Das unter dem Namen Presta geführte Lenksystem-Geschäft mit rund einer Milliarde Euro Umsatz und mehr als 2.000 Beschäftigten stehe zum Verkauf , berichtet die "Financial Times Deutschland". ThyssenKrupp-Finanzchef Ulrich Middelmann habe kürzlich vor Analysten gesagt, er erwarte aus dem Verkauf der Sparte einen Buchgewinn. Eine ThyssenKrupp-Sprecherin sagte der Zeitung, der Konzern prüfe alle strategischen Optionen für das profitabel arbeitende Geschäft dies schließe einen Verkauf ein, aber auch eine Weiterentwicklung im Konzern.
Ende des vergangenen Jahres hatte ThyssenKrupp das Autozuliefergeschäft als eigenständige Sparte aufgelöst. Im Oktober hatte der Konzern das Karosserie- und Fahrwerksgeschäft in Nordamerika mit rund einer Milliarde Euro Umsatz verkauft.
Informationen an potenzielle Interessenten verschickt
Der Verkaufsprozess der Lenkungssparte steht laut "FTD" noch ganz am Anfang. Die US-Investmentbank Goldman Sachs habe vor einigen Wochen Informationsbulletins an eine Reihe von Finanzinvestoren und potenziellen strategischen Käufern geschickt, erfuhr das Blatt aus Finanzkreisen.
Darunter sei der US-Finanzinvestor Blackstone, der schon Anteile am Presta-Konkurrenten TRW hält. Auch der österreichische Autozulieferer Magna Steyr zähle zu den Adressaten.
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