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Marktbericht 20:08 Uhr

Marktbericht neutral

Putin treibt Dax nach oben

Anleger schöpfen (Friedens-)Hoffnung

von Notker Blechner

Eine unerwartete Konjunkturdelle in der deutschen Wirtschaft hat die Kauflaune an den Börsen gedämpft. Nur dank versöhnlicher Äußerungen von Russlands Präsident Wladimir Putin schafften die Börsen ein kleines Plus.

Putin sendete am Mittag Signale für eine Entspannung im Ukraine-Konflikt. In einer Rede auf der Halbinsel Krim versprach er, Russland werde alles tun, den Konflikt mit der Ukraine sobald wie möglich zu beenden, damit das Blutvergießen aufhöre. Russland wolle sich nicht von der Welt abgrenzen.  "Putins Äußerungen weckten Hoffnungen auf eine Entspannung. Einige Anleger haben das zum Anlass genommen, sich mit Aktien einzudecken", sagte ein Händler.

Dax schließt zweiten Tag in Folge im Plus

Börse 20.15 Uhr

Der Dax machte seine Verluste vom Vormittag wieder wett und schloss den zweiten Tag hintereinander im Plus - wenn auch nur moderat bei 9.225 Punkten. Im späten Handel ging es weiter aufwärts. Der L-Dax beendete den Tag bei fast 9.243 Zählern – im Sog der stärkeren Wall Street. Der Dow lag zwei Stunden vor Handelsschluss 0,3 Prozent höher. Die neuesten US-Jobdaten bremsten die Kauflaune. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen überraschend stark um 21.000 auf 311.000. Volkswirte hatten mit nur 295.000 Anträgen gerechnet.

Situation bleibt angespannt

Angesichts der zahlreichen geopolitischen Krisenherde in der Ukraine, im Irak und im Gaza-Streifen befinde sich der Markt unverändert in einer brenzligen Situation, die jederzeit wieder kippen könne, warnte Analyst Kornelius Barczynski von GKFX. Zwischen Bullen und Bären tobt weiterhin ein Kampf.

Deutscher Konjunkturmotor stottert

Zunächst hatten enttäuschende Konjunkturdaten aus Europa den Dax nach unten gedrückt. Die Wirtschaft in der Eurozone stagnierte im zweiten Quartal. Volkswirte hatten mit einem kleinen Anstieg des BIP von 0,1 Prozent gerechnet. Noch härter traf es Deutschland. Die Wirtschaft hierzulande schrumpfte im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal um 0,2 Prozent. NordLB-Analyst Christian Lips sprach in einem Kommentar von einem "empfindlichen Rücksetzer". Andererseits fachten die schwachen Daten aus der Eurozone die Hoffnung auf weitere Stützungsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) an.

Euro rutscht wieder ab

Der Euro legte eine Berg- und Talfahrt hin. Am Abend notierte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,3365 US-Dollar. Der Goldpreis stagnierte. Das gelbe Edelmetall kostete am Abend 1.312 Dollar je Feinunze.

Euro in US-Dollar: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum Intraday
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1.3303
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Gold in US-Dollar: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum Intraday
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Rendite der Bundesanleihen unter ein Prozent

Auf der Suche nach sicheren Anlagehäfen flüchteten Investoren in Bundesanleihen. Die Kurse der zehnjährigen Staatspapiere stiegen, im Gegenzug fiel die Rendite erstmals auf unter ein Prozent.

Adidas wird wiederentdeckt

Adidas: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Sieger des Tages im Dax war Adidas mit einem Kursplus von über zwei Prozent - trotz der Herunterstufung von Goldman Sachs auf "Neutral". Damit erholten sich die Titel des Sportartiklers vom jüngsten Kursverfall. Seit vergangenen Freitag haben die Titel mehr als fünf Prozent zugelegt. Nach der Gewinnwarnung Ende Juli war der Kurs um 16 Prozent eingebrochen.

