kann man es kaum bezeichnen, was der Index seit einigen Tagen vollzieht. Denn die US-Märkte hatten die Vorlage für einen Anstieg Richtung 9500 Punkte gegeben", kommentierte Marktbeobachterin Sarah Brylewski vom Brokerhaus Ayondo.

Wall Street legt eine Pause ein

An der New Yorker Börse geht es derzeit trotz etwas besser als erwartet ausgefallener Einzelhandelsumsätze im Oktober ruhig zu. Der Dow-Jones-Index notiert aktuell ebenfalls in der Nähe seines Schlussstandes vom Vortag und holt damit Luft. Allerdings pausieren Amerikas Märkte auf anderen Niveaus.

Der Dow Jones, der im Gegensatz zum Dax auch noch ein reiner Kursindex ist, steht aktuell bei 17.623 Punkten. Erst am Vortag hatte er mit 17.705 Zählern ein neues Rekordhoch markiert, das weiterhin in Reichweite bleibt. Auch der S&P-500-Index liegt mit 2.036 Punkten nur knapp hinter dem Rekordhoch bei 2.046 Zählern. Wenig Bewegung gibt es derzeit auch an der Technologiebörse Nasdaq.

Dow Jones: Kursverlauf am Börsenplatz Dow Jones Indizes für den Zeitraum Intraday
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S&P 500: Kursverlauf am Börsenplatz S&P Indizes für den Zeitraum Intraday
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Konsumausgaben steigen

Immerhin, Amerikas Verbraucher geben wieder mehr Geld aus, im Einzelhandel stiegen die Umsätze im Oktober um 0,3 Prozent, Experten hatten nur ein Plus von 0,2 Prozent erwartet. "Die Indikation für den Konsum ist freundlich. Insofern wird das Wachstumsszenario untermauert", kommentierte Marktanalyst Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

In Amerika kommen 70 Prozent der Wirtschaftsleistung aus dem Konsum, davon 30 Prozent vom Einzelhandel. Auch die jüngsten Daten der Uni Michigan zum Verbrauchervertrauen fügen sich in das Gesamtbild ein. Sie signalisieren steigende Zuversicht der US-Verbraucher.

Europa hinkt hinterher

In Europa hingegen verläuft die Konjunktur nur schleppend, das BIP in der EU stieg im dritten Quartal nur um schwache 0,2 Prozent und in Deutschland sogar nur um 0,1 Prozent. In Amerika wird für das Gesamtjahr eine Wachstumsrate von 2,2 und für das kommende Jahr von knapp über drei Prozent erwartet. Amerika könnte also bald wieder zur weltweiten Konjunkturlokomotive werden, nachdem Deutschland offensichtlich die Puste ausgegangen ist.

Euro etwas erholt

Euro in US-Dollar: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum 6 Monate
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Der Euro hat sich mittlerweile von seinem Tiefstand nach den US-Konjunkturdaten bei knapp über 1,24 Dollar erholt. Aktuell noteirt er bei 1,2485 Dollar über eine halben Cent höher. Die Perspektiven für die Gemeinschaftswährung bleiben nach den schwachen BIP-Daten für die Eurozone aber weiter bescheiden, auch wenn die Zahlen besser ausfielen als erwartet. "Keine Rezession, kein Aufschwung", brachte es Christoph Weil von der Commerzbank auf den Punkt

Am grundsätzlichen Szenario ändert sich für die Gemeinschaftswährung ohnehin nichts. "Der US-Dollar bleibt gegenüber Euro klar im Vorteil", schreibt Niall Delventhal Von DailyFX. Denn der Dollar ist im Zuge der erstarkenden US-Wirtschaft mit der Aussicht auf eine mehr oder weniger baldige Zinswende der Star. Euro und auch Yen sind unter Abwertungsdruck, was sowohl bei der EZB als auch der Bank of Japan aber durchaus gewollt ist. Denn durch die Abwertungen werden Exporte aus Europa und Japan für Dollar-Käufer billiger.

Weniger Dividende bei RWE?

Unter den Einzelwerten setzten RWE-Aktien ihren Ausverkauf fort und gingen als Dax-Schlusslicht durchs Ziel. Insgesamt hat die Aktie in der Woche 5,4 Prozent verloren und war damit schwächster Wert im Dax und auch im EuroStoxx-Index.

