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Widerstand

Wenn ein Kurs an einem bestimmten Niveau immer wieder nach unten abprallt, spricht der Charttechniker von einem Widerstand. Im Chart sind das dann häufig markante Verlaufshochs, die über mehrere Wochen oder Monate, manchmal sogar Jahre nicht geknackt werden können. Aber auch Glättungslinien, etwa die 200-Tage-Linie, können als Widerstand fungieren. Einen ganz besonders starken Widerstand stellt das Allzeithoch dar.

Gelingt der Aktie oder dem Index dann endlich der Sprung über einen Widerstand, leitet der Technische Analyst daraus ein Kaufsignal ab. Über einen nachhaltigen Ausbruch wird aber erst dann gesprochen, wenn dieser auch auf Tages- oder besser noch Wochenschlusskursbasis Bestand hat.

Nachdem ein Widerstand durchbrochen wurde, kehrt sich übrigens dessen Funktion um. Ein ehemaliger Widerstand wird zur neuen Unterstützung.

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