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Marktbericht 20:15 Uhr

Marktbericht neutral

Gute Konjunkturdaten von Anschlag überschattet

Der Ifo-Index rettet den Tag

Stand: 23.05.2017, 20:15 Uhr

Trotz des verheerenden Terroranschlages in Manchester hat der Dax am Dienstag zugelegt, wenn auch mit gebremstem Schaum. Aber das wirtschaftliche Umfeld ist derzeit so gut wie lange nicht mehr und das zählt an der Börse eben.

Dax
Dax: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Am Aktienmarkt ist am Dienstag ein insgesamt wechselhafter Tag zu Ende gegangen. Überraschend guten Konjunkturdaten aus Deutschland und der Eurozone stand der tragische Terroranschlag in Manchester mit aktuell mindestens 22 Toten am späten Vorabend entgegen. Am Ende schloss der deutsche Leitindex Dax 0,31 Prozent höher bei 12.659 Punkten und trotzte damit dem Terror. Die Bandbreite lag dabei zwischen 12.593 Punkten im Tagestief am Morgen und 12.702 Punkten im Tageshoch.

Ifo-Index beflügelt

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Börse 20.15 Uhr: Ifo-Index stützt den Dax, Daimler bremst

Inmitten der Tragik von Manchester sorgten dann gute Konjunkturdaten an der Börse aber wieder für bessere Kurse. Allen voran der für Deutschland so wichtige Ifo-Geschäftsklimaindex, der mit 114,6 Punkten im Mai deutlich über den Erwartungen von rund 113 Punkten lag, dem Niveau des Vormonats. Das war der höchste Stand seit mehr als einem Vierteljahrhundert. "Die deutsche Konjunktur zeigt eine hohe Schlagzahl", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. "In den deutschen Chefetagen herrscht Champagnerlaune".

Aber es gab noch mehr gute Konjunkturdaten außer dem Ifo-Index. So wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP), angetrieben vom Bauboom, steigenden Unternehmensinvestitionen und Exporten sowie dem Konsum im Inland, im ersten Quartal um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt heute in seiner zweiten Schätzung mitteilte.

Auch aus der Euro-Zone kamen gute Stimmungsdaten. Der Markit-Einkaufsmanagerindex verharrte im Mai bei 56,8 Punkten. Im Vormonat hatte der Indikator den höchsten Wert seit sechs Jahren erreicht. Volkswirte hatten im Mai mit einer leichten Eintrübung gerechnet. "Die Daten zeigen, dass das Wachstum im Euroraum im Mai eindrucksvoll stark bleibt", kommentierte Chris Williamson, Chefvolkswirt des britischen Forschungsinstituts IHS Markit.

Schlappe Wall Street

Dow Jones: Kursverlauf am Börsenplatz Dow Jones Indizes für den Zeitraum Intraday
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21.082,95
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Auch in New York geht es derzeit nur im Schneckentempo voran. Der Leitindex Dow Jones liegt derzeit 0,2 Prozent im Plus, bleibt damit aber unter der Marke von 21.000 Punkten. Mäßige Konjunkturdaten vom Hausmarkt und das Warten auf die Haushaltspläne der neuen Regierung sorgen dafür, dass sich die Anleger erst einmal bedeckt halten.

Neel Kashkari

Neel Kashkari.

Derweil äußerte sich das stimmberechtigte Mitglied des FOMC-Ausschusses, Neel Kashkari, der Chef der Fed von Minneapolis, skeptisch darüber, ob er bei der nächsten Zinssitzung für eine Erhöhung stimmen werde. Die Fed hat noch zwei weitere Erhöhungen im laufenden Jahr angekündigt und am Markt wird von vielen schon im Juni mit einem weiteren Schritte gerechnet. Kashkari hatte schon im März als einziger Währungshüter gegen die Anhebung des Zinsniveaus auf aktuell 0,75 bis 1,00 Prozent gestimmt.

