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Software AG  Mitarbeiterin zwischen Kabelsträngen

Umsatzrückgang

Software AG wächst nicht mehr

Stand: 26.01.2017, 09:11 Uhr

Deutschlands zweitgrößter Software-Hersteller hat im vergangenen Jahr etwas schlechter abgeschnitten als erwartet. Der Umsatz ging überraschend leicht zurück. Auch die Kernsparte verfehlte ihre Ziele.

Die Sparte mit Integrationssoftware (DBP) blieb zwar der Wachstumstreiber der Software AG. Der Zuwachs von drei Prozent fiel aber weniger hoch aus angepeilt. Der TecDax-Konzern aus Darmstadt hatte ein währungsbereinigtes Wachstum am unteren Ende der Spanne von fünf bis zehn Prozent vorhergesagt.

Software AG: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Insgesamt setzte 2016 Deutschlands zweitgrößtes Softwarehaus hinter SAP 871,8 Millionen Euro um. Das ist etwas weniger als im Vorjahr (873,1 Millionen). Analysten hatten mit einem leichten Umsatzanstieg auf 876 Millionen Euro gerechnet.

Marge zieht an

Unter dem Strich verdienten die Darmstädter 140,4 Millionen Euro - etwas mehr als im Vorjahr. Das operative Ergebnis (Ebit) stieg um zwei Prozent auf 213,9 Millionen Euro. Analysten hatten 223 Millionen Euro auf ihrer Rechnung. Die viel beachtete um Sondereffekte bereinigte operative Marge erhöhte sich um 1,5 Prozentpunkte auf 31,2 Prozent.

2017 soll die Marge bei 30,5 bis 31,5 Prozent liegen. Für die Kernsparte DBP stellte die Software AG erneut ein währungsbereinigtes Umsatzplus von fünf bis zehn Prozent in Aussicht.

Aktie wird abgestraft

Die TecDax-Aktie sackt um rund fünf Prozent ab und ist TecDax-Schlusslicht. Analyst Harald Schnitzer von der DZ Bank sah die Ergebnisse des vierten Quartals am unteren Ende der Erwartungen. Der Software-Titel liegt auf Ein-Jahres-Sicht noch im Plus.

nb

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