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Die Social-Trading-Plattformen Überblick

Collage aus Wikifolio-Logos

Wikifolio

Seit 2012 bietet das Wiener Unternehmen Social-Trading-Dienste an. Neben privaten Tradern finden sich inzwischen mehr als 100 Vermögensverwalter unter den Anbietern der Wikifolio-Strategien. Überwiegend enthalten die Wikifolios Aktien, aber auch ETFs und Zertifikate mehrerer Anbieter können genutzt werden. Anleger können das für sie passende Wikifolio-Zertifikat über acht Suchkriterien auswählen. Nur Strategien, die von der "Gemeinde" als interessant erachtet und eine Testphase hinter sich gebracht haben, können verbrieft werden. Kaufbar sind die Zertifikate dann über jede Bank und jeden Broker. Das Unternehmen teilt sich mit dem Trader eine Performance Fee, die der Zertifikate-Käufer entrichten muss.

Die Social-Trading-Plattformen Überblick

Collage aus Wikifolio-Logos

Wikifolio

Seit 2012 bietet das Wiener Unternehmen Social-Trading-Dienste an. Neben privaten Tradern finden sich inzwischen mehr als 100 Vermögensverwalter unter den Anbietern der Wikifolio-Strategien. Überwiegend enthalten die Wikifolios Aktien, aber auch ETFs und Zertifikate mehrerer Anbieter können genutzt werden. Anleger können das für sie passende Wikifolio-Zertifikat über acht Suchkriterien auswählen. Nur Strategien, die von der "Gemeinde" als interessant erachtet und eine Testphase hinter sich gebracht haben, können verbrieft werden. Kaufbar sind die Zertifikate dann über jede Bank und jeden Broker. Das Unternehmen teilt sich mit dem Trader eine Performance Fee, die der Zertifikate-Käufer entrichten muss.

Screenshot der Ayondo-Website

Ayondo

Bereits seit 2009 in Deutschland aktiv und mittlerweile mit Büros in Frankfurt, Singapur, London und Madrid aktiv ist einer der Social-Trading-Pioniere. Strategien werden hier per CFD (Contracts for difference) abgebildet und können bereits mit kleinsten Beträgen proportional kopiert werden. Trader müssen hier eine fünfstufige Karriereleiter erklimmen, dazu müssen bestimmte Risiko-Kriterien erfüllt werden. Seit einem Relaunch im laufenden Jahr hat Ayondo zudem einen Risk-Score eingeführt, der bei der Auswahl der Top-Trader helfen soll. Ayondo hat als einer der ersten CFD-Broker in Deutschland die Nachschuss-Pflicht abgeschafft. Kunden können damit nicht mehr als die Einlage verlieren. Ayondo verdient, wie auch der Trader, an den "Spreads", die durch die Handelsgeschäfte entstehen.

eToro

Das Unternehmen mit Sitz in Zypern hat die Präsenz in Deutschland weiter ausgebaut. Auch hier werden die Strategien der "Popular Investors" über den eigenen CFD-Broker abgewickelt. Um riskante Strategien bei Signalgebern einzudämmen, wurde der mögliche maximale Hebel bei den Geschäften begrenzt. Wird ein bestimmter Risk-Score überschritten, kann ein Trader nicht mehr kopiert werden. Ende 2016 hat eToro "Copy-Funds" eingeführt. Dabei werden zum Beispiel die jeweils besten Trader automatisch ins eigene Follower-Portfolio kopiert. eToros Einnahmequelle ist ebenfalls der Spread bei den Trades. Die Signalgeber werden ja nach Zahl der Follower vergütet.

Screenshot der United Signals-Website

United Signals

Der Frankfurter Anbieter hat 2016 seine Produktpalette entscheidend erweitert: Neben den Handelsstrategien ausgewählter Trading-Profis können auch passive ETF-Strategien kopiert werden. Als Social-Trading-Anbieter sind weiterhin zwei Dutzend zertifizierte Handelsansätze verfügbar. Trader wie Plattform verdienen hier anteilig an einer Performance-Gebühr. Sie wird erst dann fällig, wenn ein neuer Werthöchststand erreicht wurde. Trader können neben CFDs auch Aktien, Devisen und ETFs nutzen.

Bux-Screen auf einem Smartphone

Bux

Mehr der Spaß am Traden als der""Schnell-Reich"-Ansatz steht im Mittelpunkt des Unternehmens aus Amsterdam. Über die ausschließlich mobile Anwendung sollen Aktieninteressierte an den Handel herangeführt werden und sich gegenseitig in einer Handels-Community Tipps geben. Buxx operiert allerdings nicht mit den Aktien selbst, sondern nutzt als Instrumente CFDs. Die Abwicklung des Handels geschieht über den Partner Ayondo. Buxx verdient ausschließlich an den Kommissionen, die bei jedem Trade erhoben werden.

Nextmarkets GmbH-Screenshop

Nextmarkets GmbH

Erfunden von einem der Ayondo-Gründer ist Nextmarkets aus Köln inzwischen seit rund einem Jahr am Start. Bei Nextmarkets sollen erfahrene Trader und Anleger direkt zusammengebracht werden. Die Trading-Profis können als Coaches per monatlichem Abo genutzt werden. Trades sollen dann direkt erläutert und vorgestellt werden. Die Hobby-Anleger sollen so zu einem besseren Trading geführt werden. Das Unternehmen erhält einen Teil der Abo-Gebühren. Mehr zum Thema: Wachstum mit weniger Risiko

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