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Meldung


11.09.2007 08:10
ThyssenKrupp räumt weiter auf
ThyssenKrupp zieht sich offenbar weiter aus dem Autozuliefer-Geschäft zurück. Laut einem Pressebericht will der Mischkonzern die Lenksystem-Sparte verkaufen.
ThyssenKrupp-Zentrale in Düsseldorf mit Logo und Firmenschriftzug vergrößern 

Das unter dem Namen Presta geführte Lenksystem-Geschäft mit rund einer Milliarde Euro Umsatz und mehr als 2.000 Beschäftigten stehe zum Verkauf , berichtet die "Financial Times Deutschland". ThyssenKrupp-Finanzchef Ulrich Middelmann habe kürzlich vor Analysten gesagt, er erwarte aus dem Verkauf der Sparte einen Buchgewinn. Eine ThyssenKrupp-Sprecherin sagte der Zeitung, der Konzern prüfe alle strategischen Optionen für das profitabel arbeitende Geschäft – dies schließe einen Verkauf ein, aber auch eine Weiterentwicklung im Konzern.

Ende des vergangenen Jahres hatte ThyssenKrupp das Autozuliefergeschäft als eigenständige Sparte aufgelöst. Im Oktober hatte der Konzern das Karosserie- und Fahrwerksgeschäft in Nordamerika mit rund einer Milliarde Euro Umsatz verkauft.

Informationen an potenzielle Interessenten verschickt
Der Verkaufsprozess der Lenkungssparte steht laut "FTD" noch ganz am Anfang. Die US-Investmentbank Goldman Sachs habe vor einigen Wochen Informationsbulletins an eine Reihe von Finanzinvestoren und potenziellen strategischen Käufern geschickt, erfuhr das Blatt aus Finanzkreisen.

Darunter sei der US-Finanzinvestor Blackstone, der schon Anteile am Presta-Konkurrenten TRW hält. Auch der österreichische Autozulieferer Magna Steyr zähle zu den Adressaten.

la
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