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Portfolio per Mausklick Übersicht Robo-Advisors

Robo Advisors Betterment

Betterment

Das 2010 gegründete US-Unternehmen gilt als Pionier in der Online-Vermögensverwaltung und verwaltet inzwischen ein Vermögen von 2,2 Milliarden Dollar. Die Gebühren liegen je nach Anlagehöhe zwischen 0,35 und 0,15 Prozent jährlich. Ein Mindestinvestment gibt es nicht. Nutzer und künftige Kunden stellen im Tool von Betterment zunächst einen Anlagehorizont ein. Das Credo: Die Zeit im Markt macht die Rendite, nicht das Timing für einen "richtigen" Einstieg.

Portfolio per Mausklick Übersicht Robo-Advisors

Robo Advisors Betterment

Betterment

Das 2010 gegründete US-Unternehmen gilt als Pionier in der Online-Vermögensverwaltung und verwaltet inzwischen ein Vermögen von 2,2 Milliarden Dollar. Die Gebühren liegen je nach Anlagehöhe zwischen 0,35 und 0,15 Prozent jährlich. Ein Mindestinvestment gibt es nicht. Nutzer und künftige Kunden stellen im Tool von Betterment zunächst einen Anlagehorizont ein. Das Credo: Die Zeit im Markt macht die Rendite, nicht das Timing für einen "richtigen" Einstieg.

Robo Advisors Wealthfront

Wealthfront

Das Kostenargument führt auch der gleichgroße US-Konkurrent Wealthfront gerne ins Feld, wenn es darum geht, neue Kunden zu überzeugen. Das 2011 gegründete Unternehmen kassiert erst ab Einlagen über 10.000 Dollar Gebühren - 0,25 Prozent jährlich. Hier ist allerdings eine Mindestanlage von 5.000 Dollar erforderlich.

Robo Advisors Schwab Intelligent Portfolios

Schwab Intelligent Portfolios

Die Antwort des Finanz-"Establishments" auf die beiden und viele andere Start-up-Unternehmen erfolgte Anfang 2015: Der Finanzkonzern Charles Schwab nutzt seinen eigenen Robo-Advisor, um vornehmlich eigene Fondsprodukte in Portfolio-Strukturen zu gießen. Mindesteinlage hier ebenfalls 5.000 Dollar, Verwaltungsgebühren: null Komma null.

Robo Advisors Cashboard

Cashboard

Das 2014 gegründete Berliner Unternehmen nimmt in look & feel, aber auch im Aufbau der Anlageportfolien starke Anleihen bei den US-Vorbildern. Im Prinzip werden auch hier drei Grund-Strukturen (Kapitalschutz, Ausgewogen, Rendite) mit unterschiedlichen Anteilen an Aktien-ETFs vorgegeben. Cashboard erhebt keine Basis-Gebühren, sondern eine 10-prozentige Beteiligung am Gewinn. Auch Transaktionskosten entstehen nicht. Neukunden werden mit einer zweiprozentigen Mindestverzinsung (bei Einlagen bis 10.000 Euro) geködert. Die Fondsanteile liegen bei der Augsburger Aktienbank.

Robo Advisors Vaamo

Vaamo

Schnell und einfach zum Spar- oder Anlageziel, das verspricht Vaamo aus Frankfurt, das ebenfalls im vergangenen Jahr an den Start gegangen ist. Über eine kurze Befragung werden Anlageziele, und -horizonte abgefragt. Bei der Anlage werden Indexfonds des US-Anbieters Dimensional eingesetzt, die Fondsanteile lagern bei der Frankfurter Fondsbank. Alle Kosten für Transaktionen und Depotführung sind mit der Management-Gebühr von 0,99 (bis 30.000 Euro) bis 0,49 (ab 50.000 Euro) abgegolten.

Robo Advisors Easyfolio

Easyfolio

Drei fertige Fonds-Produkte, die verschiedene Risikostrukturen abdecken, hat die Münchener Easyfolio vor rund einem Jahr auf den Markt gebracht. Der potenzielle Anleger kann über eine Befragung auf der Website von easyfolio seinen "risk score" ermitteln und erhält damit eine Empfehlung für einen der drei Fonds, die mit 30, 50 oder 70 Prozent Aktienanteil ausgestattet sind. Innerhalb der Fonds, die aus rund einem Dutzend Einzel-ETFs bestehen, findet regelmäßig ein Rebalancing statt. Die Gesamtkosten liegen bei rund 0,90 Prozent pro Jahr.

Robo Advisors Quirion

Quirion

Auch die Tochter der Quirin Bank, gemanagt von Consors-Gründer Karl Matthäus Schmidt, mischt in der Online-Vermögensverwaltung mit. Je nach Ausgangslage des Kunden wird hier in ein Portfolio einer Handvoll ETFs und Indexfonds von Dimensional investiert. Die Gesamtkostenbelastung liegt bei 0,48 Prozent jährlich. Die Mindestanlage beträgt 10.000 Euro.

Robo Advisors Comdirect

Comdirect

Auch bei der "Besseren Geldanlage" der Direktbank sind der Anlagehorizont und die Risikobereitschaft des Kunden die Stellschrauben für die Zusammenstellung eines Depots. Dieses kann neben passiven ETFs auch aktiv gemanagte Fonds enthalten. Die Nutzung des Tools ist kostenlos, für die Transaktionen bei Kauf und Verkauf ist allerdings das übliche Orderentgelt zu zahlen.

Robo Advisors DAB Bank

DAB Bank

Auch die DAB-Bank bietet inzwischen so genannte Musterportfolios an, die – wie üblich – nach drei Risikoklassen unterschieden werden. Wie bei der Comdirect kostet die Portfolio-Strukturierung nichts, dafür aber die einzelnen Transaktionen. Verwendet werden hier ausschließlich die ETFs der Blackrock-Tochter iShares. Ein Rebalancing findet nicht statt.

Robo Advisors Financescout24

Financescout24

Ein solches Ausbalancieren des Portfolios nach einem gewissen Zeitraum übernimmt das virtuelle Management bei Financescout24. Das Unternehmen hat sich dafür mit der Comdirect-Tochter, der Fondsbank Ebase zusammengetan. Verschiedene Risikoparameter, Anlagehorizonte und Anlagesummen (mindestens 4.000 Euro) ergeben hier die Anlagestruktur. Auf der Kostenseite ist Financescout mit 1,25 Prozent (bis 50.000 Euro) und 1,0 Prozent (bis 100.000 Euro) einer der teuersten Anbieter. Erst ab 250.000 Euro Einlage sinken die Kosten auf 0,5 Prozent.

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