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Geldanlage

Intelligent Recommendations

Kollektive Intelligenz als Fonds

Dass die Vielzahl der Anleger die Mehrzahl der Fondsmanager schlagen kann, das will Intelligent Recommendations bald auch mit einem eigenen Fondsprodukt beweisen. Das Musterdepot des Unternehmens schlägt die Benchmark regelmäßig.

Corvin Schmoller, Intelligent Recommendations

Per Anfang Juni 2013 schlägt das Aktienfondsmodell von Intelligent Recommendations den Dax um satte 18 Prozent, den Weltaktienindex MSCI World sogar um 38 Prozent. Der Beginn des Vergleiches liegt Anfang 2009.

In dem Modell, das Intelligent-Recommendations-Gründer Corvin Schmoller entwickelt hat, werden die Anlagefavoriten der durch das Unternehmen befragten Anleger berücksichtigt. Je nach den aktuellen Anlagefavoriten werden die am meisten genannten Aktien in das Portfolio des Musterdepots aufgenommen und wieder entfernt, wenn sich aus Sicht der Umfrageteilnehmer neue "Top"-Aktien herauskristallisieren.

Morphosys und Heideldruck favorisiert

Derzeit finden sich unter diesen am meisten favorisierten Werten etwa der Schweizer Gesundheitskonzern Lonza, das Biotech-Unternehmen Morphosys aus dem TecDax oder der Heidelberger Druckmaschinen-Konzern, dessen Aktien inzwischen im SDax notiert. Die Anlagefavoriten werden dabei verschiedenen Zeithorizonten und Risikoklassen zugeordnet.

Schmoller will auf diese Weise die "kollektive Intelligenz" auch für den Finanzmarkt einsetzen. Das Wissen der vielen Befragten kann die Mehrheit der professionellen Fondsmanager schlagen und eine bessere Performance erreichen, so die These.

Fonds kann auch von fallenden Märkten profitieren

Einen eigenen Fonds will Corvin Schmoller in den kommenden Monaten an den Start bringen. Der Fonds wird aber kein reiner Aktienfonds sein, der nur an den Aufwärtsbewegungen des Aktienmarktes teilhaben kann. Über den Einsatz von Terminkontrakten wird das Produkt auch auf fallende Märkte setzen können. Schmoller: "In prognostizierten Abschwungphasen können mit bis zu 25 Prozent des Depotvolumens Dax-Futures verkauft werden. Dadurch wird die Stockpicking-Strategie der Anlagefavoriten des Systems beibehalten, und es ist trotzdem möglich, vom fallenden Aktienmarkt zu profitieren."

Dank eines Trend-"Frühwarnsystems", des "IREX-Indikators" sollen dabei die Trendwenden bereits vor ihrem eigentlichen Eintreffen vorhersagbar sein. Aktuell hat das System laut Schmoller bereits vor Wochen zunächst einen Seitwärts- und danach einen Abwärtstrend am Aktienmarkt signalisiert. In solchen Phasen greift die "Short-Strategie" (s. unsere Grafik).

Die richtige Bewährungprobe für den Echtbetrieb des Intelligent-Recommendations-Fonds steht dann mit seinem Start in einigen Wochen an.

AB

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