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Acht Zeichen, dass sich die Welt verändert hat Die Welt in Zahlen

Renditen

Die Renditen für Staats- und Unternehmensanleihen sind in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Deutsche Staatsanleihen sind regelrecht eingebrochen: von 2,96 Prozent Rendite für zehnjährige Anleihen im Jahr 2010 ging es runter auf mickrige 0,61 Prozent im Jahr 2015. Gründe: Die Billiggeld-Schwemme der Notenbanken sowie die große Nachfrage nach Staatsanleihen im Zuge von Finanz- und Eurokrise.

Acht Zeichen, dass sich die Welt verändert hat Die Welt in Zahlen

Renditen

Die Renditen für Staats- und Unternehmensanleihen sind in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Deutsche Staatsanleihen sind regelrecht eingebrochen: von 2,96 Prozent Rendite für zehnjährige Anleihen im Jahr 2010 ging es runter auf mickrige 0,61 Prozent im Jahr 2015. Gründe: Die Billiggeld-Schwemme der Notenbanken sowie die große Nachfrage nach Staatsanleihen im Zuge von Finanz- und Eurokrise.

Reichtum

Die vergangenen fünf Jahre waren geprägt von Konsum und Diskussionen um endliche Ressourcen. Der Ölverbrauch stieg weiter an, während der Preis für Öl einbrach - auch wegen wachsender Destabilisierung im Nahen und Mittleren Osten und dem Fracking-Boom in den USA. Auch die Kosten für Technologie sind über die Jahre deutlich gesunken.

Top 100 Konzerne

53 der 100 größten Konzerne der Welt kommen aus den USA. China (plus Hong Kong) und Großbritannien konnten ihre Position halten, während die anderen BRIC-Nationen von sechs auf einen und die Eurozone von 18 auf 15 Big Player fielen.

Big Player nach Marktwert

Der große Gewinner in den letzten fünf Jahren war Apple. Der Technologieriese aus Cupertino ist 2015 das Unternehmen mit dem höchsten Marktwert - noch 2009 belegte es nur Platz 33. Die Nummer 1 von damals, der größte chinesische Ölkonzern Petro China, musste in den letzten Jahren hohe Verluste hinnehmen: 84 Milliarden Dollar.

Smartphone-Nutzung weltweit

Das Smartphone hat die Welt erobert. In den vergangenen fünf Jahren stieg der weltweite Gebrauch von 18,6 auf 74,6 Prozent - eine Steigerung um 56 Prozentpunkte. Ein Grund: Die Technologie wird immer erschwinglicher. Die Preise für Mobiltelefone sind in den letzten fünf Jahren um 58 Prozent gefallen.

Videos bei YouTube

Soziale Netzwerke haben die Welt verändert. Facebook etwa hatte 2015 1,6 Milliarden Nutzer - eine Steigerung um 161 Prozent gegenüber 2010. Auch das Videoportal YouTube hat einen enormen Zuwachs erhalten: Während 2010 "nur" 24 Stunden Videomaterial pro Minute auf das Portal geladen wurden, teilten User 2015 bereits 400 Stunden pro Minute bei YouTube - fast 17 mal so viel!

Arbeitskosten

Die Löhne sind in den letzten fünf Jahren weltweit gestiegen. Besonders in China zogen die Gehälter kräftig an. Ob auch alle Arbeitnehmer die Lohnentwicklung im Portemonnaie spüren, darf bezweifelt werden - Experten beobachten, dass die Arbeitsproduktivität deutlich schneller steigt als die Lohnsteigerung. Arbeitnehmer erhalten also einen immer kleineren Teil des Gesamtprodukts.

Was sich noch verändert hat

Digitalisierung, Sharing Economy, Klimawandel - ausgewählte Zahlen zeigen, wie sich diese Phänomene in unserem Leben bemerkbar machen. Ein Ende des Trends? Im Moment schwer vorstellbar.

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