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Das sagen Ökonomen

Frankreich-Wahlen

Ulrike Kastens vom Bankhaus Sal. Oppenheim

Ulrike Kastens, Sal. Oppenheim

"Zwar liegen Emmanuel Macron mit seiner Bewegung "En Marche" und Marine Le Pen vom Front National in den Umfragen vorne, sodass von einer Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten ausgegangen werden kann. Letztlich sollte diese Macron für sich entscheiden können. Diese Gleichung hat jedoch noch mehrere Unbekannte: die Höhe der Wahlbeteiligung, der Anteil der unentschiedenen Wähler und der Aufstieg des Linksaußen Jean-Luc Mélenchon, der seit den Fernsehduellen deutlich aufholen konnte und in einigen Umfragen François Fillon bereits überholt hat. Mélenchon setzt sich für eine Reduktion der 35-Stunden-Woche, die Anhebung des Mindestlohns, eine Rücknahme der Arbeitsmarktreformen, Investitionsprogramme auf Schuldenbasis sowie die Neuverhandlung der EU-Verträge ein."

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