Euro konsolidiert auf hohem Niveau

Der Euro reagierte auf die guten europäischen Konjunkturdaten mit einem weiteren Anstieg in Richtung 1,13 US-Dollar, hat sich mittlerweile aber wieder abgeschwächt und kämpft mit der Marke von 1,12 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1215 (Montag: 1,1243) US-Dollar fest.

Euro in US-Dollar: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum Intraday
Kurs
1,1212
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Immerhin stützen die Daten trotz des heutigen uneinheitlichen Handelsverlaufs den jüngsten Aufschwung der Gemeinschaftswährung auch fundamental. Zuvor hatte der Euro hauptsächlich von der Schwäche des Dollar profitiert, nach den politischen Chaostagen im Weißen Haus mit der Russland-Affäre des Präsidenten.

Opec will weiter verknappen

Die Ölpreise bleiben darüber hinaus ein weiteres, brandaktuelles Thema. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent schwante heute, hat sich aber im Handelsverlauf erholt. Ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostet derzeit gut 1,2 Prozent mehr bei 51,32 Dollar, die Nordseesorte Brent steht wieder bei 54 Dollar.

Grund für die positive Stimmung am Ölmarkt ist vor allem ein am Donnerstag anstehendes Treffen von Vertretern des Ölkartells Opec in Wien. Das Kartell präsentiert sich derzeit ungewohnt einig, denn es will mit der Deckelung der Förderung den Weltmarktpreis zumindest stabil halten. Allerdings kommt Gegenwind für die ungewohnte Einigkeit des Kartells mal wieder aus den USA. Dort will die Regierung in den kommenden zehn Jahren etwa die Hälfte ihrer Notstandsreserven verkaufen, um den Haushalt auszugleichen. Gleichzeitig sollen Bohrungen im Naturschutzgebiet von Alaska zugelassen werden.

Öl (Brent): Kursverlauf am Börsenplatz Deutsche Bank für den Zeitraum Intraday
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Öl (WTI): Kursverlauf am Börsenplatz Deutsche Bank für den Zeitraum Intraday
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Durchsuchungen bei Daimler

Die Daimler-Aktie fiel im Handelsverlauf deutlich zurück nachdem das Unternehmen am frühen Nachmittag die Durchsuchung mehrere Standorte durch die Stuttgarter Staatsanwaltschaft bestätigte. Es geht um mögliche Diesel-Abgasmanipulationen. Daimler teilte weiter mit, man kooperiere vollumfänglich mit den Behörden, wolle sich aber zum laufenden Ermittlungsverfahren nicht äußern. Auch andere Autoaktien, die am Vormittag noch an der Dax-Spitze gelegen hatten, fielen ebenfalls zurück.

Daimler: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Volkswagen VZ: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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BMW ST: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Daimler E-Klasse

Börse 15.00 Uhr: Razzia bei Daimler

Lufthansa und Fraport zoffen sich

ARD-Börsenstudio Radio Hörfunk Frankfurter Börse Dorothee Holz

Börse 14.00 Uhr: Lufthansa streitet mit Fraport

Der Streit zwischen der Lufthansa und dem Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport schwelt weiter. "Der aktuelle offensichtliche Strategieschwenk der Fraport zeigt, dass der Flughafen noch unabhängiger von Lufthansa werden will", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr der "Börsen-Zeitung". Er verwies auf Pläne von Fraport, mit Rabatten Billigflieger anzulocken. Dieses Vorhaben sei "in der Tat ein Problem". Die beiden Firmen redeten "zwar viel miteinander, aber anscheinend nicht über die richtigen Themen", sagte Spohr. "Das beunruhigt mich, denn es gefährdet unser gemeinsames Geschäftsmodell." Der Flughafenbetreiber hielt heute seine Hauptversammlung ab.

