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Operativ läuft es besser
Schrumpfender Gewinn bei Allianz-Rivale Axa
Europas zweitgrößter Versicherungskonzern Axa konnte im Geschäft mit Kranken- und Lebensversicherungen 2012 deutlich zulegen. Unter dem Strich blieb aber weniger übrig als im Jahr zuvor. Anleger sind enttäuscht.
Die Axa kommt schlechter weg als ihr Rivale, die Allianz.
Die Aktie von Axa verliert zu Beginn des Handels an der Frankfurter Börse 2,8 Prozent und notiert nun bei 13,33 Euro. Dabei ist der Titel von seinem Achtzehn-Monats-Hoch bei 13,975 Euro vom vergangenen Dienstag aber nicht weit entfernt. Was nun an der Börse ganz offensichtlich nicht gut ankommt, ist der unter den Erwartungen liegende Gewinn für 2012.
Der französische Versicherer konnte für das abgeschlossene Jahr zwar einen Überschuss von 4,15 Milliarden Euro in die Waagschale werfen, doch das waren drei Prozent weniger als 2011. Damals war der Gewinn allerdings durch den Verkauf von Beteiligungen nach oben getrieben worden. Mit dem Ergebnis für 2012 verfehlte der Pariser Konzern die Markterwartungen. Analysten hatten im Schnitt einen Gewinn von 4,43 Milliarden Euro vorausgesagt.
Starkes Geschäft mit Kranken- und Lebensversicherungen
Dabei lief es operativ sehr gut. Axa konnte das Betriebsergebnis im Vergleich zu 2011 um 13 Prozent steigern und kam auf 4,25 Milliarden Euro. Profitieren konnte der Versicherer vor allem von einem starken Geschäft mit Kranken- und Lebenversicherungen. Der Schaden- und Unfallbereich, die größte Sparte des Unternehmens, stagnierte dagegen.
Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf 90,1 Milliarden Euro. Auch hier konnte Axa die Analysten nicht zufrieden stellen. Sie hatten deutlich mehr, nämlich 94,8 Milliarden Euro angesetzt. Als Dividende setzt der Vorstand 0,72 Euro je Aktie an – drei Cent mehr als im Vorjahr.
Die wertvollsten europäischen Versicherer
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Stand: 21.02.2013, 10:40 Uhr