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Börsenwissen

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Schritt für Schritt: Beteiligungen recherchieren

SEC Filings: Wie Sie erfahren, wer wo investiert

von Claudia Wiggenbröker

Stand: 26.02.2016, 14:34 Uhr

Von großen Investoren lässt sich einiges abschauen. Doch in der Regel kann man sich kein vollständiges Bild darüber machen, wo Buffett und Co. ihre Finger im Spiel haben. boerse.ARD.de erklärt, wie Sie an diese Infos kommen.

Wir verraten Ihnen, wie Sie das bereits zusammengesetzte Puzzle über die Beteiligungen der großen Investoren finden, ohne die einzelnen Steine suchen zu müssen.

Zugegeben, die Recherche kann sich dennoch etwas mühsam gestalten. Doch mit ein, zwei Klicks sind Sie mit unserer Schritt-für-Schrittanleitung zügig am Ziel.

Was ist ein SEC Filing?

Die Securities and Exchange Commission (SEC) ist die Börsenaufsicht in den USA. Sie ist für die Kontrolle des Wertpapierhandels zuständig und soll Insiderhandel verhindern. Sie sorgt also dafür, dass für die Anleger wichtige Informationen veröffentlicht werden.

Und das geschieht beispielsweise durch SEC Filings. Viele dieser Statements, die börsennotierte Unternehmen abgeben müssen, sind gratis über das Onlineportal "Edgar" einsehbar.

Die Grenzen im System

Allerdings kann nicht jede Bewegung über Edgar nachvollzogen werden. Beispielsweise gibt es in den USA wie in Deutschland sogenannte Meldeschwellen. Im Gegensatz zur deutschen Regelung müssen die Überschreitungen aber erst ab einem Anteil von fünf Prozent gemeldet werden.

Auch weist die SEC darauf hin, dass nicht jedes Unternehmen auf der Plattform zu finden ist. Ein Unternehmen kann "Härtefallanträge" stellen, wenn es seine Meldung nur in Papierform einreichen möchte. Gibt es die Meldung nur auf Papier, ist sie nicht online auf Edgar zu finden.

Dennoch verfügt die amerikanische Börsenaufsicht über einen reichen Schatz an Informationen.

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