Das im EuroStoxx-50 gelistete Unternehmen wolle den Gewinn je Aktie und die Dividende bis zum Jahr 2009 verdoppeln, sagte Telefonica-Chef Cesar Alierta auf der Investorenveranstaltung in Valencia. Basis für die Prognose ist das vergangene Geschäftsjahr. Im vergangenen Jahr hatte Telefonica einen Gewinn je Aktie von 91 Cent erwirtschaftet und eine Dividende von 50 Cent ausgeschüttet. Für das laufende Jahr will Telefonica eine Dividende von 60 Cent je Aktie zahlen.
Im Zeitraum von 2005 bis 2009 strebt der Konzern ein jährliches Umsatzwachstum und ein Plus beim operativen Ergebnis vor Abschreibungen von jährlich zehn bis 14 Prozent an. Den operativen Gewinn will man im selben Zeitraum um 13 bis 19 Prozent pro Jahr steigern.
Telefonica will sich beschränken
Außerdem zerstreute das Unternehmen Befürchtungen, es könnten schon bald neue teure Übernahmen bevor stehen. Bis Ende 2007 wolle man nicht mehr als 1,5 Milliarden Euro für Zukäufe ausgeben, versprach Telefonica. Darin sei die mögliche Übernahme des verbleibenden Anteils an der brasilianischen Vivo bereits enthalten, der derzeit noch von Portugal Telecom gehalten wird. Außerdem sollten bis Ende kommenden Jahre keine weiteren neuen Aktien ausgegeben werden.
Telefonica hatte für insgesamt 37,6 Milliarden Euro den britischen Mobilfunkbetreiber 02 und die tschechische Cesky Telecom gekauft. Die Verschuldung explodierte innerhalb eines Jahres von 24 auf 53,5 Milliarden Euro. Mehrere Ratingagenturen stuften daraufhin die Kreditwürdigkeit von Telefonica nach unten.
Die Telefonica-Aktie legte am Freitag um rund drei Prozent auf 12,55 Euro zu.
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