Lufthansa: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Norma beschließt Dividendenerhöhung

Auf der heutigen Hauptversammlung hat MDax-Mitglied Norma wie erwartet die Dividende von 0,90 auf 0,95 Euro erhöht. Es war die sechste Dividendenerhöhung in Folge seit dem Börsengang 2011. Nach einem schwierigeren Umfeld zum Ende des vergangenen Jahres ist Norma gut ins neue Jahr gestartet.

Firmenchef Werner Deggim bestätigte die Prognose für 2017. Der Umsatz 2017 soll organisch moderat um rund ein bis drei Prozent gegenüber 2016 wachsen. "Zusätzlich erwarten wir Umsatzerlöse aus den Akquisitionen von Autoline und Lifial in Höhe von rund 45 Millionen Euro", erklärte Deggim weiter. Ziel sei ebenfalls eine nachhaltige bereinigte Ebita-Marge auf dem Niveau der Vorjahre von über 17 Prozent. Norma-Aktien legen zu und gehören im MDax zu den Gewinnern.

Pfeiffer Vacuum hält brisante Hauptversammlung ab

Die Aktie des Pumpenherstellers aus dem MDax drehte am Tag der Hauptversammlung am Nachmittag ins Plus und schloss bei 124,50 Euro, ein Tagesgewinn von 0,97 Prozent. Auf der Aktionärsversammlung hatte sich Firmenchef Manfred Bender auch zur guten aktuellen Geschäftslage geäußert. Er zeigte sich auch mit dem laufenden zweiten Quartal sehr zufrieden.

Zum aktuellen feindlichen Übernahmeangebot durch den nicht börsennotierten, familiengeführten Konkurrenten und Großaktionär Busch sagte Bender: "Die Busch-Gruppe bietet keinen angemessenen Kaufpreis. Busch bietet 110 Euro für eine Aktie, deren aktueller Marktpreis bei über 120 Euro liegt." Auch verfüge die Busch-Gruppe über kein "schlüssiges, strategisches Konzept zur ernsthaften, effizienten und wertsteigernden Zusammenarbeit". Die Busch-Gruppe hält derzeit über 30 Prozent der Anteile und verlangt einen Sitz im Aufsichtsrat. Eine Erhöhung des aktuellen Angebotes solle es nicht geben, hieß es auf der Versammlung. Die Aktionäre haben noch bis zum 1. Juni Zeit, ihre Papiere zum Kauf anzudienen, was sie in der Regel auch erst kurz vor Toresschluss machen.

Rhön-Klinikum: Großaktionäre kaufen zu

Der Wettlauf der Großaktionäre um den Krankenhaus-Betreiber geht in eine neue Runde. Die Holding von Bernard Broermann, Eigentümer des Konkurrenten Asklepios, hat ihre Rhön-Anteile von 20,2 auf 25,1 Prozent aufgestockt. Anfang April bereits hatte der hessische Klinik-Zulieferer B. Braun Melsungen erklärt, seine Beteiligung von 22,4 auf gut 25 Prozent ausgebaut zu haben und damit über eine Sperrminorität zu verfügen.

KWS traut sich mehr zu

Der Saatguthersteller KWS Saat seine Prognose für das Geschäftsjahr 2016/2017 leicht angehoben. Das SDax-Mitglied rechnet jetzt mit einem Umsatzplus von fünf und einer Ergebnismarge von elf Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag nach dem dritten Quartal bei 170,1 Millionen Euro. Dies sind rund 32 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz erhöhte sich auch wegen einer weiteren Steigerung des Geschäfts mit Mais in Brasilien um 8,6 Prozent auf knapp 905 Millionen Euro.

Koenig & Bauer an der SDax-Spitze

Bei den Aktien des Druckmaschinenbauers Koenig & Bauer griffen die Anleger nach einer Empfehlung der Privatbank Hauck & Aufhäuser kräftig zu. Analyst Henning Breiter traut den Aktien mittelfristig sogar einen Anstieg bis auf 82 Euro zu. So lautet sein neues Kursziel, nach 72 Euro bisher. Entsprechend stuft er die Papiere weiterhin mit "Buy" ein. Die Aktie war mit dem tagesgewinn von 5,41 Prozent bester Wert im SDax und setzte ihren phantastischen Lauf fort. nach einer Branchenkrise ist dem traditionsreichen Unternehmen die Wende gelungen, der Kurs hat sich seit Anfang 2015 dabei fast versechsfacht.

