Im vierten Quartal 2009 flossen 7,51 Milliarden Dollar Umsatz in das Unternehmen. Das sind fünf Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum und etwas mehr als die von Analysten prognostizierten 7,26 Milliarden. Der Gewinn stieg überproportional um mehr als die Hälfte auf 1,54 Milliarden Dollar ein Sprung von 55 Prozent. Der Gewinn je Aktie kletterte von 43 auf 66 Cents, womit der weltgrößte Hersteller von Erfrischungsgetränken haargenau die Analystenschätzungen traf. Geringere Kosten verhalfen dem Konzern zu dem Gewinnsprung.
Der Konzern konnte Marktanteile hinzugewinnen, sowohl bei seinen Erfrischungsgetränken mit Kohlensäure wie der berühmten braunen Brause, als auch bei denen ohne Prickeln wie stillem Wasser, Säften und Mixgetränken. Zwar schwächelt das Geschäft in Nordamerika nach wie vor. Der Absatz ging dort um ein Prozent zurück.
Chinesen lieben Cola
Doch das konnte Coca Cola durch den wachsenden Durst in Lateinamerika, Indien und China wettmachen. Beispielsweise wurden in China 29 Prozent mehr Getränke verkauft, in Indien 20 Prozent und in Lateinamerika 7 Prozent mehr. Weltweit stieg der Absatz im vierten Quartal um 5 Prozent ein Fortschritt zu den vorherigen Quartalen, als das Wachstum zwischen 2 und 4 Prozent lag.
An der Börse fanden die guten Umsatzzahlen Anklang. Coca-Cola-Aktien legten im vorbörslichen Handel zu.
Auf Verdoppelungskurs
Vielleicht lässt man sich auch von dem Ausblick begeistern. Konzernchef Muhtar Kent hat ehrgeizige Wachstumspläne. Bis zum Jahr 2020 soll Coca-Cola mehr als doppelt so viele Getränke verkaufen und damit in jedem wichtigen Marktsegment die Nummer eins werden. Dabei will der Konzern an jedem einzelnen Getränk auch noch mehr verdienen als jetzt.
Die Wirtschaftskrise hatte diesen Plan zuletzt gefährdet. Hauptrivale Pepsi, der am Donnerstag seine Geschäftszahlen veröffentlicht, konnte aufholen. Beide Konzerne hatten in der Krise die Kosten gesenkt. Coca Cola sieht sich auf gutem Weg, die bis Ende 2011 angepeilten Kostensenkungsmaßnahmen in Höhe von 500 Millionen Dollar umsetzen zu können. Mehr als die Hälfte davon seien bereits Ende 2009 umgesetzt worden.
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