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Online-Versandhandel
Post freut sich auf Weihnachten
Die Deutsche Post DHL rechnet in diesem Jahr mit einem Rekordgeschäft zur Weihnachtszeit. Der Konsument gibt wieder deutlich mehr aus und der Internethandel boomt.
"Wir profitieren besonders vom weiter wachsenden Online-Versandhandel", sagte der Chef der Paketsparte DHL, Andrej Busch, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Das Geschäft sei im November hervorragend angelaufen, erklärt Busch. Die Zahl der in diesem Monat zugestellten Pakete liege etwa zehn Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.
Um die Flut der Sendungen vor Weihnachten zu bewältigen, halte allein die Deutsche Bahn in diesem Jahr 62 Sonderzüge für die Deutsche Post bereit, sagte Busch. Das Transportvolumen der Züge sei dabei so hoch wie nie zuvor.
Weihnachten, die Zeit der Superlative!
Die Menge der Pakete und Päckchen verdopple sich in der Vorweihnachtszeit von etwa drei auf sechs Millionen täglich, berichtete ein Sprecher der Post. In der Woche vor Weihnachten rechne sie mit weit mehr als 40 Millionen Paketen, die es noch unter den Weihnachtsbaum schaffen sollen.
Der Verbraucher wird nach Einschätzung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) dieses Jahr im Schnitt 285 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das wären neun Prozent mehr als im Vorjahr. Als Grund führte die GfK steigende Löhne und eine hohe Beschäftigungsrate an. Der Einzelhandel kann sich damit auf eine Gesamtsumme von 14,9 Milliarden Euro freuen.
Auch greifen die Deutschen zur Weihnachtszeit wieder verstärkt zum Tintenfüller, um Weihnachtsgrüße zu verschicken. Das Briefgeschäft laufe sehr gut, sagte Uwe Brinks, der als Chief Production Officer für die Bearbeitung und Zustellung der Brief- und Paketsendungen verantwortlich ist, der Zeitung. "Die traditionelle Weihnachtskarte ist keinesfalls aus der Mode - weder bei Unternehmen, noch bei Privatkunden."