Capital Stage gut ins Jahr gestartet

Der Solar- und Windparkbetreiber, ebenfalls aus dem SDax, hat nach vorläufigen Zahlen im Auftaktquartal 2017 den Umsatz um 88 Prozent auf knapp 42 Millionen Euro gesteigert. Neben organischem Wachstum habe dazu auch die Erweiterung des Anlagenportfolios im Zuge der Übernahme der Chorus Clean Energy AG beigetragen, eilte das Unternehmen am Mittag mit.

Capital Stage: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
6,13
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Auch ergebnisseitig ging es kräftig bergauf. Das Ebitda verdoppelte sich im Jahresvergleich auf rund 31 Millionen Euro, die Ebitda-Marge erhöhte sich dabei von 70 auf 74 Prozent. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg um 144 Prozent auf 15,0 Millionen Euro. Der Ausblick wurde bestätigt. Ohne neue Akquisitionen soll der Umsatz 2017 auf mehr als 200 Millionen Euro, das Ebitda auf über 150 Millionen Euro steigen. Die endgültigen Zahlen werden am 31. Mai veröffentlicht. Die Aktie gehörte im SDax zu den größten Gewinnern.

Rocket Internet zündet den Turbo

Aktien der Start-Up-Schmiede Rocket Internet waren im Kleinwerteindex ebenfalls stark gefragt. Die Papiere profitierten von der guten Geschäftsentwicklung der Beteiligung Delivery Hero, ein Essenslieferant, an der Rocket noch ein Drittel hält. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 93 Prozent auf 121 Millionen Euro, wie das Unternehmen ("Lieferheld", "Foodora", "Pizza.de") am Dienstag mitteilte. Die Zahl der Bestellungen nahm um 62 Prozent auf 63 Millionen zu.

Das Unternehmen, das nach Insiderinformationen mit einem Börsengang schon im Juli liebäugelt, sei der Gewinnschwelle dabei näher gekommen, sagte Firmenchef Niklas Östberg. Die Bewertung von Delivery Hero liegt bei rund 3,5 Milliarden Euro, so dass bei einem IPO ein Volumen von rund einer Milliarde Euro zusammenkommen könnte, hieß es in einem Bericht der Nachrichtenagentur "Reuters" weiter.

Morphosys glänzen

Im TecDax führte die Morphosys-Aktie dern Index nach einem positiven Analystenkommentar der LBBW an und erreicht beim Tageshoch von 62,87 Euro den höchsten Stand seit anderthalb Jahren. Trotz eines Anstiegs um rund 28 Prozent seit Jahresbeginn sieht Analyst Timo Kürschner bei der Biotech-Aktie noch Luft nach oben: Er hob sein Kursziel um vier auf 68 Euro an, was beim aktuellen Kurs einem weiteren Potenzial von rund neun Prozent entspricht. Zuletzt hätte es Fortschritte beim Schuppenflechten-Mittel Guselkumab oder dem Alzheimer-Medikament Gantenerumab gegeben, die sich beide in der letzten Phase der Entwicklung befänden.

GK Software legt deutlich zu

Das Softwareunternehmen, spezialisiert auf Kunden aus dem Einzelhandel, hat im ersten Quartal nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz- und Gewinnsprung erzielt und dabei operativ den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Die Erlöse legten um 30 Prozent auf 20,12 Millionen Euro zu, das Ebitda lag bei 1,0 Millionen Euro nach minus 0,48 Millionen Euro im Vorjahr. Auch das Ebit war mit 0,17 Millionen Euro nach minus 1,47 Millionen Euro positiv. Den Ausblick für 2017 bestätigte der Vorstand. Den kompletten Q1-Bericht gibt es am 30. Mai. Die Aktie aus dem neuen Scale-Marktsegment der Deutschen Börse, legte deutlich zu.

