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Meldung


03.10.2007 08:27
Deutsche Autos auf der Überholspur
Trotz der Turbulenzen an den Aktienmärkten und dem starken Euro haben die Amerikaner im September mehr deutsche Autos gekauft als zuvor. Nur Volkswagen verkauften sich schlechter.
Porsche Cayenne GTS (Quelle: Werk) vergrößernPorsche Cayenne GTS 

Die deutschen Autohersteller haben im September im wichtigen amerikanischen Markt deutlich mehr verkauft als erwartet. Nur Volkswagen musste Einbußen hinnehmen. Am besten schnitten die Modelle von Mercedes-Benz ab. Der Verkauf erhöhte sich im September gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit um 13 Prozent auf 22.459 Autos - ein neuer September-Absatzrekord.

Die neue C-Klasse brachte einen kräftigen Wachstumsschub, aber auch die E-Klasse-Typen und die M-Klasse- Geländewagen legten zu. Seit Jahresbeginn wurden in den USA 180.265 Mercedes-Modelle ausgeliefert oder 1,8 Prozent mehr als in den ersten neun Monaten 2006.

Rekord für Porsche
Einen Absatzrekord konnte Porsche erzielen. Im September verkauften die Zuffenhausener auf dem US-Markt 2.641 Sportwagen und Geländewagen, ein Anstieg von 19 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresabschnitt. Der Verkauf der 911er-Modelle und der Verkauf der Cayenne-Geländewagen lief besonders gut. Dagegen gab es beim Boxster und Cayman Rückschläge. Porsche hat in dem für die Firma wichtigsten Absatzmarkt seit Jahresbeginn 26.278 Autos ausgeliefert, ein Prozent weniger als in den ersten neun Monaten 2006.

BMW hat seinen amerikanischen September-Absatz um sieben Prozent auf 24.932 Autos erhöht und legte seit Jahresanfang um acht Prozent auf 248.273 Stück zu. Bei BMW-Typen gab es im September eine Steigerung von 2,8 Prozent auf 20.901 Einheiten. Es wurden 4.031 Minis im US-Markt untergebracht, ein Plus von 36 Prozent.

Geländewagen bremsen
Der Audi-Absatz erhöhte sich im Berichtsmonat geringfügig um 0,2 Prozent auf 8.021 Autos. Bei den A4-Modellen und beim A8 gab es Einbußen, während bei der A6-Limousine kräftige Absatzsteigerungen verbucht wurden. Seit Jahresbeginn hat Audi seinen Absatz in den USA allerdings um 9,4 Prozent gesteigert auf 68.479 Autos. Volkswagen erlitt dagegen einen Rückgang von 5,9 Prozent auf 18.895 Autos, vor allem wegen der Einbußen beim Geländewagen Touareg und beim Passat. Dagegen konnten sich der Jetta, der Golf und der New Beetle verbessern. Seit Beginn des Jahres ist der VW-Absatz auf dem amerikanischen Markt um 3,9 Prozent auf 175.079 Autos gefallen. Die Wolfsburger hoffen jedoch, mit Dieselmodellen den Verkauf wieder ankurbeln zu können.

Ford bricht ein
General Motors legte im September im heimischen Markt um 3,8 Prozent auf 337.640 Autos zu. Dagegen sah es bei Ford düster aus. Der Absatz fiel im September um 20,5 Prozent auf 189.863 Fahrzeuge. Bei Chrysler fiel der September-Absatz um fünf Prozent auf 159.799 Autos. Seit Jahresbeginn wurden knapp 1,6 Millionen
Chrysler-, Dodge- und Jeep-Modelle verkauft (minus drei Prozent).

Selbst Toyota verbuchte im US-Markt einen leichten Rückschlag von 0,6 Prozent und setzte im September nur noch 213.043 Autos ab. Damit lag Toyota aber weiter vor Ford auf Platz zwei der US-Rangliste.

lg
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