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Aktie klettert nach oben
2G Energy setzt auf mehr Wachstum
Der Hersteller von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen will 2013 wieder stärker wachsen. Im laufenden Jahr geht es weniger stürmisch zu. Die Investoren steigen ein und kaufen das Papier.
Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage
Die Aktie klettert am Freitag fast fünf Prozent nach oben auf gut 29 Euro. Seit zwei Wochen geht es wieder aufwärts mit dem Titel. Der Tiefpunkt hatte bei 26,10 Euro gelegen. Einige Investoren haben den vergleichsweise niedrigen Kurs offenbar zum Einstieg genutzt.
Wachstumsstrategie fortsetzen
Der Vorstand von 2G Energy erwartet nach dem Konsolidierungsjahr 2012, welches dazu genutzt wurde, um nach den starken Wachstumsschüben der letzten drei Jahre Prozesse und Strukturen anzupassen, im nächsten Jahr wieder ein deutliches Wachstum. Abzulesen ist das an der Produktion: derzeit können rund 1.100 Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen pro Jahr gebaut werden, in zwei Jahren sollen es schon 1.500 sein.
Expansion belastet Ergebnis
Bis Jahresende drücken ein höherer Personalaufwand, der Ausbau der Produktion und Anlaufkosten neuer Auslandstöchter auf das Ergebnis des Unternehmens aus dem Münsterland. Vor Steuern sank das Ergebnis in den ersten neun Monaten um 0,2 auf 4,0 Millionen Euro. Die Gewinn-Marge ging von 5,6 auf 4,9 Prozent zurück. Der Umsatz konnte jedoch weiter zulegen - um 22,6 Prozent auf 68,3 Millionen Euro.
Prognose jetzt etwas konkreter
Bislang erwartete 2G Energy für das laufende Geschäftsjahr Umsätze leicht unter dem Niveau des Vorjahres (167,3 Millionen Euro). Nun konkretisiert der Vorstand seine Prognose dahingehend, dass bei Umsätzen von rund 158 bis 163 Millionen Euro von einer auch weiterhin knapp zweistelligen Gewinn-Marge ausgegangen wird. Die deutlich rückläufige Nachfrage im Inland im Bereich Biogas habe man durch einen Ausbau des Erdgasbereichs und der Auslandsgeschäfts ausgleichen können, heißt es. Das Management will diese Strategie weiter verfolgen. Zu ihr gehöre auch die erhöhte Nachfrage nach Geräten für die Biomethannutzung zur Strom- und Wärmeproduktion in der Industrie und dem Wohnungsbau zu bedienen.
Stand: 30.11.2012, 14:50 Uhr