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Aktien im Baufieber Häuser, Dächer und Türen

Helma Eigenheimbau: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Helma Eigenheimbau

Zum Börsenliebling unter den deutschen Bauaktien hat sich Helma Eigenheimbau entwickelt. Der Kurs hat sich in den letzten vier Jahren vervierfacht. Auf Ein-Jahres-Sicht legten die Papiere über 40 Prozent zu und erreichten Ende 2015 ein Rekordhoch. Die Baufirma aus Niedersachsen verbuchte 2015 einen Zuwachs von 40 Prozent bei den Auftragseingängen. Das Umsatzziel von 210 Millionen Euro dürfte wohl übertroffen werden. Bis 2017 soll sich die Dividende mehr als verdoppeln. Helma plant und baut schlüsselfertige Ein- und Zweifamilienhäuser. Beim Erwerb von Grundstücken setzt Helma in der Regel nur zehn bis 30 Prozent an Eigenkapital ein.

Aktien im Baufieber Häuser, Dächer und Türen

Helma Eigenheimbau: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Helma Eigenheimbau

Zum Börsenliebling unter den deutschen Bauaktien hat sich Helma Eigenheimbau entwickelt. Der Kurs hat sich in den letzten vier Jahren vervierfacht. Auf Ein-Jahres-Sicht legten die Papiere über 40 Prozent zu und erreichten Ende 2015 ein Rekordhoch. Die Baufirma aus Niedersachsen verbuchte 2015 einen Zuwachs von 40 Prozent bei den Auftragseingängen. Das Umsatzziel von 210 Millionen Euro dürfte wohl übertroffen werden. Bis 2017 soll sich die Dividende mehr als verdoppeln. Helma plant und baut schlüsselfertige Ein- und Zweifamilienhäuser. Beim Erwerb von Grundstücken setzt Helma in der Regel nur zehn bis 30 Prozent an Eigenkapital ein.

Porr AG: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Porr AG

Verdoppelt hat sich der Kurs des österreichischen Baukonzerns Porr in den letzten zwei Jahren. Zuletzt geriet aber der Höhenflug ins Stocken. Auf Ein-Jahres-Sicht lag das Kursplus nur noch bei 12 Prozent. Porr ist stark in Deutschland engagiert. Die Österreicher sind unter anderem am Bau von "Stuttgart21" beteiligt. Auch der Bau von modernen Wohnanlagen gehört zum Geschäft von Porr.

Uzin Utz: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Uzin Utz

Der schwäbische Baustoffhersteller profitiert von der guten Baukonjunktur in Deutschland. In den ersten neun Monaten 2015 stieg der Umsatz um zehn Prozent. Fast die Hälfte seiner Erlöse macht der Ulmer Mittelständler in Deutschland. Uzin Utz stellt Klebstoffe für die Verlegung von Bodenbelägen her. Die Aktie machte in den letzten vier Jahren einen kräftigen Satz nach oben. Der Kurs verdoppelt sich. In den letzten zwölf Monaten gab's ein Plus von 23 Prozent. Mit 41,90 Euro schaffte die Aktie Ende 2015 ein Rekordhoch, bevor sie um 15 Prozent abschmierte.

Braas Monier: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Braas Monier

Zu einem schönen Haus gehört ein gutes Dach. Dafür sorgt der Dachziegel-Hersteller Braas-Monier. In Deutschland ist das Unternehmen Marktführer bei Dachziegeln aus Ton und Dachsteinen aus Beton. Das anziehende Europageschäft kompensierte zuletzt die Flaute in China. Die Aktien von Braas-Monier kletterten um 45 Prozent nach oben und schafften mit 27,10 Euro. Seither gab's erst mal eins aufs Dach: Die Papiere haben seit Jahresbeginn gut 15 Prozent eingebüßt.

Innotec TSS: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Innotec TSS

Bei Renovierungen spielt Innotec eine wichtige Rolle. Das Unternehmen aus Düsseldorf bietet Türsysteme an, zum Beispiel Haustürfüllungen aus Alumnium und Kunststoff. Eine weitere Nische ist die Integration von Solarmodulen in Betonfassaden, an der eine Tochter von Innotec arbeitet. Der Umsatz legte in den ersten neun Monaten um fast sieben Prozent, das Vorsteuerergebnis stieg um über ein Viertel. Die Aktie machte in den letzten fünf Jahren einen Sprung von drei auf über 15 Euro. Auf Einjahres-Sicht beträgt das Kursplus 14 Prozent.

Sto VZ: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Sto VZ

Die Wärmedämmungsvorschriften beim Bau neuer Wohnungen und Häuser haben in den letzten Jahren das Geschäft von Sto beflügelt. Seit 2009 ging es mit den Aktien des Dämmplattenherstellers kräftig aufwärts. Im letzten Jahr endete aber der Höhenflug abrupt. Zweifel an der Wirtschaftlichkeit von Dämmstoffen verunsicherte viele Bauherren. In den ersten neun Monaten stagnierte der Umsatz. Daraufhin gab Sto eine Gewinnwarnung aus. Ob die seit Anfang des Jahres geltende Verschärfung der Energie-Einspar-Verordnung das Geschäft mit Wärmedämmung wieder beflügelt, muss sich zeigen.

HeidelbergCement: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

HeidelbergCement

Im Baugeschäft mischt auch HeidelbergCement mit. Der Dax-Konzern liefert Zement für die Bauindustrie. Allerdings spielt das Deutschland-Geschäft keine tragende Rolle. Der Anteil am Gesamtumsatz beträgt gerade mal sieben bis acht Prozent. Im dritten Quartal steigerte HeidelCement den Umsatz um drei Prozent und das operative Ergebnis um acht Prozent. Die Aktien gewannen auf Ein-Jahres-Sicht rund fünf Prozent.

Hochtief: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Hochtief

Der im MDax gelistete Baukonzern hat sich ebenfalls von der deutschen Baukonjunktur weitgehend abgekoppelt. Nur noch vier Prozent der Umsätze macht Hochtief in Deutschland. Dort setzen die Essener vor allem auf Infrastruktur-Projekte wie Autobahnen und Brücken. Die größte Baustelle von Hochtief ist derzeit die Hamburger Elbphilharmonie. Nach zahlreichen Verzögerungen soll das Gebäude nun Anfang 2017 eröffnet werden. Die Aktien von Hochtief haben sich zuletzt wieder aufgerappelt und sind auf Jahres-Sicht um gut 27 Prozent nach oben geklettert. Sehr zur Freude des Mehrheitsaktionärs ACS, der beim Essener Baukonzern längst das Sagen hat.

Strabag SE: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Strabag SE

Mit dem Komplett-Erwerb von Ed. Züblin hat die Strabag ihre Marktposition in Deutschland gestärkt. Die Österreicher sind vor allem auf Straßenbau-Projekte konzentriert. 2015 ist eine Steigerung des Betriebsgewinns von 282 auf mindestens 300 Millionen Euro angepeilt. In den ersten neun Monaten stieg das operative Ergebnis um 80 Prozent auf 115,8 Millionen Euro. Die Aktien zogen in den letzten zwölf Monaten um 23 Prozent an.

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