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Automobile

Güterzüge mit Neuwagen von VW

Automarkt boomt

Nur VW fährt in Europa hinterher

Stand: 15.01.2016, 09:08 Uhr

Die niedrigen Spritpreise und hohe Rabatte haben den Autoabsatz in Europa kräftig angekurbelt. Im Dezember stieg die Zahl der Neuzulassungen prozentual zweistellig. Nur an VW rauscht der Autoboom vorbei.

Der im Herbst aufgedeckte Abgasskandal zeigte Wirkung: Der Marktanteil von VW sank im Dezember auf 22,2 Prozent - nach 24,7 Prozent im Vorjahresmonat. Im Gesamtjahr 2015 schrumpfte der Marktanteil des Wolfsburger Autobauers von 25,4 auf 24,6 Prozent.

Von den Problemen von VW profitierten die französischen Autobauer. Peugeot und Renault konnten den Absatz deutlich steigern. Auch andere deutsche Automarken wie Mercedes, BMW und Opel waren gefragt.

Volkswagen VZ: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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125,80
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2,10
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+1,70%
Daimler: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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60,82
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Starkes Ende eines guten Autojahrs

Der Dezember war der beste Monat der Autobranche seit langem. Der Absatz zog um 16,6 Prozent auf 1,1 Millionen Neuwagen an. Die Zahl der Autoverkäufe stieg den 28. Monat in Folge.

Damit endete das Autojahr 2015 vielversprechend. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 13,7 Millionen Fahrzeuge verkauft. Das ist ein Plus von 9,3 Prozent. Vor allem in Spanien, Italien und Frankreich war die Nachfrage groß. In Spanien erhöhte sich der Absatz um fast 21 Prozent. In Deutschland betrug das Plus 7,7 Prozent.

Zurück auf dem Niveau von 2010

Der europäische Autohersteller-Verband ACEA zeigte sich dennoch unzufrieden mit den Zahlen. In absoluten Zahlen sei der Absatz immer noch relativ niedrig. Erst jetzt seien die Niveaus aus dem Jahr 2010 überschritten worden.

nb

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