Später Aufwind für die Lufthansa

Lufthansa: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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13.12
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Im späten Handel drehten die Lufthansa-Aktien ins Plus. Händler verwiesen auf einen Vorab-Bericht des "Handelsblatt", demzufolge die Große Koalition in Berlin auf eine Abvschaffung der Luftverkehrssteuer drängt. Die Luftverkehrsbranche fordert schon seit längerem die Streichung der umstrittenen Abgabe.

ThyssenKrupp peilt die Gewinnwende an

Mit ThyssenKrupp, RWE und K+S haben am Donnerstag drei Dax-Konzerne ihre Quartalszahlen vorgelegt. Überzeugen konnte nur ThyssenKrupp. Der Traditionskonzern peilt im Geschäftsjahr 2013/14 erstmals seit drei Jahren wieder schwarze Zahlen an. In den ersten neun Monaten verdiente ThyssenKrupp 243 Millionen Euro- dank einer Trendwende im lange defizitären amerikanischen Stahlgeschäft. Ob ThyssenKrupp wieder eine Dividende zahlen wird, blieb offen.

RWE fehlt die Energie

RWE ST: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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29.90
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Die rote Laterne im Dax ging an RWE. Die Aktie büßte über zwei Prozent ein. Der Energieriese leidet weiter unter dem Einbruch im Erzeugungsgeschäft, das für die Dividende entscheidende nachhaltige Nettoergebnis brach um 62 Prozent auf 749 Millionen Euro ein. Analysten hatten mit einem etwas geringeren Rückgang gerechnet. "Vor allem nach dem guten Zwischenbericht von Eon am Vortag sind die RWE-Zahlen eine Enttäuschung", meinte ein Börsianer.

K+S auf Schrumpfkurs

K+S
K+S: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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24.19
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Das geplatzte russisch-weißrussische Exportbündnis BPC vor einem Jahr und der gefallene Düngemittelpreis hinterließen erneut deutliche Spuren in der Bilanz von K+S. Das Betriebsergebnis (Ebit) ging im ersten Halbjahr um 14 Prozent auf 377 Millionen Euro zurück, der Umsatz fiel um 8 Prozent auf zwei Milliarden Euro. Nach anfänglichen Gewinnen schloss die Aktie leicht im Minus.

Sonnige Aussichten der Tui

An die MDax-Spitze kletterte die Tui-Aktie. Der Konzern hat dank guter Geschäfte in der Reise- und Hotelsparte sein bereinigtes operatives Ergebnis (Ebita) um 89 Prozent auf 163 Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz kletterte um drei Prozent auf 4,83 Milliarden Euro. Vor der geplanten Fusion mit der Tui Travel hob die Tui den Gewinnausblick nach oben. Operativ werde Europas größter Reisekonzern mindestens zwölf Prozent mehr verdienen, versprach Tui-Chef Fritz Joussen. Er verwies auf gute Buchungszahlen für die Sommer-Saison.

Talanx wächst im Ausland

Die Talanx-Aktie gewann rund ein Prozent. Deutschlands drittgrößter Versicherer hat im ersten Halbjahr vom guten Auslandsgeschäft profitiert. Dieses glich die Rückgänge im deutschen Privatkundenbereich und dem Rückversicherungsgeschäft der Tochter Hannover Rück aus. Unterm Strich stand ein Überschuss von 381 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte der Verkauf von Swiss-Life-Aktien das Ergebnis nach oben getrieben.

Kellerhals verliert Machtkampf

Metro ST: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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26.66
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Bei der Metro-Tochter Media-Saturn kann Manager Pieter Haas die Neuausrichtung der Elektronikkette vorantreiben. Der streitbare Minderheitseigentümer Erich Kellerhals scheiterte vor dem Landgericht Ingolstadt mit seinem Antrag auf Ablösung von Haas. Die Richter sahen bei Kellerhals einen Interessenkonflikt. Metro hofft, dass nun Ruhe einkehrt. Die Aktie gewann 1,6 Prozent.