Auch Branchenkollege Eon folgte wie zuletzt ebenfalls, hier lag das Wochenminus bei 4,5 Prozent. Den Aktionären des Energiekonzerns droht eine Kürzung der Dividende, berichtet die "Rheinische Post" und beruft sich auf Insider. "Wir halten an unserer Dividendenpolitik und Ausschüttungsquote fest. Wenn aber die Berechnungsgrundlage sinkt, kann die Dividende rein rechnerisch sinken", erklärte eine Sprecherin.

Auch das mögliche Aus für den fünf-Milliarden-Euro-schweren Verkauf der Mineralöltochter Dea an einen russischen Investor belastet. RWE braucht das Geld, um die hohe Schuldenlast von 30,7 Milliarden Euro zu drücken. Unter den Verlierern waren auch K+S, die damit einen Teil der Kursgewinne vom Vortag wieder abgaben.

RWE ST: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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SAP und Oracle einigen sich

Die beiden Erzfeinde im Softwaregeschäft SAP und Oracle haben ihren erbitterten Rechtsstreit beigelegt. SAP zahlt Oracle einen Schadenersatz in Höhe von 356,7 Millionen Dollar. Die SAP-Tochter TomorrowNow hatte über das Internet unrechtmäßig Software von Oracle geladen. Ursprünglich hatte SAP sogar mehr als eine Milliarde Dollar zahlen sollen.

SAP
SAP: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Oracle: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
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VW-Absatz so hoch wie nie

Erstmals hat der VW-Konzern schon nach zehn Monaten über acht Millionen Autos verkauft. Im Oktober legten die Auslieferungen um drei Prozent zu, damit wurden seit Jahresanfang 8,24 Millionen Fahrzeuge abgesetzt. Größter Wachstumstreiber bleibt China, auch wenn Vorstand Jochem Heizmann erwartet, dass sich der Markt im Reich der Mitte im kommenden Jahr abkühlen wird. Besonders bei den Konzernmarken wie Skoda, Audi oder Seat lief es mit prozentual zweistelligen Zuwächsen gut, die Kernmarke VW, zudem margenschwächer, legte nur um 2,6 Prozent zu. Die Zahlen wurden gut aufgenommen, VW-Vorzüge stiegen im Dax 0,86 Prozent.

Volkswagen VZ: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Großverdiener Bill Gross

Trotz zuletzt mäßiger Anlageerfolge hat die Allianz dem Starinvestor ihrer US-Fondstochter Pimco 2013 einen Bonus von 290 Millionen Dollar gezahlt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf ein internes Dokument.

Gross managte das Pimco-Flaggschiff "Total-Return-Fund", der aber schlechter abgeschnitten hatte, als viele Wettbewerber. Ein Pimco-Sprecher sagte allerdings, die Zahlen seien nicht korrekt ohne konkreter zu werden. Gross schied Ende September im Unfrieden bei Pimco aus, was auch den Allianz-Kurs belastete. Dieser hat sich nicht zuletzt dank eines guten Quartalsergebnisses mittlerweile aber wieder erholt, heute schloss die Aktie leicht höher bei 131,20 Euro.

Springer kauft zu

Im MDax waren Axel Springer-Aktien gefragt, nachdem der Medienkonzern einen weiteren Zukauf in seiner Digitalsparte bekannt gegeben hatte. Für einen nicht genannten Betrag erwerben die Hamburger 51 Prozent am niederländischen Online-Reiseportal @Leisure. Springer-Vorstand Andreas Wiele bezeichnete das 1980 gegründete Unternehmen mit rund 190 Mitarbeiter als hochprofitabel und als "hervorragende Ergänzung unserer digitalen Rubrikenangebote".

Marktspekulationen über einen Einstieg beim Unterhaltungskonzern deutsche Entertainment (DEAG) wies der Springer-Konzern zurück. "Da ist nichts dran", sagte eine Springer-Sprecherin am Freitag zu den Gerüchten. Diese hatten die DEAG-Aktie kräftig angetrieben.

Airbus: Passagierjets laufen gut

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hat seinen Umsatz im dritten Quartal nicht steigern können. Der Umsatz lag bei 13,3 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und außerordentlichen Posten wuchs aber um 14 Prozent auf 744 Millionen Euro. Der Auftragsbestand des Konzerns lag Ende September zwölf Prozent über dem Wert zum Jahreswechsel - vielen neuen Aufträgen für Passagierflugzeuge sei Dank.

