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Autobauer

Toyota LS 600h L

Neun Prozent mehr Gewinn

Toyota auf Rekordfahrt

Stand: 05.02.2016, 14:18 Uhr

Der weltgrößte Autobauer Toyota rast der Konkurrenz davon. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015/16 fuhren die Japaner einen Rekordgewinn ein. Die Jahresprognose wurde leicht angehoben.

Der schwache Yen und die starke Nachfrage in den USA bescherten Toyota einen Nettogewinn von 1,89 Billionen Yen (14,4 Milliarden Euro). Das operative Betriebsergebnis kletterte in den ersten neun Monaten um neun Prozent auf 2,3 Billionen Yen (17,6 Milliarden Euro).

Ergebnisdelle im dritten Quartal

Im dritten Quartal kam Toyota allerdings von der Erfolgsspur etwas ab. Das Betriebsergebnis sank wegen höherer Kosten und Währungseffekten um rund fünf Prozent.

Toyota: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
Kurs
49,62
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Dennoch bleibt der VW-Rivale zuversichtlich für das Geschäftsjahr 2015/16 und hält an seiner Prognose fest. Operativ will Toyota rund 21,4 Milliarden Euro verdienen. Beim Nettogewinn hoben die Japaner das Ziel sogar leicht an - von 2,25 auf 2,27 Billionen Yen. Das wäre ein neuer Rekord. Der Umsatz soll leicht auf 27,5 Billionen Yen steigen.

Starke Nachfrage in den USA

Vor allem in den USA läuft das Geschäft für Toyota rund. Die Japaner verkauften dort in den ersten neun Monaten 2,1 Millionen Fahrzeuge. Der Autobauer profitiert von der starken Nachfrage nach Geländewagen und Pick-up-Trucks, die durch die niedrigen Benzinpreise angeheizt wird. In Asien und in Europa wurden dagegen weniger Toyota-Modelle verkauft.

Weltweit bleibt Toyota ganz vorn

Im weltweiten Dreikampf mit GM und VW behielt Toyota die Nase vorn. Die Japaner verkauften insgesamt 10,15 Millionen Fahrzeuge. VW kam nur auf 9,9 Millionen, dicht gefolgt vom Opel-Mutterkonzern GM mit 9,8 Millionen Autos.

Für 2016 rechnen die Japaner mit keinem Absatzschub. Sie wollen erneut 10,1 Millionen Autos verkaufen.

Die Aktie von Toyota kann am Freitag leicht zulegen. Auf Ein-Jahres-Sicht hat der Autotitel rund 12 Prozent verloren. Die VW-Aktie musste noch mehr Federn lassen - wegen des Abgasskandals.

nb

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