Applaus für United Internet

Im TecDax sorgte indes United Internet für Begeisterung: Das Unternehmen mit den Marken 1&1, GMX und Web.de konnte im ersten Halbjahr sowohl den Umsatz als auch den Gewinn zweistellig steigern. Zudem schraubte UI das Jahresziel bei den neuen kostenpflichtigen Kundenverträgen von 800.000 auf 900.000 nach oben. Die zuletzt unter Druck geratene Aktie schoss um rund sechs Prozent in die Höhe und führte den TecDax an.

Gewinnsprung von Drillisch

Auch Drillisch konnte überzeugen: Trotz eines fallenden Umsatzes kletterte im zweiten Quartal der um die Effekte aus der Reduzierung der Freenet-Beteiligung bereinigte Gewinn um über 20 Prozent auf 13,2 Millionen Euro nach oben. Die TecDax-Aktie legte zeitweise kräftig zu.

Yen-Verfall macht Carl Zeiss Meditec vorsichtig

Gut 2,5 Prozent ging es mit der Aktie von Carl Zeiss Meditec nach oben. Die Tochter des Optoelektronik-Konzerns Carl Zeiss bekräftigte zwar sein Mittelfristziel einer operativen Rendite (Ebit-Marge) von 15 Prozent, zeigte sich aber vorsichtig wegen der Yen-Schwäche. Die Wechselkurseffekte bremsten in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres den Umsatz-Anstieg auf rund 674 Millionen Euro. Der Betriebsgewinn (Ebit) sank um 1,4 Prozent auf 92,1 Millionen Euro, und auch die operative Rendite (Ebit-Marge) ging auf 13,7 Prozent zurück.

Rekordumsatz von Manz

Umj vier Prozent legten die Aktien von Manz im TecDax zu. Der Hightech-Maschinenbauer hat mit Erlösen über 109 Millionen Euro das umsatzstärkste Quartal seiner Firmengeschichte eingefahren. Hohe Investitionen im Solarbereich lasteten auf der Ergebnisseite. Das Ebit fiel von 3,8 Millionen auf 1,2 Millionen Euro. Der Gewinn hielt sich mit 0,2 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.

Deutsche Wohnen will Gewinn fast verdoppeln

Nach den Konkurrenten LEG und Gagfah gibt sich auch der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen optimistischer für das Gesamtjahr. Der MDax-Konzern peilt für 2014 eine Verdoppelung des operativen Ergebnisses aus dem laufenden Geschäft (FFO) auf 220 Millionen Euro an. Bislang lag die Zielmarke bei mindestens 210 Millionen. Zum Halbjahr kam der Konzern dank der GSW-Übernahme bereits auf 114 Millionen Euro - ein Plus von 88 Prozent. Die Aktie verlor aber leicht.

DIC Asset dick auf Kurs

Die Zahlen von DIC Asset kamen am Markt besser an. Die im SDax notierte Immobilienaktie stieg um fast ein Prozent. In den ersten sechs Monaten erhöhten sich die Bruttomieteinnahmen um 21 Prozent auf 73,6 Millionen Euro. Die in der Branche viel beachtete operative Kennziffer FFO kletterte von 23,1 auf 23,6 Millionen Euro, gleichzeitig konnte der Verschuldungsgrad weiter abgebaut werden.

Bauer kappt Prognose

Im SDax schloss die Bauer-Aktie knapp ein Prozent im Minus. Der Tief- und Maschinenbaukonzern hat wegen des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine seine Jahresprognose gekappt. Der Gewinn wird 2014 zwischen 15 bis 20 Millionen Euro liegen und nicht zwischen 20 und 25 Millionen. "Insbesondere in Russland, wo wir seit vielen Jahren tätig sind, sind die Folgen des politischen Konflikts spürbar und die weitere Entwicklung nicht abschätzbar", sagte Konzernchef Thomas Bauer.

Delticom schlittert in die Verlustzone

Die Delticom-Aktie war mit einem Minus von fast zehn Prozent größter SDax-Verlierer. Wegen des milden Winters waren dieses Jahr viele Autofahrer frühzeitig bereits Ende des ersten Quartals auf Sommerreifen umgestiegen. Demzufolge hat sich das Geschäft mit Sommerreifen im zweiten Quartal merklich abgekühlt. Das bekam auch der Internet-Reifenhändler schmerzlich zu spüren. Im ersten Halbjahr fuhr Delticom einen Verlust von rund 200.000 Euro an.

