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Warburg Pincus steigt aus
United Internet jetzt allein zu Haus
Das amerikanische Beteiligungsunternehmen Warburg Pincus nutzt die Gunst der Stunde und steigt bei United Internet aus - mit entsprechenden Folgen für die Aktie des TecDax-Unternehmens.
Das Papier verliert zuletzt knapp sieben Prozent und notiert nur noch knapp über 16 Euro, nachdem es gestern noch über die Marke von 17 Euro geklettert war, den höchsten Kurs seit fünf Jahren. Dabei wechselten in den ersten 15 Handelsminuten bereits doppelt so viele Titel den Besitzer wie an einem gesamten Durchschnittstag.
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg erfuhr, bot die Schweizer Bank UBS am Montagabend im Auftrag der Amerikaner 11,9 Millionen Aktien für je 16 bis 16,50 Euro an. Warburg Pincus verwaltet etwa 30 Milliarden Dollar und war im Februar 2011 bei United Internet mit 5,3 Prozent eingestiegen. Damals notierte das Papier bei rund 12,00 Euro. Händlern zufolge wurde der Verkauf am Vormittag zu 16 Euro je Aktie angeschlossen.
Größter Aktionär nach dem Firmengründer
Damit waren die Amerikaner größter Aktionär nach dem Gründer und Firmenchef Ralph Dommermuth, der knapp 41 Prozent der Anteile hält. Zu den weiteren Ankeraktionären zählt die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank, DWS, mit 4,86 Prozent der Anteile. Die Allianz hält 3,02 Prozent und das Unternehmen selbst 9,77 Prozent der Aktien.
Stand: 04.12.2012, 09:08 Uhr