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Audi Sportback S7

Januar-Zahlen

VW hofft wegen Audi und Porsche

Stand: 03.02.2016, 10:19 Uhr

Der angeschlagene Volkswagen-Konzern kommt in den USA mit der Kernmarke VW weiter auf keinen grünen Zweig. Die Absätze sinken immer weiter. Aber es gibt auch einen Hoffnungsschimmer.

Die Wolfsburger verkauften im Auftaktmonat 2016 noch gerade einmal 20.079 Fahrzeuge und damit 14,6 Prozent weniger als im sowieso schon schwachen Vorjahr. Es ist der dritte monatliche Rückgang in Folge für VW.

Damit macht sich die VW-Abgasskandal für das Unternehmen wieder einmal stark bemerkbar. Denn anders als in Deutschland verkauft der Konzern in Amerika derzeit keine Diesel-Modelle mehr.

Damit schnitt der Konzern mit seiner Kernmarke VW erneut auffällig schlecht ab. Denn insgesamt wurden im Januar in Amerika 1,15 Millionen Fahrzeuge verkauft, was einem Rückgang von gerade einmal 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Immerhin lief es bei den höherpreisigen Modellen deutlich besser. Die Premiumtochter Audi verkaufte 2,7 Prozent mehr Wagen. Von der Sportwagenmarke Porsche konnten sogar 10,6 Prozent mehr Einheiten abgesetzt werden.

VW geht auf Behörden zu

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Die Volkswagen Group of America hat bei der kalifornischen Umweltbehörde CARB nach eigenen Angaben Vorschläge zur Beseitigung von verbotener Abgas-Software in etwa 85 000 Diesel-Fahrzeugen unterbreitet. "Wir haben die Pläne fristgerecht eingereicht", sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag, mit Blick auf bis Mitternacht laufende Frist.

ME

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