Wiedereröffnung Frankurter Börsensaal 1957

Kursblatt vom 14. September 1945 "Und was machen Sie heute?"

Stand: 13.02.2017, 15:10 Uhr

Als am 14. September 1945 der Aktienhandel in Frankfurt wieder startete, sah der Kurszettel etwas anders aus als heute. Welche der 30 gelisteten Unternehmen gibt es noch und welche kennen wir vielleicht unter einem anderen Namen?

Dax-Kursliste von 1945

Dax-Kursliste von 1945 . | Bildquelle: Hessischer Rundfunk

Am 14. September 1945 wird der Handel im Börsenkeller erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgenommen. Auf dem Kursblatt am Datum der Wiedereröffnung des Börsenhandels: Die Aktienkurse von 30 deutschen Unternehmen. Wir wollten wissen, ob es sie überhaupt noch gibt und was aus ihnen geworden ist.

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"Und was machen Sie heute?" Unternehmen vom Aktienkursblatt des 14.September 1945

Adler Werke

Adlerwerke vorm. Hch Kleyer

Zunächst als Kleyer GmbH gegründet, produzieren die Adlerwerke zu Beginn der Firmengeschichte Fahrräder in Frankfurt am Main. Betriebserweiterungen führen zur Umwandlung in die Aktiengesellschaft Adlerwerke vorm. H.Kleyer AG. Neben Fahrrädern werden auch Automobile, Motorräder und Schreibmaschinen hergestellt. 1958 schließt Max Grundig die Firmen der Triumph-Werke und Adler zusammen und beschränkt die Produktion auf Büromaschinen. Die späteren Eigentümer verkaufen die börsennotierten Adlerwerke an den Immobilieninvestor Roland Ernst und den Baukonzern Philipp Holzmann. 1998 wird die Schreibmaschinenproduktion dann endgültig stillgelegt und das Unternehmen ab 1999 von der HBAG Real Estate übernommen. Seit 2013 hat sich die Adler Real Estate AG einem neuen Geschäftsmodell verschrieben und gehört heute mit rund 50.000 Wohneinheiten zu den großen Immobilienunternehmen in Deutschland. Seit 2015 ist das Unternehmen im SDax notiert.

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