Centrotec knickt ein

Herbe Verluste verzeichnete im SDax auch die Aktie von Centrotec Sustainable mit einem Minus von fast fünf Prozent. Beim Heizungs- und Lüftungsspezialisten schrumpfte das operative Ergebnis (Ebit) im ersten Halbjahr von 6,9 auf 5,6 Millionen Euro. Schuld war die schwache Entwicklung im europäischen Ausland.

MLP gibt Gewinnziel auf

Die MLP-Aktie stand ebenfalls auf den Verkaufslisten der Anleger. Der Finanz- und Versicherungsvertrieb wartet bisher vergeblich darauf, dass das Geschäft mit Lebensversicherungen und privaten Krankenversicherungen in Deutschland anzieht. Der SDax-Konzern schraubte seine Ebit-Jahresprognose von bis 75 Millionen Euro auf nunmehr 50 bis 65 Millionen Euro nach unten.

Surteco lässt sich nicht einschüchtern

Die Surteco-Aktie schloss indes nach einer Berg- und Talfahrt im Plus. Für den Möbelbeschichter hat sich die Übernahme der Süddekor ausgezahlt. Der Gewinn legte um rund 60 Prozent auf knapp 13 Millionen Euro zu. Trotz Angst vor den wirtschaftlichen Folgen der Ukraine-Krise bestätigte Surteco-Chef Friedhelm Päfgen seine Prognose für das Gesamtjahr.

Supercup-Titel treibt BVB-Aktie an

Zu den größten SDax-Gewinnern gehörte die BVB-Aktie mit einem Plus von zwei Prozent. Analyst Daniel Saurenz von Feingold Research begründete dies vor allem mit dem Sieg der Borussen am Mittwochabend im Supercup gegen Bayern München. Der Gewinn des ersten Titels der Saison habe die Anleger beruhigt. Im Geschäftsjahr 2013/14 brach der Gewinn des börsennotierten Fußball-Clubs von 51,2 auf 12 Millionen Euro ein.

HHLA verdient weniger

Ebenfalls unter den SDax-Gewinnern präsentierte sich die Aktie des Hamburger Hafen- und Logistikkonzerns. Dabei hat HHLA die Ukraine-Krise im ersten Halbjahr deutlich zu spüren bekommen. Unter dem Strich sank der Gewinn des Konzerns jedoch um 5,5 Prozent auf 44 Millionen Euro, weil die schwache ukrainische Währung auf dem Profit lastete.

Bastei Lübbe schreibt rote Zahlen

Jenseits der großen Indizes verzeichnete die Aktie des Börsenneulings Bastei Lübbe Kursverluste. Das Ebit schrumpfte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres deutlich von 2,1 auf 0,5 Millionen Euro, fiel damit jedoch besser aus als erwartet. Unterm Strich rutschte Bastei Lübbe in die roten Zahlen, das Minus belief sich auf 70.000 Euro nach einem Plus von 1,1 Millionen Euro im Vorjahr.

Düstere Wolken über Solarworld

Nach dem scharfen Kapital- und Schuldenschnitt vom Frühjahr geht das Trauerspiel bei Solarworld weiter. Die Bonner Solarfirma hat ihren Verlust im zweiten Quartal auf 52,3 Millionen Euro fast verdoppelt. Zudem kassierte Solarworld das Umsatzziel für 2014. Die Aktie verlor fast vier Prozent. Sie war erst vor wenigen Tagen auf ein neues Allzeittief von 12,19 Euro gefallen und hatte ein technisches Verkaufssignal gesandt.

