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Gesundheit

Aufbewahrung von biologischen Flüssigkeiten

Ziele angehoben

Sartorius springt auf Allzeithoch

Stand: 01.02.2016, 10:17 Uhr

Der Pharma- und Laborzulieferer Sartorius eilt von Erfolg zu Erfolg. Das TecDax-Unternehmen ist im vergangenen Jahr kräftig gewachsen. Auch die langfristigen Prognosen kommen gut an.

Im vergangenen Geschäftsjahr stieg der um Wechselkursveränderungen bereinigte Umsatz um 16 Prozent auf 1,11 Milliarden Euro. Damit lag man leicht über der Prognose von plus 15 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 41 Prozent auf 263 Millionen Euro zu, was einer Marge von 23,6 Prozent entspricht. Das Ergebnis je Vorzugsaktie legte von 3,89 auf 6,31 Euro zu.

Das Wachstum wurde insbesondere von der guten Entwicklung in der Sparte Bioprocess Solutions getragen. Hier bietet das Unternehmen aus Göttingen Einwegprodukte für die Herstellung von Biopharmazeutika an. Der bereinigte Umsatz kletterte hier um knapp 21 Prozent.

Gute Prognose

Für das laufende Geschäftsjahr ist Sartorius optimistisch, auch weil der Auftragseingang im vergangenen Jahr bereinigt um 17 Prozent auf 1,17 Millionen Euro zulegen konnte. Das Unternehmen rechnet auf Basis konstanter Wechselkurse mit einem Umsatzwachstum von etwa 10 bis 14 Prozent. Die Ebitda-Marge soll um etwa einen Prozentpunkt zulegen.

Darüber hinaus hat der Vorstand auch zur langfristigen Entwicklung des Unternehmens geäußert. Dabei bestätigte Sartorius sein Umsatzziel von zwei Milliarden Euro für 2020. Für die Ergebnisentwicklung ist man nun noch optimistischer. Die Ebitda-Marge soll nun auf Basis konstanter Wechselkurse im Jahr 2020 etwa 26 bis 27 Prozent erreichen, anstatt der bisher in Aussicht gestellten 23 Prozent.

Aktie bereits sehr gut gelaufen

Die im TecDax notierte Sartorius-Vorzugsaktie hat in den vergangenen Jahren rasant zulegen können. Innerhalt von fünf Jahren konnte sie sich in etwa verachtfachen. Nun kommt es darauf an, den charttechnischen Widerstand bei rund 240 Euro auf Schlusskursbasis nachhaltig zu überwinden. Am Montag steigt das Papier auf bis 249 Euro.

Allerdings bleibt zu beachten, dass die Bewertung des Titels nicht mehr ganz günstig ist. Auf Basis der Gewinne des vergangenen Jahres liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bei rund 38. Da ist für etwaige Enttäuschungen kein Platz.

ME

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