Dior-Verwaltungsrat gibt grünes Licht

Der Dior-Verwaltungsrat hatte am Morgen bekanntgegeben, dass der die 12,1 Milliarden Euro schwere Übernahmeofferte des Milliardärs und LVMH-Großkationäres Bernard Arnault Offerte für fair halte - und seinen Aktionären die Annahme empfohlen. In einem milliardenschweren Deal soll das operative Geschäft der Modemarke Christian Dior unter das Dach des Luxusgüter-Konzerns LVMH wandern. Dieser hält mit seinem Clan bereits 74 Prozent der Dior-Aktien und 85 Prozent der Stimmrechte. Dior ist wiederum mit 41 Prozent an LVMH beteiligt. Bei LVMH kam die Familie dadurch auf eine direkte und indirekte Beteiligung von fast 47 Prozent.

Jetzt auch FiatChrysler?

Fiat Chrysler: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
Kurs
9,36
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Die Aktie des amerikanisch-italienischen Autobauers verliert an der Nyse derzeit deutlich über drei Prozent. Insider berichten, dass die Regierung noch am Abend eine Klage gegen den Konzern einreichen werde wegen des Verdachts auf manipulierte Diesel-Messwerte.

ARD-Börsenstudio Radio Hörfunk Frankfurter Börse Dorothee Holz

Börse 19.00 Uhr: Angeblich auch Klage gegen Fiat Chrysler

Wie auch dem VW-Konzern im Jahr 2015 wirft die US-Umweltbehörde EPA dem Konzern vor, eine illegale Software bei der Messung der Abgaswerte eingesetzt zu haben. Die Klage hatte sich bereits im Vorfeld abgezeichnet. FiatChrysler bestreitet die Vorwürfe. Auf Geheiß der Behörden hatte Fiat am Freitag angekündigt, dass 104.000 Fahrzeuge umgerüstet werden müssen.

Nokia einigt sich mit Apple

Nokia-Aktien stiegen stark an. Nokia und Apple haben ihren Patentstreit beigelegt und ein mehrjähriges Lizenzabkommen unterzeichnet. Nokia erhält eine Vorabzahlung und regelmäßig weitere Beträge während der Laufzeit des Vertrags. Weitere finanzielle Details wurden nicht bekannt. Zudem vereinbarten die beiden Unternehmen, bei bestimmten Dienstleistungen künftig zusammenzuarbeiten.

Nokia: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
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rm

Dax-Chart realtime

Tagestermine am Mittwoch, 24. Mai

Unternehmen:
Vonovia: Q1-Zahlen, 7 Uhr
Schoeller-Bleckmann: Q1-Zahlen, 8 Uhr
Marks & Spencer: Jahreszahlen, 8 Uhr br> Bilfinger: HV, 10 Uhr
Vossloh: HV, 10 Uhr
Grammer: HV, 10 Uhr
QSC: HV, 10 Uhr
Indus Holding: HV, 10:30 Uhr
Glencore: HV, 11 Uhr
Leifheit: HV, 12 Uhr
HP: Q2-Zahlen, 22:05 Uhr
CTS Eventim: Q1-Zahlen
Tiffany & Co.: Q1-Zahlen

Konjunktur:
D: GfK-Konsumklima 06/17, 8 Uhr
D: Bauhauptgewerbe, 03/17
EU: Rede von Mario Draghi in Madrid, 14:45 Uhr
USA: Markit PMI, Gewerbe und Dienste 05/17 (1. Veröffentlichung), 15:45 Uhr
USA: Verkauf bestehender Häuser 04/17, 16 Uhr
USA: Energieministerium Ölbericht (wöchentl.), 16:30 Uhr
USA: FOMC-Sitzungsprotokoll v. 2./3.5.2017

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