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Wie seit Mai 2011 nicht mehr
Chinas Industrie brummt kräftig
Im Reich der Mitte stehen die Zeichen zum Jahresbeginn 2013 auf Wachstum. Gleich mehrere Einkaufsmanager-Indizes senden positive Signale. China scheint seine Wachstumsdelle überwunden zu haben.
Arbeiterinnen in einer Textilfabrik in Shenzhen
Der Hoffnungsträger der Weltkonjunktur ist offenbar wieder in Fahrt gekommen: Die chinesische Industrie wächst so stark wie zuletzt vor mehr als eineinhalb Jahren. Dies hatte der Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC ergeben, der bereits am Wochenende veröffentlicht worden war.
Immobilienmarkt und Infrastruktur-Projekte
Der Wert für den Monat Dezember lag nach der endgültigen Fassung der Umfrage bei 51,5 Punkten, zunächst hatte HSBC 50,9 Punkte errechnet. Im November hatte der Index bei 50,5 Zählern gelegen. HSBC-Chefökonom Hongbon Qu zufolge haben eine Stabilisierung des Immobilienmarktes und eine Reihe von Infrastruktur-Projekten das Verarbeitende Gewerbe wieder in Schwung gebracht.
Angaben des Statistikamts in China vom Dienstag bestätigten die Tendenz der chinesischen Industrie. Auch laut der offiziellen Erhebung hielt sich der Einkaufsmanagerindex im Dezember bei 50,6 Punkten. Werte über der "Expansionsschwelle" von 50 Zählern signalisieren ein Wachstum des jeweiligen Sektors, unter 50 Punkten wird von der Schrumpfung des Wirtschaftsbereiches ausgegangen.
7,5 Prozent Zuwachs 2012
Die chinesische Wirtschaft insgesamt dürfte nach aktuellen Schätzungen 2012 um etwa 7,5 Prozent gewachsen sein. Damit hat sich die Geschwindigkeit des Wachstums allerdings ein wenig verlangsamt. 2011 hatte die Volkswirtschaft noch um mehr als neun Prozent zugelegt.
Stand: 02.01.2013, 08:01 Uhr