Linkbild zur Suche
 Linkbild zur Suche

Meldung


28.10.2008 09:48
Symrise kippt Jahresprognose
Symrise leidet unter den hohen Rohstoffkosten und der sinkenden Luxusneigung der Verbraucher. Das verdarb die Quartalszahlen – außerdem schafft der Duft- und Aromenhersteller sein Gewinnziel in diesem Jahr nicht.
Bild zum Artikel

Für 2008 rechnet Symrise nun nur noch mit einer Umsatzrendite (Ebitda-Marge) von 20 Prozent. Bislang waren 21 Prozent erwartet worden. Bei den gegebenen ungünstigen Marktbedingungen und hohen Rohstoffpreisen wird das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) währungsbereinigt nur das Niveau des Vorjahres erreichen, nachdem bislang ein Plus von sechs Prozent in Aussicht gestellt worden war. Beim Umsatz hielt der Aroma-Spezialist seine Jahresprognose von sechs bis sieben Prozent Wachstum aufrecht.

Für das nächste Jahr gibt sich Symrise zwar grundsätzlich zuversichtlich. „Wir sind zuversichtlich, dass wir auch im kommenden Jahr schneller wachsen werden als der Markt“, so der Konzern. Aufgrund des wirtschaftlichen Umfeldes sei eine Prognose von Umsatz und Ergebnis für 2009 aber extrem schwierig.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres liefen die Geschäfte schlechter, als allgemein erwartet worden war. Der Umsatz stieg um zwei Prozent auf rund eine Milliarde Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank dagegen um zwei Prozent auf 158,5 Millionen Euro.

Positive Effekte durch Preiserhöhungen
Symrise bekam den Wirtschaftsabschwung zu spüren. Kunden hätten sich mit Bestellungen zurückgehalten, was unter anderem in den Luxusbereichen des Geschäfts mit Düften in Westeuropa zu spüren gewesen sei. Anhaltend hohe Rohstoff- und Energiekosten hätten das Ergebnis zusätzlich geschmälert.

Im vierten Quartal dürfte sich der Trend der ersten neun Monate fortsetzen, hieß es. Vor dem Hintergrund der derzeitigen wirtschaftlichen Verunsicherung sei weiter mit einem konservativen Bestellverhalten der Kunden zu rechnen. Die Preiserhöhungen dürften sich aber auch positiv auswirken.

Symrise ist der weltweit viertgrößte Anbieter von Duft- und Aromasubstanzen. Zur Konkurrenz zählt neben Givaudan aus der Schweiz und International Flavors & Fragrances (IFF) aus den USA noch die Schweizer Firma Firmenich. Zu den Kunden von Symrise gehören etwa der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestle oder die US-Konsumgüterriesen Procter&Gamble und Colgate-Palmolive.

bs
JavaScript ist deaktiviert!
Zur Zeit funktionieren einige Elemente unserer Website, z.B. die Suche, Charts, Auswahlmenüs etc., nur mit aktiviertem JavaScript.
Wir bemühen uns darum, die wichtigsten Funktionen zukünftig auch ohne JavaScript nutzbar zu machen.
Links in der ARD
Abseits des Mainstreams
Linkbild
Unabhängige Experten zu 2010
Dinge, die Ihnen Ihre Bank wohl nicht erzählt
Standort:
© hr 2009

Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, radiobremen, rbb, SR>, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, arte, PHOENIX, 3sat, KIKA, DeutschlandRadio, DW-World.de Deutsche Welle

Logos der Landesrundfunkanstalten, Einrichtungen und Kooperationen der ARD Zum Internet-Angebot des Bayerischen Rundfunks Zum Internet-Angebot des Hessischen Rundfunks Zum Internet-Angebot des Mitteldeutschen Rundfunks Zum Internet-Angebot des Norddeutschen Rundfunks Zum Internet-Angebot von Radio Bremen Zum Internet-Angebot vom Rundfunk Berlin-Brandenburg Zum Internet-Angebot des Saarländischen Rundfunks Zum Internet-Angebot des Südwestrundfunks Zum Internet-Angebot des Westdeutschen Rundfunks Zum Internet-Angebot von ARD Digital Zum Internet-Angebot von ARTE Zum Internet-Angebot von PHOENIX Zum Internet-Angebot von 3sat Zum Internet-Angebot des Kinderkanals von ARD und ZDF Zum Internet-Angebot von Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur Zum Internet-Angebot der Deutschen Welle