Viel Analystenlob für Salzgitter

Salzgitter: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Im MDax filen zudem Salzgitter-Aktien mit deutlich überdurchschnittlichen Kursgewinnen von 8,12 Prozent als Tagessieger auf. Sowohl die Credit Suisse als auch die Deutsche Bank haben den Wert hochgestuft. Beide haben nun ein Kursziel von 31 Euro. Die Analysten setzen auf Kostensenkungen bei dem Unternehmen.

MTU erhält Großauftrag

Der Triebwerksbauer, ebenfalls aus dem MDax, vermeldet einen fetten Wartungsauftrag für die kommenden Jahre. Als Partner des US-Herstellers General Electric werden die Münchener einen Teil des Triebwerks GEnx warten, das im Dreamliner und auch im neuesten Jumbo-Jet Boeing 747-8 eingesetzt wird. Über die Lebensdauer der Triebwerke gerechnet hat der Auftrag einen Wert von mehr als drei Milliarden Euro, erklärte das Unternehmen.

Rhön noch nicht ganz am Ziel

Kurz vor Schluss des Rückkaufangebotes zum Preis von 25,18 Euro hat der Klinikbetreiber sein Ziel noch n icht ganz erreicht. bisher seien 55,73 Millionen Aktien angedient worden, das entspreche 40,32 Prozent des Grundkapitals. Rhön will 65,8 Millionen oder 47,6 Prozent zurückkaufen. Auf diesem Weg sollen nach dem Verkauf von 40 Rhön-Krankenhäusern 1,7 Milliarden Euro an die Aktionäre fließen. Das Angebot endet um Mitternacht. Mit der Bekanntgabe des Ergebnisses wird am Dienstag gerechnet.

Drillisch-Zahlen kommen nicht an

Trotz Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis waren Drillisch-Aktien im TecDax nicht gefragt und größter Tagesverlierer. Das Unternehmen will den Konkurrenten Yourfone von Telefonica Deutschland kaufen. Über die Transaktion des Unternehmens mit 235.000 aktiven Kunden werde momentan noch verhandelt, teilten beide Firmen am Freitag mit.

ProSieben-Tochter Maxdome gefragt

Der amerikanische Kabelfernsehen-Konzern Liberty Global ist laut "Handelsblatt" an einem Einstieg bei der Online-Videoplattform Maxdome, einer Tochter von ProSiebenSat.1, interessiert. Dem US-Konzern schwebe eine Beteiligung von etwa 50 Prozent vor.

Borussia Dortmund gut in Form

Borussia Dortmund: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Der Bundesligist ist gut in das erste Geschäftsquartal des Geschäftsjahres 2014/15 gestartet. Auch der Ausblick bleibt nach den Erfolgen im DFB-Pokal und vor allem in der Champions League rosig. Nur in der Meisterschaft dürfte für den BVB der Zug nach einem veritablen Fehlstart mit 17 Punkten Rückstand auf Bayern München schon abgefahren sein. Die SDax-Aktie legte 0,3 Prozent zu.

Bauer wird vorsichtiger

Der Spezialtiefbaukonzern und Indexkollege Bauer wird pessimistischer. Der Gewinn wird demnach im Gesamtjahr nur am unteren Ende der prognostizierten Spanne von 15 bis 20 Millionen Euro liegen. Das könne "nur durch einen nicht-operativen Sondergewinn", erreicht werden. Die Prognose für Umsatz und operatives Ergebnis bleibt dagegen unverändert. Die Aktie legte trotzdem 2,82 Prozent zu.

Frisches Geld für Capital Stage

Die Aktie des Solarparkbetreibers legte im SDax 5,3 Prozent zu und gehörte damit zu den Tagesbesten im Kleinwerteindex. Die Anleger griffen zu, nachdem das Unternehmen den Erhalt von 150 Millionen Euro in Form von Genussrechtskapital mit einer 20-jährigen Laufzeit von der Gothaer Versicherung bekannt gab. Das Hamburger Unternehmen will das Geld in neue Solarparks investieren und könnte die Energieerzeugung etwa verdoppeln. Das Umsatzpotenzial steige um 60 Millionen Euro, das des Vorsteuerergebnisses pro Jahr um zehn Millionen, teilte Capital Stage mit.

