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Rohstoffe

Porträt von Warren Buffett vor einem Dollarregen

Investorenlegende

Warren Buffett investiert weiterhin in Öl

Stand: 18.02.2016, 14:40 Uhr

Der Investoren-Altmeister schlägt bei Unternehmen zu, die er für unterbewertet hält. Buffett gilt bei seiner Auswahl als sehr gewissenhaft. Seine neue Beteiligung mag vielleicht überraschen.

Der gnadenlose Verfall des Ölpreises war zuletzt in aller Munde. Ende Januar scheint der Rohstoff seinen Boden gefunden zu haben. Nichtsdestotrotz sind wir vom Preisniveau Anfang 2014, bevor der Sinkflug begann, weit entfernt.

Während Automobilhersteller wie Tesla fleißig an Elektrofahrzeugen tüfteln, scheint einer nach wie vor daran zu glauben, dass Öl zur neuer Größe aufsteigen wird: Warren Buffett.

Aktie im Aufwind

Buffett stockte nicht nur seine Beteiligung beim Ölkonzern Phillips 66 auf, sondern investierte auch in den Pipeline-Betreiber Kinder Morgan. Berkshire Hathaway hielt am 31. Dezember 26,53 Millionen Aktien des Konzerns.

Die amerikanischen Medien waren gestern auf Buffetts neuesten Coup gestoßen. Der Kurs von Kinder Morgan blieb von der gewonnenen Aufmerksamkeit natürlich nicht unberührt - die Aktie schloss am Mittwoch an der Wall Street mit einem Plus von knapp zehn Prozent.

Warum Öl?

Das Raffinerie-Geschäft ist insbesondere in Zeiten niedriger Ölpreise attraktiv, weil diese die Nachfrage nach Benzin ankurbeln. Wenn Sprit billiger ist, dann haben die Konsumenten mehr Freude am Fahren und tanken häufiger, so Carl Larry vom Beratungsunternehmen Frost & Sullivan.

Und nicht nur das. Das billige Öl macht auch die Verarbeitung für die Raffinerien billiger, sodass sich der Preis günstig auf die Margen auswirkt.

cw

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