Interessierte Besuscher des Mobile Worl Congress 2017

Mobifunk-Messe "Mobile World" startet Scharfe Displays - harte Zeiten

Stand: 27.02.2017, 08:44 Uhr

Viel High-Tech, schneller, größer, schärfer werden die neuesten Flaggschiffe der Smartphone-Hersteller auch auf der heute beginnenden Messe in Barcelona sein. Die Hersteller kämpfen mit der harten Konkurrenz und technischen Neuerungen.

1,5 Milliarden Smartphones wurden im vergangenen Jahr gekauft, in der Branche machen sich beinahe zwangsläufig erste Sättigungserscheinungen breit. Neben Apple, das einen Großteil der weltweiten Gewinne in der Smartphone-Branche einheimst und dem Marktführer Samsung tobt ein erbarmungsloser Konkurrenzkampf um Marktanteile. Chinesische Hersteller wie ZTE, Lenovo und Huawei versuchen die beiden Konzerne auf dem Handy-Thron mit technischen Features und Kampfpreisen zu attackieren - einst arrivierte Hersteller wie Sony oder Blackberry versuchen, in Nischen zu überleben. Der einstige Weltmarktführer Nokia lässt Geräte inzwischen im Auftrag fremdentwickeln.

Aufrüsten auf G5

Apple: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
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Für die Smartphone-Nutzer wird die Mobile World eine Menge neuer Geräte mit wieder verbesserter Technologie zu bestaunen geben. ZTE wird ein "Gigabit Phone" vorstellen, dass schon für den neuen, noch schnelleren G5-Standard aufgerüstet ist. Blackberry versucht es wieder einem neuen Modell, dem "Mercury", das bei chinesischen Fertiger TCL entstanden ist.

Neben dem neuen Mobilfunk-Standard, der das Abspielen und Herunterladen von Filmen in Hochgeschwindigkeit erlauben soll, wird auch die Display-Technik auf einen neuen Standart gehoben: OLED-Bildschirme werden immer kostengünstiger und damit auf mehr und mehr Handy-Displays eingebaut. Und die "High Dynamic Range"-Technik, die bereits bei TV-Schirmen verbreitet ist und ein kontrastreicheres Bild bietet, kommt aufs High-End-Smartphone.

eSIM in den Startlöchern

Eine wichtige Umstellung steht in der gesamten Branche bevor: Die traditionelle SIM-Karte, die in das Gerät gesteckt werden muss, wird durch die "eSIM" ersetzt: Einen Chip bei dem Netzbetreiber und Telefonnummer per Funk programmiert werden, dieser Chip ist im Gerät fest verbaut - mühsames Frickeln mit Micro- und Nano-SIM-Karten gehört also bald der Vergangenheit an.

Besucher und Presseleute auf dem Mobile World Congress 2017

Mobile World Congress 2017. | Bildquelle: boerse.ARD.de

Die Mobile World in Barcelona läuft noch bis zum 2. März.

AB

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