Youbisheng ist pleite

Das Desaster um China-Aktien ist um ein Kapitel reicher: Gegen die an der Frankfurter Börse notierte chinesische Firma Youbisheng wurde ein Insolvenzverfahren eingeleitet. Das Amtsgericht Köln hat Rechtsanwalt Christoph Niering zum vorläufigen Insolvenzverwalter ernannt. Die Pleite hatte sich abgezeichnet nach dem Chaos im Management. Der frühere Vorstandschef verschwand spurlos, und dem damaligen Finanzchef wurde der Einblick in die Bücher verwehrt. Der Kurs von Youbisheng brach um 22 Prozent auf 39 Cents ein.

Magforce verdient Geld

Erfreulichere Nachrichten meldete dagegen Magforce: Im ersten Halbjahr schrieb die Nanotech-Firma schwarze Zahlen. Der Periodengewinn lag bei 3,8 Millionen Euro nach einem Verlust von 2,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Vorstandschef Ben Lipps begründete den Gewinn mit der erfolgreichen Auslizenzierung der NanoTherm-Therapie zur Behandlung von Prostatakrebs an die Magforce USA. Die Aktie gewann gut sechs Prozent.

Aurelius hebt Prognose an

Aurelius: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Die Aktie von Aurelius legte 1,4 Prozent zu. Die Beteiligungsgesellschaft hat im ersten Halbjahr den Umsatz auf 804 Millionen Euro gesteigert. Dank zwei Veräußerungen und drei Zukäufen könnte das operative Ergebnis (Ebitda) mehr als verdoppelt werden auf 111,5 Millionen Euro. Die Jahresprognose für das Ebitda wurde um 20 Millionen Euro auf mindestens 220 Millionen Euro angehoben.

Grünes Licht für Kapitalerhöhung von Telekom Austria

In Österreich stand am Donnerstag die Telekom Austria im Rampenlicht. Die Aktionäre stimmten auf der außerordentlichen Hauptvbersammlung mit über 98 Prozent für die geplante milliardenschwere Kapitalerhöhung. Mit dem Geld will das Unternehmen seine ausgedünnte Kapitaldecke stärken und möglicherweise auch Zukäufe in Osteuropa stemmen. Milliardär Carlos Slim hat zusammen mit der staatlichen österreichischen Holding ÖIAG die Kontrolle bei der Telekom Austria.

Walmart warnt

Aus den USA gab es von Walmart am Mittag eine Hiobsbotschaft. Der Supermarkt-Riese senkte wegen des teuren Ausbaus seines Online-Geschäfts die Prognose für das Geschäftsjahr 2014/15. Der Gewinn je Aktie werde nur noch bei 4,90 bis 5,15 Dollar je Aktie liegen. Bisher waren 5,10 bis 5,45 Dollar je Titel angepeilt. Im zweiten Quartal stagnierte der Gewinn von Walmart bei vier Milliarden Dollar. Die Aktie gab nur leicht nach.

Berkshire-A-Aktie erstmals über 200.000 Dollar

Berkshire Hathaway A: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
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Grund zur Freude hatte am Donnerstag Warren Buffett. Die A-Aktie seiner Investmentholding Berkshire Hathaway überwand erstmals die Schwelle von 200.000 Dollar. Sie kletterte im frühen Handel auf ein Rekordhoch von 201.114 Dollar. Im zweiten Quartal steigerte Berkshire den Gewinn um 41 Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar.

Stand: 14.08.2014, 20:08 Uhr

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Tagestermine am Mittwoch, 20. August

Unternehmen:
Ströer Media: Q2-Zahlen
Carlsberg: Q2-Zahlen
Heineken: Halbjahreszahlen, 07:00 Uhr
Hewlett-Packard: Q3-Zahlen, nach Börsenschluss
Swiscomm: Halbjahreszahlen, 7:15 Uhr
Bawag: Halbjahreszahlen
Schoeller-Bleckmann: Q2-Zahlen, 08:00 Uhr

Konjunktur:
USA: US-Notenbank veröffentlicht Protokoll der Sitzung des Offenmarktausschusses vom 29./30. Juli, 20:00 Uhr
Wiesbaden: Erzeugerpreise Juli, 8:00 Uhr

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