Nokia hebt den Ausblick an

Der nur noch als Netzwerkausrüster aktive, ehemalige Handy-Weltmarkführer rechnet zukünftig mit einer höheren Marge von bis zu elf Prozent. Auch der Umsatz werde im kommenden Jahr wachsen, erklärte das finnische Unternehmen in London. Die lange defizitäre Handy-Sparte hatte Nokia im April an Microsoft verkauft. Die neue Prognose ist aber offensichtlich nicht gut genug, die Aktie gab nach.

Soros steigt bei FCC ein

Der legendäre Investor George Soros erhöht seinen Anteil beim angeschlagenen spanischen Baukonzern FCC im Rahmen einer Kapitalerhöhung von 3,8 auf 25 Prozent. Hauptaktionärin Esther Koplowitz habe mit Soros vereinbart, dass sich der 84-Jährige über einen Investmentfonds mit rund 650 Millionen an der Kapitalerhöhung beteiligen werde. FCC-Chef Juan Bejar bestätigte, dass der Investor exklusive Gespräche mit Koplowitz führe, die die Tochter des FCC-Gründers ist.

FCC weitete nach neun Monaten den Verlust um 16,8 Prozent auf 788 Millionen Euro aus, hauptsächlich wegen Rückstellungen für das laufende Sanierungsprogramm. Neben Soros ist auch Microsoft-Gründer Bill Gates mit knapp sechs Prozent an FCC beteiligt. Die FCC-Aktie legte deutlich zu.

Twitter auf Ramsch herabgestuft

Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Kreditwürdigkeit des Kurznachrichtendienstes Twitter herabgestuft. Die Bonitätsnote liegt nur noch bei "BB-" und damit im sogenannten Ramsch-Bereich, mit dem Ratingunternehmen spekulative Anlagen kennzeichnen.

Milliarden-Fusion in der Ölbranche?

In den USA bahnt sich offenbar die nächst Multi-Milliarden-Dollar-Fusion an. Laut mehrerer Medienberichte verhandelt der zweitgrößte Öl-Dienstleister Halliburton mit der Nummer 3, Baker Hughes, über einen Zusammenschluss. Zusammen hätten beide einen Börsenwert von rund 67 Milliarden Dollar.

Halliburton: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Baker Hughes: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Gazprom-Gewinn bricht ein

Der russische Gasmonopolist weist für die ersten neun Monate des laufenden Jahres einen Gewinneinbruch von 92 Prozent aus. Der Überschuss lag bei 35,8 Milliarden Rubel, rund 618 Millionen Euro. Vor allem die offenen Schulden der Ukraine haben auf die Bilanz gedrückt, für die Gazprom hohe Reserven bilden musste. Die Ukraine muss bis Jahresende umgerechnet 2,5 Milliarden Euro Schulden zurückzahlen.

Verkäufe treiben Vivendi-Gewinn

Nach Börsenschluss präsentierte der französische Mischkonzern noch seine Zahlen für die ersten neun Monate. Vivendi hat dank Verkäufen von Unternehmensteilen seinen Gewinn in den ersten neun Monaten des Jahres nahezu verdoppelt. Das Ergebnis der Gruppe habe bei 2,75 Milliarden Euro gelegen, teilte Vivendi am Freitag mit. Grund seien die Einnahmen durch den Verkauf der Maroc Telecom und eines Anteils am Kopfhörer-Hersteller Beats.

Der Umsatz auf Pro-Forma-Basis ging den Angaben zufolge um 1,1 Prozent auf 7,12 Milliarden Euro zurück, der bereinigte Nettogewinn stieg um 47 Prozent auf 442 Millionen Euro.

rm

Stand: 14.11.2014, 20:05 Uhr

Tagestermine am Montag, 24. November

Unternehmen:
Borussia Dortmund: Hauptversammlung
Telekom Austria: Bezugsfrist für Kapitalerhöhung endet

Konjunktur:
Deutschland:
Ifo-Geschäfsklimaindex im November, 10:00 Uhr
USA:
CFNAI-Index, 14:30 Uhr

Sonstiges:
Commerzbank:
Corporate Finance Outlook 2015, 09:30 Uhr
LBBW: Kapitalmarktausblick mit Chefvolkswirt Burkert, 10:00 Uhr
Japan:
Börse wegen Feiertags geschlossen

Darstellung: